Geschichte erforschen, erfahren und erleben

Das Historische Zentrum mit dem Engels-Haus und dem Museum für Frühindustrialisierung in Barmen bildet zusammen mit dem Stadtarchiv in Unterbarmen das historische und kulturelle Gedächtnis der Stadt Wuppertal.

Das Historische Zentrum

Zum Gebäudekomplex des Historischen Zentrums in Barmen gehören die Kannegießer'sche Fabrik, die Häuser Barthels und Röhrig, die Reddehase'sche Remise und der neu und attraktiv gestaltete Engels-Garten, der sich an das Umfeld des Opernhauses anschließt.

In diesem Ensemble ist das Museum für Frühindustrialisierung angesiedelt, das als industrie- und sozialgeschichtliches Museum die frühe Entwicklung der Industrie im Wuppertal mit ihren technik-, sozial-, wirtschafts- und mentalitätsgeschichtlichen Facetten thematisiert.

Schwerpunkt der musealen Präsentation ist die Entwicklung der Textilindustrie, der damit verbundenen Industrialisierung und Verstädterung mit all ihren sozialen Folgen. Das Museum wurde 1983 eröffnet.

Das Engels-Haus
+
Der Ankerpunkt
+

Ausstellung "Stoffströme - Woher kommt unsere Kleidung"

Mit der Ausstellung "Stoffströme - Woher kommt unsere Kleidung" zeigt Greenpeace Wuppertal die Folgen der globalisierten Textilherstellung für Mensch und Umwelt. In Zusammenarbeit mit dem Historischen Zentrum Wuppertal findet sie vom 15. Juni bis 14. Juli in der Remise statt.

 

 

Ausstellung "Stoffströme - Woher kommt unsere Kleidung"
+
Plakat zur Ausstellung "Stoffströme - Woher kommt unsere Kleidung"

Während bis vor wenigen Jahrzehnten die Wupper durch Färbereien zu einem bunten, aber ökologisch toten Fluss wurde, belastet die heutige Textilindustrie die Umwelt weit weg von unserer Haustür. Die Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart veranschaulichen Photos aus China und anderen Ländern in Fernost und Mexiko. Sie machen deutlich, dass der steigende weltweite Modekonsum mit einer großflächigen Verschmutzung von Gewässern mit giftigen Chemikalien, zunehmendem Ressourcenverbrauch und krank machenden Arbeitsbedingungen verbunden ist.

 

Indem wir immer mehr importierte Mode zu günstigen Preisen kaufen, tragen wir als Verbraucher zur Verbreitung von Textilchemikalien bei, die sich in der Biosphäre anreichern und bei Lebewesen giftig, krebserregend und fortpflanzungsschädigend wirken können. Die Ausstellung stellt die 11 besonders schädlichen Chemikalien vor, für deren Verbot sich Greenpeace International einsetzt.

 

Zur Ausstellungseröffnung am 15. Juni um 17.00 Uhr mit Kurzvorträgen und der Möglichkeit zum Austausch mit den Greenpeace-Mitgliedern sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Anlässlich der Nacht der Museen am 28. Juni um 19.30 Uhr gibt es einen Filmabend zur NDR-Dokumentation "Der Preis der Blue-Jeans", die einen beklemmenden Blick hinter die Kulissen der Jeansherstellung in China wirft.

05 Sep. - 29 Sep. 2013 PINA - Eine Fotoausstellung von Walter Vogel

Mit Portraits der jungen Pina Bausch.
Pina 40
+

Nachdem Walter Vogel zuvor ein Studium in Maschinenbau absolviert hatte, widmet er sich seiner großen Leidenschaft - der Fotografie. Ab 1963 besucht er die Fotoklasse an der renommierten Folkwang-Schule in Essen. Dort begegnet er der Tanzstudentin Pina Bausch, die ihn vom ersten Moment an fasziniert. Im Lauf der Zeit entwickelt sich eine enge Beziehung zwischen beiden. Während dieser Zeit fotografiert Walter Vogel die junge Pina Bausch. Es gelingt ihm, sehr persönliche und nahe Momente der Tänzerin einzufangen. Über mehrere Jahrzehnte ruhen die Aufnahmen - Portrait- und Modefotos - aus den 60/70er Jahren im Archiv des Fotografen, bis sie mit der Publikation des Buches "PINA" im Jahre 2000 veröffentlicht werden.

 

Öffnungszeiten: Dienstag 13:00 - 18:00 Uhr Mittwoch bis Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr An Vorstellungstagen bis Vorstellungsbeginn.

 

Eintritt: 2 €

 

Kontakt

+49 (202) 563 4375
 

Führungen

Museumsprogramm; stadthistorische Wanderungen und Touren

 

erreichbarkeit

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten...

 

Hinweis

Bauarbeiten im Engels-Haus beendet

Das Engels-Haus kann wieder mit max. 10 Personen besichtigt werden. Interessierte Besucher wenden sich bitte an den Ankerpunkt (siehe "Kontakt").