Baustellen-Tagebuch in Bildern
Ein neues Tor zur Stadt wird gebaut. Das erfordert vielschichtige Maßnahmen.
Es werden attraktive Plätze mit einer Einkaufs-Mall und ein moderner Busbahnhof gebaut, Straßen werden verlegt und tiefer gelegt und es wird eine ganz neue Verbindung zur Innenstadt geschaffen. Beim Umbau des Bahnhofsumfeldes und den Vorbereitungen hierzu passiert viel - über der Erde und unter der Erde - sichtbar und unsichtbar für den Bürger.
Das Baustellen-Tagebuch hält wichtige Bauphasen, Baumaßnahmen und Ereignisse im Bild fest. Damit alle Interessierten immer auf dem Laufenden und im Bilde sind.
Abriss Flachdachvorbau Bahnhof
Das historische Bahnhofsgebäude von 1849 ist in den 1960er Jahren mit einem Flachdachanbau weiter ausgebaut worden. Die neue Bahnhofshalle wurde durch die komplette Öffnung der ursprünglichen Bahnhofsfassade bis zu Gleis 1 erweitert. Ein Drogeriemarkt, das DB-Reisezentrum, ein Blumenladen und gastronomische Angebote waren dort untergebracht. Architektonisch eine typische Bausünde der Zeit, die jetzt abgerissen wird.
Bauzeit: Februar 2013 - voraussichtlich Juli 2013
Umbau der Straße Döppersberg
Die Straße Döppersberg wird vor dem InterCity Hotel abgesenkt und neben dem Hotel direkt auf die Kreuzung Brausenwerth geführt. Dadurch wird Raum für den neuen Stadtplatz vor dem Bahnhof und damit die direkte Verbindung vom Bahnhof zur Innenstadt geschaffen. Für die Absenkung wird eine Stützmauer aus Bohrpfählen gebaut.
(Bauzeit: November 2012 - voraussichtlich Juni 2014)
Erdarbeiten für das Parkdeck und den Busbahnhof
Hier soll das neue Parkdeck mit rund 240 Stellplätzen und der moderne leistungsstarke Busbahnhof entstehen. Die Baugrube wird 110 m lang und 65 m breit sein und 6 m unter dem Niveau von Gleis 1 liegen. 70 000 m³ Erde werden ausgehoben und von einer Vielzahl LKW's pro Tag abtransportiert.
(Bauzeit: Oktober 2011 - August 2012)
Bau der Stützwand am Wuppertal Institut
Die Bewegung von großen Erdmassen erfordert auch Abstützmaßnahmen. Am Wuppertal Institut, Richtung Gleis 1, wird eine Stützwand gebaut. Sie wird rund 9 m hoch, 64 m lang, davon 24 m im Erdreich. Über 50 Bohrpfähle mit einer Länge von rund 5,50 m bis 16 m bilden die Wand, die von rund 50 Dauerankern stabilisiert wird. Eine Vorsatzschale aus Ortbeton macht die Stützwand stadtfein.
(Bauzeit: Oktober 2011 - August 2012)
Der Trafo zieht um
Bisher war die Technik für den Strom der Bahn in einem kleinen Backsteinhaus untergebracht. Dieser Platz wird für den neuen Busbahnhof gebraucht, deshalb zieht der Trafo um. Ein neues modernes Trafohaus mit vorinstallierter Technik ist mit einem Schwertransporter angereist und direkt neben dem Gleis 1 an der Zufahrt West aufgestellt worden.
(Bauzeit: Mai 2012)
Der Wupper-Flutgraben wird verkleinert
Die Bundesallee muss im Bereich Döppersberg abgesenkt werden. Aus diesem Grund wird der Durchmesser des ohnehin wegen des Baus der Wuppertalsperre nicht mehr benötigten unterirdischen Flutgrabens verkleinert. Das jetzige Flussbett wird trocken gelegt, dann ein Rohr verlegt und der restliche Raum verfüllt.
(Bauzeit: November 2011 - Juli 2012)
Der Busabstellplatz entsteht
Auf dem Gelände des zukünftigen Busbahnhofs gibt es keinen Platz für abgestellte Busse. Damit die Busfahrer ihre vorgeschriebenen Pausen einhalten können, wird in direkter Nachbarschaft ein Busabstellplatz mit Aufenthaltsraum für das Personal gebaut. Wo? Hinter dem Wuppertal Institut an der Dessauerstraße.
(Bauzeit: März - September 2011)
Abriss Brücke Immermannstraße
Schon lange dient die Immermannstraße nur noch als Parkplatz-Rampe. Abgebrochen werden sollte sie sowieso, da die Bahnhofstraße in diesem Bereich abgesenkt und direkt an die Bundesallee angeschlossen wird. Wegen der Schäden an der Brücke erfolgt der Abriss schon jetzt.
(Bauzeit: März - Juli 2011)
Abriss Querriegel
Der Abrissbagger knabbert und greift von der Mitte aus an. Langsam aber stetig frisst er sich durch das Mauerwerk und produziert Schuttberge.
Nur der ehemalige Knast der Bundespolizei leistet erstmal Widerstand.
Das Ergebnis - freie Sicht am Döppersberg!
(Bauzeit: November - Dezember 2010)
26.11.2010| Pressekonferenz zum Abriss Querriegel
Endlich ist es soweit. In Kürze wird sichtbar, dass der Döppersberg gebaut wird. Oberbürgermeister Jung, Dezernent Meyer und das Team Döppersberg wollen dabei sein, wenn der Abriss des Querriegels beginnt.