Historisches Zentrum Wuppertal, Engels-Haus
Die Familie Engels besaß ursprünglich fünf Wohnhäuser im ehemaligen Unterbarmer Bruch. Das älteste, das Stammhaus (I) der Familie Engels, südlich des heutigen Museumsgeländes, wurde durch den Eisenbahnbau (1842) vollends beseitigt. Vom Stammhaus (II) sind nur noch Reste der Grundmauern (unter dem heutigen Museumshof) erhalten.
Im dritten Haus (ehemals Bruch Nr. 127) befindet sich heute das Engels - Museum, neben diesem ein weiteres, größeres und auch herrschaftlicher ausgestattetes Haus der Familie.
Hinzu kam ursprünglich noch das während des Krieges (1943) zerstörte Geburtshaus von Friedrich Engels, von dessen einstigem Standort heute ein Gedenkstein zeugt.
Das Museum hat als außerschulischer Lernort in der Region längst Anerkennung gefunden: Seit seiner Eröffnung wurde es von mehr als 130.000 Schulkindern aller Schultypen im Klassenverband besucht.
Diese Schüler werden durch eigene pädagogische Fachkräfte geführt. Auf diese pädagogische Arbeit wird größter Wert gelegt, denn es erscheint uns wichtig, junge Menschen mit historischen Fragestellungen vertraut zu machen und zum Verweilen in einer geschichtlichen Epoche einzuladen.
Ein Museumsbesuch soll aber auch Spaß machen, Freude vermitteln am eigenen Entdecken und Forschen, ohne dabei unbedingt den pädagogischen Zeigefinger hochzuhalten.
Besichtigung des Engels-Hauses
Das im Jahre 1775 errichtete Wohnhaus der Familie Johann Caspar Engels, allgemein bekannt als Engels-Haus, kann wieder mit max. 10 Personen besichtigt werden. Interessierte Besucher wenden sich bitte an den Ankerpunkt (siehe unter "Kontakt").
Ausstellung zur Biographie von Friedrich Engels
Die Ausstellung zur Bíographie von Friedrich Engels befindet sich im 1. Obergeschoss des Museums für Frünindustrialisierung (geöffnet: Di, 13 - 18 Uhr, Do, 10 - 20 Uhr, Mi, Fr - So, 10 - 18 Uhr)


