Veranstaltungen des Von der Heydt-Museums
Terminanzeige
- 16.05.2012 – bis 10.06.2012
- Von der Heydt-Museum
- Ausstellung
Der Sturm - Zentrum der Avantgarde
13.03.2012 - 10.06.2012Infos zur Veranstaltung
Mit der Eröffnung der Galerie „Der Sturm“ schlug Herwarth Walden 1912 ein neues Kapitel in der faszinierenden Geschichte der modernen Kunst auf. Bis 1928 war der „Sturm“ das Zentrum der Avantgarde und eine der wichtigsten Galerien Deutschlands. Hier waren die prominentesten Künstlergruppierungen zu Hause: der „Blaue Reiter“, die Futuristen, die Kubisten und die neuen konstruktivistischen Bestrebungen.
Die Galerie „Der Sturm“ war nicht nur ein Zentrum für hochkarätige zeitge- nössische Kunst, sie war auch ein Ort der Kunstvermittlung und eine Experimentierbühne. Dichterlesungen und Abende mit neuer Musik wurden hier veranstaltet und Herwarth Walden gab bereits seit 1910 die Zeitschrift „Der Sturm“ heraus, die das zentrale Diskussionsforum für alle Ideen und Strömungen der modernen Kunst, Musik und Dichtung war.
Die bekanntesten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts präsentierten sich im „Sturm“: Kokoschka, Kandinsky, Macke, Marc, Delaunay, Chagall, sowie Schlemmer, Baumeister, Moholy-Nagy, die Dichter Alfred Döblin, Theodor Däubler und August Stramm und die Komponisten Schönberg, Schreyer und Walden selbst. Im „Sturm“ entstand aus der gelebten Kunst ein epochales Gesamtwerk, das auf ganz Europa ausstrahlte. Die Zeitschrift „Der Sturm“ und die Galerie waren nicht nur das geistige Zentrum Berlins, sie waren für rund 20 Jahre die künstlerische Mitte Europas.
Wurzeln hatte „Der Sturm“ aber auch in Wuppertal und im Rheinland, denn Herwarth Walden war in erster Ehe mit der in (Wuppertal-) Elberfeld gebürtigen Else Lasker-Schüler verheiratet, die als Dichterin und Zeichnerin eine expressionistische Ausnahmeerscheinung war. Im Rheinland war die avantgardistische Kunst bereits präsent, so auch im Barmer Kunstverein unter der Leitung von Richart Reiche. Daneben pflegten Else Lasker-Schüler und Herwarth Walden einen engen Kontakt zum „Blauen Reiter“ und zu dem rebellischen Wiener Kreis um Karl Kraus, Adolf Loos und Oskar Kokoschka.
Die bislang nur bruchstückhaft erschlossene Geschichte des „Sturm“ erforscht jetzt die große Ausstellung des Von der Heydt-Museums und stellt sie im Frühjahr 2012, exakt 100 Jahre nach der Gründung der „Sturm“-Galerie, zum ersten Mal in so großem Umfang vor.
Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Mehr als 30 Kunstwissenschaftler haben vielfältige Aspekte des „Sturm“ intensiv beleuchtet und erforscht, die in einem umfangreichen Katalog zu einer spannenden Lektüre versammelt sind.
Das Von der Heydt-Museum präsentiert in dieser Ausstellung Kunstwerke aus den großen Museen der Welt, aus der Berlinischen Galerie in Berlin, dem Kunstmuseum Bern, dem Museum of Modern Art in New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris, dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, aus der Sammlung Thyssen-Bornemisza in Madrid, aus der National Gallery in Washington sowie von zahlreichen internationalen privaten Leihgebern.
Ausstellungsdauer:
13.03.2012 – 10.06.2012
Öffnungszeiten:
Di + Mi 11:00-18:00 Uhr
Do + Fr 11:00-20:00 Uhr
Sa + So 10:00-18:00 Uhr
1. Mai geschlossen
Karfreitag, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam
nur bis 18:00 Uhr
Infos zum Veranstaltungsort
- Veranstaltungsort
- Von der Heydt-Museum
- › www.von-der-heydt-museum.de zur Website des Veranstaltungsortes
-
- Turmhof 8
- 42103 Wuppertal
-
- T Telefon 0202 - 563-2223
- E-Mail › von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de
- Anfahrt
Infos zu Tickets und Preisen
- Standard
- EUR 12.00 / 10.00 (erm)
- Familienkarte
- EUR 20.00
Ticket-Service
- 16.05.2012 – bis 17.06.2012
- Von der Heydt-Museum
- Ausstellung
Karl Röhrig
03.04.2012 - 17.06.2012Weiter
Infos zur Veranstaltung
Karl Röhrig ist bis heute einer der unbekannten Bildhauer Deutschlands. Zugleich ist er einer der bedeutendsten Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Röhrig trat Ende der 1920er Jahre mit den 10 bis 15 Werken auf den Plan, die ihm einen Platz im Kreis der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts sichern.
