21.12.2009 Grüße zum Jahreswechsel
Liebe Wuppertalerinnen und Wuppertaler,
ein ereignisreiches Jahr 2009 liegt hinter uns, das manche Schwierigkeiten für uns bereithielt, die auch 2010 noch aktuell bleiben werden, das manch traurigen Moment - wie den Tod der unvergessenen, verehrten Pina Bausch - aber auch viele fröhliche Stunden mit sich brachte und in dem einige Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen wurden.
ein ereignisreiches Jahr 2009 liegt hinter uns, das manche Schwierigkeiten für uns bereithielt, die auch 2010 noch aktuell bleiben werden, das manch traurigen Moment - wie den Tod der unvergessenen, verehrten Pina Bausch - aber auch viele fröhliche Stunden mit sich brachte und in dem einige Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen wurden.
Wir alle kennen die Probleme unserer Stadt und die desolaten Stadtfinanzen, die die meisten von uns auch ganz persönlich betreffen und uns Sorgen bereiten. Aber wir wissen auch um unsere Stärken, die Kreativität und das herausragende Engagement der hier in Wuppertal lebenden und arbeitenden Menschen. Ihr Wirken in karitativen, kulturellen und sportlichen Bereichen ist ein herausragender Faktor für die Lebensqualität in unserer Stadt und ich möchte allen Menschen danken, die daran mitarbeiten.
Unsere Stadt steht im kommenden Jahr wieder vor großen Herausforderungen, die neue Chancen bieten werden, aber auch Verunsicherung mit sich bringen. Mir ist es wichtig, dass die Betroffenen das Gefühl haben können, mit ihren Problemen ernst genommen zu werden. Ich weiß, dass gerade mit dem vorgelegten Haushaltssicherungskonzept Einschnitte einhergehen werden, die die Schmerzgrenze berühren und teilweise darüber hinaus gehen. Dennoch gibt es keine Alternative zu diesem Vorgehen, da wir alles unternehmen wollen und müssen, um unsere Stadt aus der Schuldenfalle heraus zu bekommen und endlich wieder Handlungsspielräume für die Gestaltung der Zukunft zu gewinnen.
Deshalb ist es mir wichtig, dass nun ein umfassender - und durchaus auch kontroverser - Diskussionsprozess stattfindet. Ich bitte Sie daher auch: Begleiten Sie alle, die in unserer Stadt Verantwortung tragen, mit Ihrer kritischen, aber auch solidarischen Unterstützung. Ich persönlich werde mich weiterhin nach bestem Wissen und Gewissen für Ihre und für die Interessen unserer Stadt einsetzen!
Die bevorstehenden Feiertage bieten für uns alle die Gelegenheit, ein wenig innezuhalten, manches zu überdenken und hoffentlich auch von den Sorgen des Alltags etwas Abstand zu gewinnen. Wir können wieder Kraft schöpfen, um dann den zukünftigen Aufgaben optimistisch und voller Tatendrang entgegenzusehen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr vor allem Gesundheit, Erfolg und persönliches Wohlergehen.
Ihr
Peter Jung



