Die Reddehase'sche Remise

Das 2004 für die Erweiterung des Museums für Frühindustrialisierung umgebaute Gebäude wurde 1911 als einer der ersten Betonbauten des Tals für ein Fuhrunternehmen gebaut.
Die Remise ist als typischer Zweckbau seiner Zeit eine einfache und rationale Lösung, der zur Schauseite hin die repräsentativen Attribute klassischer Fassadengestaltung beigegeben wurden. Dazu gehören der über die ganze Längsseite durchlaufende Sockel aus quaderförmig behauenem Sandstein, die Lisenengliederung im geputzten Teil der Fassade und die verschieferte Dachgeschosszone mit ihren am bergischen Spätbarock orientierten Fenstern.
Eindrücke
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Das einfache Gebäude aus Ziegeln und Beton maskiert sich also zeitgemäß als traditionelles Bauwerk des Bergischen Landes. Zweckgebäude, die die Betonkonstruktion nach außen sichtbar werden ließen, waren zu jener Zeit noch absolute Ausnahmen. Stattdessen bemühten sich Architekten damals, den Beton wie zuvor den Werkstein erscheinen zu lassen.
 

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+49 (202) 563 4375
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