Seine Holzskulpturen „Autofahrt“ (oben) und „Sonntagsspaziergang“ (ganz oben), die 1932 entstanden, sind nicht nur komisch anzusehen, sondern an Sarkasmus kaum zu überbieten. Neu ist vor allem Röhrigs Ansatz, Menschen aus seiner nächsten Umgebung in diesen kleinen Abbildern des realen Lebens bewusst lächerlich zu machen. Röhrig gelingt es hier, der „verspießerten“ Gesellschaft und der verlogenen Moral seiner Zeit einen Spiegel vorzuhalten. Röhrig erweist sich mit dieser Pointierung Künstlern wie Georg Grosz oder Otto Dix als ebenbürtig. Mit diesen kleinformatigen „Karikaturen“ trat Röhrig nicht nur gleichberechtigt neben die bekannten sozialkritischen Malergrößen seiner Zeit, er schuf mit diesen kleinen Skulpturen auch in formaler Hinsicht einen neuen Typus, der das „environment“, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg in der amerikanischen Kunst in Lebensgröße überaus bedrückend auf den Plan trat, antizipierte.
Den collagierenden Umgang mit verschiedenartigen Materialien, den Röhrig im „Sonntagsspaziergang“ und in der „Autofahrt“ angedeutet hatte, vervollkommnete er in seinem bedeutendsten Werk, dem „Mann von der Winterhilfe“, den er 1933 schuf. In diesem Werk gelang es ihm, den Nazispießer so zu entlarven, dass keine Fragen mehr übrig bleiben. Er zeigt darin den reichen Mann, der in dem Bewusstsein, sich mit einem kleinen Obulus für das Winterhilfswerk nicht nur eine Anstecknadel, sondern auch einen Heiligenschein und einen Freibrief für seine Börsenspekulationen, erkauft zu haben, dickbäuchig, mit Zigarre im Mund einherschreitet. Dies ist kein „freundlicher Onkel“, der freudig und großzügig spendet, es ist vielmehr ein Herr, der sich mit der kleinen Spende und dem überdeutlich sichtbar getragenen Spendenabzeichen einer lästigen Pflicht entledigt. In dieser Skulptur zeigt Röhrig den Kriegsgewinnler, denjenigen, der sein Fähnchen zur rechten Zeit in den Wind hängt, denjenigen, der noch aus dem Elend seinen Profit schlägt.
Diese kompromisslose Anprangerung der herrschenden Zustände in der Personifizierung des wohlhabenden Bürgers als Parteigänger der Nazis hebt die Figur heraus aus der großen Masse der Belanglosigkeiten und dem, was das „Dritte Reich“ von den Künstlern verlangte. Mit seiner Skulptur „Der Mann von der Winterhilfe“ steht Karl Röhrig außerhalb aller Nazi- Kategorien und auch weit jenseits dessen, was in der deutschen Bildhauerei der 1930er Jahre formal oder inhaltlich erwähnenswert wäre, er steht in dieser Zeit völlig alleine, er ist der einzige sozialkritische, veristische Bildhauer.
Ausstellungsdauer:
03.04.2012 - 17.06.2012
Öffnungszeiten:
Di - So 11:00-18:00 Uhr
1. Mai geschlossen
Infos zum Veranstaltungsort
- Veranstaltungsort
- Von der Heydt-Museum
- › www.von-der-heydt-museum.de zur Website des Veranstaltungsortes
-
- Turmhof 8
- 42103 Wuppertal
-
- T Telefon 0202 - 563-2223
- E-Mail › von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de
- Anfahrt
Infos zu Tickets und Preisen
- Standard
- EUR 12.00 / 10.00 (erm)
- Familienkarte
- EUR 20.00
Ticket-Service
- 18.05.2012 – bis 08.06.2012
- Von der Heydt-Museum
- Ausstellung
Der Sturm - Zentrum der Avantgarde
13.03.2012 - 10.06.2012Weiter
Infos zur Veranstaltung
Mit der Eröffnung der Galerie „Der Sturm“ schlug Herwarth Walden 1912 ein neues Kapitel in der faszinierenden Geschichte der modernen Kunst auf. Bis 1928 war der „Sturm“ das Zentrum der Avantgarde und eine der wichtigsten Galerien Deutschlands. Hier waren die prominentesten Künstlergruppierungen zu Hause: der „Blaue Reiter“, die Futuristen, die Kubisten und die neuen konstruktivistischen Bestrebungen.
