Kulturachse Barmen
Ein in den letzten Jahren in größten Teilen bereits umgesetztes Projekt ist die Kulturachse Barmen als einer der kulturellen Knotenpunkte in der Talachse Wuppertals. Die zwei hochkarätigen kulturellen Einrichtungen, das Historischen Zentrum und das Opernhaus wurden städtebaulich stärker in einen erlebbaren Zusammenhang gebracht. Ein deutlich wahrnehmbares Ensemble, das die kulturelle Bedeutung dieser Achse für Stadt und Stadtteil hervorhebt, ist hierbei entstanden.
2003 fand ein städtebaulicher Wettbewerb zur Kulturachse Barmen statt. Rund 300 Architekten und Stadtplaner hatten sich beteiligt. Nach dem Entwurf des Preisträgers - des Architekturbüros Jensen aus München - wurde der Entwicklungsbaustein rund um das Engelshaus und das dahinter liegende Museum für Frühindustrialisierung umgesetzt.
Dazu gehört eine Neustrukturierung des Engelsgartens, verbunden mit einem großzügigen Opernvorplatz. Durch die Entfernung von dichtem, tiefen Bewuchs wurde wieder eine Sichtbeziehung zwischen dem Historischen Zentrum und der Oper hergestellt.
Das gesamte Umfeld der Oper wurde neu gepflastert und insgesamt mit einer neuen Beleuchtung und Möblierung attraktiver gestaltet. Ein Opernvorplatz wurde neu geschaffen. Die gleichzeitige Sanierung der Oper stellt eine gute Abrundung dieser städtebaulichen Situation dar.
Als Ankunftsort für die Kulturachse Barmen und die Innenstadt Barmens wird die Umgestaltung des Vorplatzes Barmer Bahnhof als Projekt des Konjunkturpaketes II diesen Bereich städtebaulich abrunden.
- Kosten:
Projektvolumen 6,1 Mio Euro, zu 70% gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen im Zuge der Regionale 2006 - Wettbewerb:
Architekturbüro Jensen, München - Gestaltung und Planung:
Ressort 101 - Verkehrsplanung:
Dorsch Consult mit Ressort 104 - Zeitplan:
2003 Städtebaulicher Wettbewerb
2006 Baubeginn
2011 Fertigstellung






