Verkehrsführung während der Baumaßnahmen

Die Verkehrsführung während der Baumaßnahmen wurde im Dezember 2009 vorgestellt. Das Wichtigste ist die Erreichbarkeit der Elberfelder Innenstadt mit einem verständlichen und zuverlässigen Verkehrssystem zu gewährleisten, damit die Verkehrsteilnehmer nicht täglich von neuen Umleitungen überrascht werden.
Stau auf der B7
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Schon jetzt am Limit

In Spitzenverkehrszeiten ist das Verkehrssystem am Döppersberg weitgehend ausgelastet. Somit muss während des Umbaus der vorhandene Raum sowohl für den Individual- als auch den Busverkehr so gut wie möglich genutzt werden. Auch für die Fußgänger sollen trotz der Baustelle alle wichtigen Ziele gut erreichbar sein.

Rigorose Änderungen, aber nicht ständig wechselnd

Das Verkehrskonzept ist so aufgestellt, dass es während der gesamten Bauzeit seine Gültigkeit behält. Dabei sind in der Planung mehrere grundsätzliche Verkehrsregelungen, oder "Verkehrszustände", wie die Planer es bezeichnen, vorgesehen, die über jeweils längere Zeiträume bestehen werden. So genannte "Langzeitbauzustände" führen dabei zu deutlichen Veränderungen im näheren Umfeld des Döppersbergs. Eine wesentliche Änderung ist beispielsweise der Zweirichtungsverkehr der Busse im Wall. Dort wird die Verkehrsführung so verändert, dass der Busverkehr im Zweirichtungsverkehr und im weiteren Verlauf durch die Südstraße geführt wird. Während die Bauarbeiten auf der Bundesallee (B 7) durchgeführt werden und der Busbahnhof dort nicht länger verbleiben kann, werden die Bus-Haltestellen auf den Wall verlegt. Erst wenn der neue Busbahnhof in Betrieb geht, wird der Wall wieder nur in Fahrtrichtung Norden von Bussen befahren.

Umfahrungsmöglichkeiten während der Nauzeit
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Bundesallee (B7) immer in beide Richtungen zweispurig befahrbar

Um vorhandenes Potential voll ausnutzen zu können, ist zusätzlich ein Umfahrungskonzept für den Individualverkehr erarbeitet worden. Das macht Veränderungen an den Knotenpunkten Neumarktstraße / Wall, Südstraße und Robert-Daum-Platz notwendig. Auch weitere umliegende Knotenpunkte werden verkehrstechnisch optimiert, erhalten also beispielsweise veränderte oder verlängerte Ampelphasen. Der Durchgangsverkehr sollte daher diese Bereiche meiden. Die B7 wird zu jeder Zeit in beide Richtungen zweispurig befahrbar bleiben.

Fertigstellung bis 2017

Die Neugestaltung des Döppersbergs erfolgt in mehreren Schritten, beginnend von Ost nach West mit der Straße Döppersberg und dem Neubau von Busbahnhof und Mall. Danach geht es mit der Absenkung der Bahnhofstraße und der Bundesallee weiter. Die Straße Döppersberg ist dann schon wieder befahrbar. Die Arbeiten an der B 7 erfolgen jeweils halbseitig, mit Start an der Südseite. Die Bahnhofstraße wird während der Arbeiten zur Absenkung für einen kurzen Zeitraum komplett gesperrt. Um die Verkehrsbehinderungen zu minimieren wird dann eine Einbahnstraße eingerichtet und die Arbeiten fertig gestellt. Die Restarbeiten am Gesamtprojekt sind für das Jahr 2017 vorgesehen.