Die Galerie „Der Sturm“ war nicht nur ein Zentrum für hochkarätige zeitge- nössische Kunst, sie war auch ein Ort der Kunstvermittlung und eine Experimentierbühne. Dichterlesungen und Abende mit neuer Musik wurden hier veranstaltet und Herwarth Walden gab bereits seit 1910 die Zeitschrift „Der Sturm“ heraus, die das zentrale Diskussionsforum für alle Ideen und Strömungen der modernen Kunst, Musik und Dichtung war.
Die bekanntesten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts präsentierten sich im „Sturm“: Kokoschka, Kandinsky, Macke, Marc, Delaunay, Chagall, sowie Schlemmer, Baumeister, Moholy-Nagy, die Dichter Alfred Döblin, Theodor Däubler und August Stramm und die Komponisten Schönberg, Schreyer und Walden selbst. Im „Sturm“ entstand aus der gelebten Kunst ein epochales Gesamtwerk, das auf ganz Europa ausstrahlte. Die Zeitschrift „Der Sturm“ und die Galerie waren nicht nur das geistige Zentrum Berlins, sie waren für rund 20 Jahre die künstlerische Mitte Europas.
Wurzeln hatte „Der Sturm“ aber auch in Wuppertal und im Rheinland, denn Herwarth Walden war in erster Ehe mit der in (Wuppertal-) Elberfeld gebürtigen Else Lasker-Schüler verheiratet, die als Dichterin und Zeichnerin eine expressionistische Ausnahmeerscheinung war. Im Rheinland war die avantgardistische Kunst bereits präsent, so auch im Barmer Kunstverein unter der Leitung von Richart Reiche. Daneben pflegten Else Lasker-Schüler und Herwarth Walden einen engen Kontakt zum „Blauen Reiter“ und zu dem rebellischen Wiener Kreis um Karl Kraus, Adolf Loos und Oskar Kokoschka.
Die bislang nur bruchstückhaft erschlossene Geschichte des „Sturm“ erforscht jetzt die große Ausstellung des Von der Heydt-Museums und stellt sie im Frühjahr 2012, exakt 100 Jahre nach der Gründung der „Sturm“-Galerie, zum ersten Mal in so großem Umfang vor.
Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Mehr als 30 Kunstwissenschaftler haben vielfältige Aspekte des „Sturm“ intensiv beleuchtet und erforscht, die in einem umfangreichen Katalog zu einer spannenden Lektüre versammelt sind.
Das Von der Heydt-Museum präsentiert in dieser Ausstellung Kunstwerke aus den großen Museen der Welt, aus der Berlinischen Galerie in Berlin, dem Kunstmuseum Bern, dem Museum of Modern Art in New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris, dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, aus der Sammlung Thyssen-Bornemisza in Madrid, aus der National Gallery in Washington sowie von zahlreichen internationalen privaten Leihgebern.
Ausstellungsdauer:
13.03.2012 – 10.06.2012
Öffnungszeiten:
Di + Mi 11:00-18:00 Uhr
Do + Fr 11:00-20:00 Uhr
Sa + So 10:00-18:00 Uhr
1. Mai geschlossen
Karfreitag, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam
nur bis 18:00 Uhr
Infos zum Veranstaltungsort
- Veranstaltungsort
- Von der Heydt-Museum
- › www.von-der-heydt-museum.de zur Website des Veranstaltungsortes
-
- Turmhof 8
- 42103 Wuppertal
-
- T Telefon 0202 - 563-2223
- E-Mail › von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de
- Anfahrt
Infos zu Tickets und Preisen
- Standard
- EUR 12.00 / 10.00 (erm)
- Familienkarte
- EUR 20.00
Ticket-Service
- Dienstag, 22.05.2012
- 18:00 Uhr
- Von der Heydt-Museum
- Literatur, Lesung, Hörspiel
Friedrich Kellner: "Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne"
Tagebücher 1939-1945Weiter
Infos zur Veranstaltung
Die aktuelle Ausstellung „Karl Röhrig“ im Von der Heydt-Museum stellt einen der bedeutendsten, wenn auch wenig bekannten Bildhauer vor. Tätig in den 1920er und 30er Jahren, thematisierte Röhrig schon früh die Verblendung des Volkes durch die Politik, nahm Opportunismus und Dummheit seiner Landsleute aufs Korn. Mit seinen Skulpturen und Tagebucheintragungen, die im Verborgenen bleiben mussten, übte er harsche Kritik – sie hätten ihn unweigerlich ins KZ gebracht.
