WSW tauschen Bleileitungen aus
Die daraufhin entnommenen Wasserproben belegen, dass die gefundenen Konzentrationen bis auf eine Ausnahme weit unter dem aktuellen, gesetzlich vorgegebenen Grenzwert liegen. Weil Blei aber vor allem für Schwangere und kleine Kinder auch in geringen Dosierungen gesundheitsgefährdend sein kann und vereinzelte Überschreitungen des verschärften Grenzwerts der Trinkwasserverordnung, der ab Dezember 2013 gilt, nicht ausgeschlossen werden können, haben sich die WSW in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt dazu entschlossen, vorsorglich alle Betroffenen anzuschreiben und über den Sachverhalt zu informieren. Inhalt des Schreibens ist - neben Hinweisen des Gesundheitsamtes zur Vorsorge - auch die Ankündigung, dass die belasteten Hausanschlüsse bis Ende des Jahres ausgetauscht werden.
Die Kosten werden auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt.



