Gestaltung
Attraktive Platzgestaltung auf zwei Ebenen
Der untere Platz wird als freie Fläche zwischen den Geschäften (Mall, Investorenkubus und Geschäftspassage) und der Fußgängerbrücke angelegt. Hier ist Platz zum Flanieren und Bummeln, aber auch für Märkte und Veranstaltungen. Den zahlreichen Fußgängern zwischen Bus, Bahn und Schwebebahn wird Freiraum eingeräumt, mit Luft und erlebbaren Perspektiven wie sie im engen Tal der Wupper sonst eine Seltenheit sind. Hinzu kommen Sitzelemente, die zum Ausruhen einladen sollen.
Der obere Platz wird durch Bepflanzung geprägt. Zwischen Staudengräsern und Bäumen entsteht hier eine urbane Landschaft, die zum Verweilen und Genießen einlädt.
Durch die geschickte Anordnung der Pflanzen ergibt sich auf der oberen Platzebene immer wieder der Eindruck einer fast geschlossenen Bepflanzung, ohne dass wichtige Fußwege unterbrochen werden. So entsteht hier eine für Wuppertal einzigartige Aufenthaltsqualität mit hohem gestalterischem Anspruch.
Die Fassade
Der neue "DöppersBerg" wird zu einem guten Teil aus dem blanken Fels geschlagen - was läge da näher, als dies auch in der Fassade abzubilden. Kalksteine werden in Steinblöcken geschichtet. Dabei werden die neuen Funktionsbereiche, die denkmalgeschützten Gebäude, Stützwände gestalterisch miteinander verbunden. Es entsteht ein zeitloses und anspruchsvolles stimmiges Gesamtbild.
Der Innenraum: Luftige Großzügigkeit
Der Innenraum der Mall hat eine Spannweite von fast 50 Metern. Hier entsteht ein heller, großer Raum mit bahnhofstypischen Geschäften, durch den man zum Bahnhof bzw. Busbahnhof gelangt. Die eingezogene Galerieebene mit Geschäften, der darüber liegende Busbahnhof sowie die beiden Parkdecks sind von hier aus barrierefrei mit Aufzügen oder Treppen erreichbar. Die Decke der Mall wird von eleganten Stützenkränzen getragen. Durch verglaste Lichtöffnungen gelangt Tageslicht vom oberen Platz in die Mall und helle Farben sind vorherrschend. Nach neuesten Erkenntnissen reduzieren sie die Verschmutzungen im öffentlichen Raum durch die Ausstrahlung einer hohen Qualität. Kontraste bilden rote und graue Flächenabsetzungen, die zur Wegeführung dienen.
Die Glasfassaden der Geschäftsbereiche eröffnen Ein- und Durchblicke, verbinden Verkehrsflächen und kommerzielle Nutzungen.
Beleuchtungskonzept: Hell und freundlich
Das entstehende Platzensemble soll auch bei Nacht ansprechend gestaltet und sicher sein, denn hier entsteht eine viel genutzte Zone der Innenstadt. Der untere Platz als Freiraum und Marktfläche soll auch bei Dunkelheit als solcher genutzt werden können. Eine Leuchtenskulptur erhellt den gesamten unteren Platz von einer zentralen Stelle und ermöglicht so variable Nutzungen.
Die obere Platzebene wird durch Mastleuchten erhellt, welche gleichzeitig gezielt die historischen Fassaden anstrahlen und hervorheben. Zusätzlich akzentuieren in die Platzfläche eingelassene Orientierungsleuchten die Bäume und Gräser. Eine Natursteinbrüstung umschließt die obere Platzebene. Darin verbergen sich energiesparende LED-Leuchten - diese erhellen die Platzkanten dezent.