Parallel zu dieser Ausstellung bietet das Museum eine Reihe mit Lesungen an: Die Tagebuchaufzeichnungen von Friedrich Kellner und Karl Röhrig sowie der authentische Roman von Hans Jürgen Fenske berichten von den Erfahrungen und dem Widerstand Einzelner und der Propagandagläubigkeit der Masse.
Das Programm:
22. Mai 2012, 18:00 Uhr
Friedrich Kellner: »Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«, Tagebücher 1939-1945
Herausgegeben von Sascha Feuchert, Robert Martin Scott Kellner, Erwin Leibfried, Jörg Riecke und Markus Roth
Lesung und Buchpräsentation mit dem Herausgeber Markus Roth
Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner wollte der Nachwelt ein Zeugnis ablegen von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner Zeitgenossen und den hohlen nationalsozialistischen Propagandaphrasen. Von 1939 bis 1945 schrieb er beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der NS-Diktatur.
Kellners akribische Analyse der Tagespresse, die zusammen mit zahlreichen eingeklebten Zeitungsausschnitten einen Großteil der Tagebücher einnimmt, macht diesen Text zu einer einzigartigen Quelle, die eine neue Sicht auf den Alltag im »Dritten Reich« ermöglicht. Darin unterzieht er die gleichgeschalteten Meldungen einer schonungslosen Kritik und verdeutlicht, wie offensichtlich die Lügen der NS-Presse waren.
24. Mai 2012, 18:00 Uhr
Autorenlesung Hans Jürgen Fenske: „Wie ich meine Jugend überlebte“
Moderation: Dr. Timm Gatter
Ein authentischer Roman: Max Olgart ist 13, als er 1946 vom russischen Militärtribunal zu zehn Jahren Haft wegen angeblich ‚organisiertem Kampf gegen die Sowjetunion‘ verurteilt wird.
Er kommt ins Lager Sachsenhausen bei Berlin, das die russischen Militär-Mächte wie viele KZs als Gulag weiternutzten. Die Leser begleiten Max in die Haft unter grausigen Bedingungen; erfahren in brennender, klarer Sprache vom Ankämpfen gegen das Aufgeben, von einem immer wieder neuen Akt, Mut zu schöpfen.
31. Mai 2012, 18:00 Uhr
Lesung aus den Tagebüchern Karl Röhrigs mit Museumsdirektor und Kurator der Ausstellung „Karl Röhrig“ Dr. Gerhard Finckh
Der „Mann von der Winterhilfe“ aus dem Jahr 1933 ist das bedeutendste Werk des Bildhauers Karl Röhrig. In diesem Werk gelingt es ihm, den Nazispießer zu entlarven: Er zeigt den reichen Mann, der in dem Bewußtsein, sich mit einem kleinen Obulus für das Winterhilfswerk nicht nur eine Anstecknadel, sondern auch einen Heiligenschein und einen Freibrief für seine Börsenspekulationen erkauft zu haben, dickbäuchig und mit Zigarre im Mund einherschreitet. In seinen Tageaufzeichnungen ist von der Ironie wenig zu spüren, vielmehr hält Röhrig hier kurz und pointiert fest, wie sehr er als Künstler unter der politischen Situation leidet.
Parallel zu dieser Ausstellung bietet das Museum eine Reihe mit Lesungen an: Die Tagebuchaufzeichnungen von Friedrich Kellner und Karl Röhrig sowie der authentische Roman von Hans Jürgen Fenske berichten von den Erfahrungen und dem Widerstand Einzelner und der Propagandagläubigkeit der Masse.
Das Programm:
22. Mai 2012, 18:00 Uhr
Friedrich Kellner: »Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«, Tagebücher 1939-1945
Herausgegeben von Sascha Feuchert, Robert Martin Scott Kellner, Erwin Leibfried, Jörg Riecke und Markus Roth
Lesung und Buchpräsentation mit dem Herausgeber Markus Roth
Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner wollte der Nachwelt ein Zeugnis ablegen von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner Zeitgenossen und den hohlen nationalsozialistischen Propagandaphrasen. Von 1939 bis 1945 schrieb er beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der NS-Diktatur.
Kellners akribische Analyse der Tagespresse, die zusammen mit zahlreichen eingeklebten Zeitungsausschnitten einen Großteil der Tagebücher einnimmt, macht diesen Text zu einer einzigartigen Quelle, die eine neue Sicht auf den Alltag im »Dritten Reich« ermöglicht. Darin unterzieht er die gleichgeschalteten Meldungen einer schonungslosen Kritik und verdeutlicht, wie offensichtlich die Lügen der NS-Presse waren.
24. Mai 2012, 18:00 Uhr
Autorenlesung Hans Jürgen Fenske: „Wie ich meine Jugend überlebte“
Moderation: Dr. Timm Gatter
Ein authentischer Roman: Max Olgart ist 13, als er 1946 vom russischen Militärtribunal zu zehn Jahren Haft wegen angeblich ‚organisiertem Kampf gegen die Sowjetunion‘ verurteilt wird.
Er kommt ins Lager Sachsenhausen bei Berlin, das die russischen Militär-Mächte wie viele KZs als Gulag weiternutzten. Die Leser begleiten Max in die Haft unter grausigen Bedingungen; erfahren in brennender, klarer Sprache vom Ankämpfen gegen das Aufgeben, von einem immer wieder neuen Akt, Mut zu schöpfen.
31. Mai 2012, 18:00 Uhr
Lesung aus den Tagebüchern Karl Röhrigs mit Museumsdirektor und Kurator der Ausstellung „Karl Röhrig“ Dr. Gerhard Finckh
Der „Mann von der Winterhilfe“ aus dem Jahr 1933 ist das bedeutendste Werk des Bildhauers Karl Röhrig. In diesem Werk gelingt es ihm, den Nazispießer zu entlarven: Er zeigt den reichen Mann, der in dem Bewußtsein, sich mit einem kleinen Obulus für das Winterhilfswerk nicht nur eine Anstecknadel, sondern auch einen Heiligenschein und einen Freibrief für seine Börsenspekulationen erkauft zu haben, dickbäuchig und mit Zigarre im Mund einherschreitet. In seinen Tageaufzeichnungen ist von der Ironie wenig zu spüren, vielmehr hält Röhrig hier kurz und pointiert fest, wie sehr er als Künstler unter der politischen Situation leidet.
Infos zum Veranstaltungsort
- Veranstaltungsort
- Von der Heydt-Museum
- › www.von-der-heydt-museum.de zur Website des Veranstaltungsortes
-
- Turmhof 8
- 42103 Wuppertal
-
- T Telefon 0202 - 563-2223
- E-Mail › von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de
- Anfahrt
Infos zu Tickets und Preisen
- Eintritt kostenlos
- Ticketpreis
Ticket-Service
- Donnerstag, 24.05.2012
- 18:00 Uhr
- Von der Heydt-Museum
- Literatur, Lesung, Hörspiel
Hans Jürgen Fenske
"Wie ich meine Jugend überlebte"
Weiter
Infos zur Veranstaltung
Die aktuelle Ausstellung „Karl Röhrig“ im Von der Heydt-Museum stellt einen der bedeutendsten, wenn auch wenig bekannten Bildhauer vor. Tätig in den 1920er und 30er Jahren, thematisierte Röhrig schon früh die Verblendung des Volkes durch die Politik, nahm Opportunismus und Dummheit seiner Landsleute aufs Korn. Mit seinen Skulpturen und Tagebucheintragungen, die im Verborgenen bleiben mussten, übte er harsche Kritik – sie hätten ihn unweigerlich ins KZ gebracht.
Parallel zu dieser Ausstellung bietet das Museum eine Reihe mit Lesungen an: Die Tagebuchaufzeichnungen von Friedrich Kellner und Karl Röhrig sowie der authentische Roman von Hans Jürgen Fenske berichten von den Erfahrungen und dem Widerstand Einzelner und der Propagandagläubigkeit der Masse.
Das Programm:
22. Mai 2012, 18:00 Uhr
Friedrich Kellner: »Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«, Tagebücher 1939-1945
Herausgegeben von Sascha Feuchert, Robert Martin Scott Kellner, Erwin Leibfried, Jörg Riecke und Markus Roth
Lesung und Buchpräsentation mit dem Herausgeber Markus Roth
Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner wollte der Nachwelt ein Zeugnis ablegen von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner Zeitgenossen und den hohlen nationalsozialistischen Propagandaphrasen. Von 1939 bis 1945 schrieb er beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der NS-Diktatur.
Kellners akribische Analyse der Tagespresse, die zusammen mit zahlreichen eingeklebten Zeitungsausschnitten einen Großteil der Tagebücher einnimmt, macht diesen Text zu einer einzigartigen Quelle, die eine neue Sicht auf den Alltag im »Dritten Reich« ermöglicht. Darin unterzieht er die gleichgeschalteten Meldungen einer schonungslosen Kritik und verdeutlicht, wie offensichtlich die Lügen der NS-Presse waren.
24. Mai 2012, 18:00 Uhr
Autorenlesung Hans Jürgen Fenske: „Wie ich meine Jugend überlebte“
Moderation: Dr. Timm Gatter
Ein authentischer Roman: Max Olgart ist 13, als er 1946 vom russischen Militärtribunal zu zehn Jahren Haft wegen angeblich ‚organisiertem Kampf gegen die Sowjetunion‘ verurteilt wird.
Er kommt ins Lager Sachsenhausen bei Berlin, das die russischen Militär-Mächte wie viele KZs als Gulag weiternutzten. Die Leser begleiten Max in die Haft unter grausigen Bedingungen; erfahren in brennender, klarer Sprache vom Ankämpfen gegen das Aufgeben, von einem immer wieder neuen Akt, Mut zu schöpfen.
31. Mai 2012, 18:00 Uhr
Lesung aus den Tagebüchern Karl Röhrigs mit Museumsdirektor und Kurator der Ausstellung „Karl Röhrig“ Dr. Gerhard Finckh
Der „Mann von der Winterhilfe“ aus dem Jahr 1933 ist das bedeutendste Werk des Bildhauers Karl Röhrig. In diesem Werk gelingt es ihm, den Nazispießer zu entlarven: Er zeigt den reichen Mann, der in dem Bewußtsein, sich mit einem kleinen Obulus für das Winterhilfswerk nicht nur eine Anstecknadel, sondern auch einen Heiligenschein und einen Freibrief für seine Börsenspekulationen erkauft zu haben, dickbäuchig und mit Zigarre im Mund einherschreitet. In seinen Tageaufzeichnungen ist von der Ironie wenig zu spüren, vielmehr hält Röhrig hier kurz und pointiert fest, wie sehr er als Künstler unter der politischen Situation leidet.
Parallel zu dieser Ausstellung bietet das Museum eine Reihe mit Lesungen an: Die Tagebuchaufzeichnungen von Friedrich Kellner und Karl Röhrig sowie der authentische Roman von Hans Jürgen Fenske berichten von den Erfahrungen und dem Widerstand Einzelner und der Propagandagläubigkeit der Masse.
Das Programm:
22. Mai 2012, 18:00 Uhr
Friedrich Kellner: »Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«, Tagebücher 1939-1945
Herausgegeben von Sascha Feuchert, Robert Martin Scott Kellner, Erwin Leibfried, Jörg Riecke und Markus Roth
Lesung und Buchpräsentation mit dem Herausgeber Markus Roth
Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner wollte der Nachwelt ein Zeugnis ablegen von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner Zeitgenossen und den hohlen nationalsozialistischen Propagandaphrasen. Von 1939 bis 1945 schrieb er beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der NS-Diktatur.
Kellners akribische Analyse der Tagespresse, die zusammen mit zahlreichen eingeklebten Zeitungsausschnitten einen Großteil der Tagebücher einnimmt, macht diesen Text zu einer einzigartigen Quelle, die eine neue Sicht auf den Alltag im »Dritten Reich« ermöglicht. Darin unterzieht er die gleichgeschalteten Meldungen einer schonungslosen Kritik und verdeutlicht, wie offensichtlich die Lügen der NS-Presse waren.
24. Mai 2012, 18:00 Uhr
Autorenlesung Hans Jürgen Fenske: „Wie ich meine Jugend überlebte“
Moderation: Dr. Timm Gatter
Ein authentischer Roman: Max Olgart ist 13, als er 1946 vom russischen Militärtribunal zu zehn Jahren Haft wegen angeblich ‚organisiertem Kampf gegen die Sowjetunion‘ verurteilt wird.
Er kommt ins Lager Sachsenhausen bei Berlin, das die russischen Militär-Mächte wie viele KZs als Gulag weiternutzten. Die Leser begleiten Max in die Haft unter grausigen Bedingungen; erfahren in brennender, klarer Sprache vom Ankämpfen gegen das Aufgeben, von einem immer wieder neuen Akt, Mut zu schöpfen.
31. Mai 2012, 18:00 Uhr
Lesung aus den Tagebüchern Karl Röhrigs mit Museumsdirektor und Kurator der Ausstellung „Karl Röhrig“ Dr. Gerhard Finckh
Der „Mann von der Winterhilfe“ aus dem Jahr 1933 ist das bedeutendste Werk des Bildhauers Karl Röhrig. In diesem Werk gelingt es ihm, den Nazispießer zu entlarven: Er zeigt den reichen Mann, der in dem Bewußtsein, sich mit einem kleinen Obulus für das Winterhilfswerk nicht nur eine Anstecknadel, sondern auch einen Heiligenschein und einen Freibrief für seine Börsenspekulationen erkauft zu haben, dickbäuchig und mit Zigarre im Mund einherschreitet. In seinen Tageaufzeichnungen ist von der Ironie wenig zu spüren, vielmehr hält Röhrig hier kurz und pointiert fest, wie sehr er als Künstler unter der politischen Situation leidet.
Infos zum Veranstaltungsort
- Veranstaltungsort
- Von der Heydt-Museum
- › www.von-der-heydt-museum.de zur Website des Veranstaltungsortes
-
- Turmhof 8
- 42103 Wuppertal
-
- T Telefon 0202 - 563-2223
- E-Mail › von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de
- Anfahrt
Infos zu Tickets und Preisen
- Eintritt kostenlos
- Ticketpreis
Ticket-Service
- Donnerstag, 31.05.2012
- 18:00 Uhr
- Von der Heydt-Museum
- Literatur, Lesung, Hörspiel
Gerhard Finckh
Lesung aus den Tagebüchern Karl Röhrigs
Weiter
Infos zur Veranstaltung
Die aktuelle Ausstellung „Karl Röhrig“ im Von der Heydt-Museum stellt einen der bedeutendsten, wenn auch wenig bekannten Bildhauer vor. Tätig in den 1920er und 30er Jahren, thematisierte Röhrig schon früh die Verblendung des Volkes durch die Politik, nahm Opportunismus und Dummheit seiner Landsleute aufs Korn. Mit seinen Skulpturen und Tagebucheintragungen, die im Verborgenen bleiben mussten, übte er harsche Kritik – sie hätten ihn unweigerlich ins KZ gebracht.
Parallel zu dieser Ausstellung bietet das Museum eine Reihe mit Lesungen an: Die Tagebuchaufzeichnungen von Friedrich Kellner und Karl Röhrig sowie der authentische Roman von Hans Jürgen Fenske berichten von den Erfahrungen und dem Widerstand Einzelner und der Propagandagläubigkeit der Masse.
Das Programm:
22. Mai 2012, 18:00 Uhr
Friedrich Kellner: »Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«, Tagebücher 1939-1945
Herausgegeben von Sascha Feuchert, Robert Martin Scott Kellner, Erwin Leibfried, Jörg Riecke und Markus Roth
Lesung und Buchpräsentation mit dem Herausgeber Markus Roth
Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner wollte der Nachwelt ein Zeugnis ablegen von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner Zeitgenossen und den hohlen nationalsozialistischen Propagandaphrasen. Von 1939 bis 1945 schrieb er beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der NS-Diktatur.
Kellners akribische Analyse der Tagespresse, die zusammen mit zahlreichen eingeklebten Zeitungsausschnitten einen Großteil der Tagebücher einnimmt, macht diesen Text zu einer einzigartigen Quelle, die eine neue Sicht auf den Alltag im »Dritten Reich« ermöglicht. Darin unterzieht er die gleichgeschalteten Meldungen einer schonungslosen Kritik und verdeutlicht, wie offensichtlich die Lügen der NS-Presse waren.
24. Mai 2012, 18:00 Uhr
Autorenlesung Hans Jürgen Fenske: „Wie ich meine Jugend überlebte“
Moderation: Dr. Timm Gatter
Ein authentischer Roman: Max Olgart ist 13, als er 1946 vom russischen Militärtribunal zu zehn Jahren Haft wegen angeblich ‚organisiertem Kampf gegen die Sowjetunion‘ verurteilt wird.
Er kommt ins Lager Sachsenhausen bei Berlin, das die russischen Militär-Mächte wie viele KZs als Gulag weiternutzten. Die Leser begleiten Max in die Haft unter grausigen Bedingungen; erfahren in brennender, klarer Sprache vom Ankämpfen gegen das Aufgeben, von einem immer wieder neuen Akt, Mut zu schöpfen.
31. Mai 2012, 18:00 Uhr
Lesung aus den Tagebüchern Karl Röhrigs mit Museumsdirektor und Kurator der Ausstellung „Karl Röhrig“ Dr. Gerhard Finckh
Der „Mann von der Winterhilfe“ aus dem Jahr 1933 ist das bedeutendste Werk des Bildhauers Karl Röhrig. In diesem Werk gelingt es ihm, den Nazispießer zu entlarven: Er zeigt den reichen Mann, der in dem Bewußtsein, sich mit einem kleinen Obulus für das Winterhilfswerk nicht nur eine Anstecknadel, sondern auch einen Heiligenschein und einen Freibrief für seine Börsenspekulationen erkauft zu haben, dickbäuchig und mit Zigarre im Mund einherschreitet. In seinen Tageaufzeichnungen ist von der Ironie wenig zu spüren, vielmehr hält Röhrig hier kurz und pointiert fest, wie sehr er als Künstler unter der politischen Situation leidet.
Parallel zu dieser Ausstellung bietet das Museum eine Reihe mit Lesungen an: Die Tagebuchaufzeichnungen von Friedrich Kellner und Karl Röhrig sowie der authentische Roman von Hans Jürgen Fenske berichten von den Erfahrungen und dem Widerstand Einzelner und der Propagandagläubigkeit der Masse.
Das Programm:
22. Mai 2012, 18:00 Uhr
Friedrich Kellner: »Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«, Tagebücher 1939-1945
Herausgegeben von Sascha Feuchert, Robert Martin Scott Kellner, Erwin Leibfried, Jörg Riecke und Markus Roth
Lesung und Buchpräsentation mit dem Herausgeber Markus Roth
Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner wollte der Nachwelt ein Zeugnis ablegen von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner Zeitgenossen und den hohlen nationalsozialistischen Propagandaphrasen. Von 1939 bis 1945 schrieb er beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der NS-Diktatur.
Kellners akribische Analyse der Tagespresse, die zusammen mit zahlreichen eingeklebten Zeitungsausschnitten einen Großteil der Tagebücher einnimmt, macht diesen Text zu einer einzigartigen Quelle, die eine neue Sicht auf den Alltag im »Dritten Reich« ermöglicht. Darin unterzieht er die gleichgeschalteten Meldungen einer schonungslosen Kritik und verdeutlicht, wie offensichtlich die Lügen der NS-Presse waren.
24. Mai 2012, 18:00 Uhr
Autorenlesung Hans Jürgen Fenske: „Wie ich meine Jugend überlebte“
Moderation: Dr. Timm Gatter
Ein authentischer Roman: Max Olgart ist 13, als er 1946 vom russischen Militärtribunal zu zehn Jahren Haft wegen angeblich ‚organisiertem Kampf gegen die Sowjetunion‘ verurteilt wird.
Er kommt ins Lager Sachsenhausen bei Berlin, das die russischen Militär-Mächte wie viele KZs als Gulag weiternutzten. Die Leser begleiten Max in die Haft unter grausigen Bedingungen; erfahren in brennender, klarer Sprache vom Ankämpfen gegen das Aufgeben, von einem immer wieder neuen Akt, Mut zu schöpfen.
31. Mai 2012, 18:00 Uhr
Lesung aus den Tagebüchern Karl Röhrigs mit Museumsdirektor und Kurator der Ausstellung „Karl Röhrig“ Dr. Gerhard Finckh
Der „Mann von der Winterhilfe“ aus dem Jahr 1933 ist das bedeutendste Werk des Bildhauers Karl Röhrig. In diesem Werk gelingt es ihm, den Nazispießer zu entlarven: Er zeigt den reichen Mann, der in dem Bewußtsein, sich mit einem kleinen Obulus für das Winterhilfswerk nicht nur eine Anstecknadel, sondern auch einen Heiligenschein und einen Freibrief für seine Börsenspekulationen erkauft zu haben, dickbäuchig und mit Zigarre im Mund einherschreitet. In seinen Tageaufzeichnungen ist von der Ironie wenig zu spüren, vielmehr hält Röhrig hier kurz und pointiert fest, wie sehr er als Künstler unter der politischen Situation leidet.
Infos zum Veranstaltungsort
- Veranstaltungsort
- Von der Heydt-Museum
- › www.von-der-heydt-museum.de zur Website des Veranstaltungsortes
-
- Turmhof 8
- 42103 Wuppertal
-
- T Telefon 0202 - 563-2223
- E-Mail › von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de
- Anfahrt
Infos zu Tickets und Preisen
- Eintritt kostenlos
- Ticketpreis









