| Adresse | Augustastr. 79 |
| Stadtbezirk | Elberfeld |
| Denkmalnummer | 4136 |
| Eintragungsdatum | 06.04.2000 |
| Schutzumfang | gesamtes Gebäude sowie rückwärtiger Garten |
| Klassifizierung | Denkmal |
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Beschreibung Bei dem o.g. Gebäude, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, handelt es sich um einen zweigeschossigen, verputzten Baukörper mit hohem Sockel über einem nahezu quadratischen Grundriss. Die dreiachsige Straßenfront mit Haupteingang in der Außenachse ist durch einen zweigeschossigen, einachsigen Fenstererker mit zurückspringendem Zwerchhaus, die rückwärtige Front durch einen Risalit vertikal gegliedert. Die Horizontale betonen ein kräftiges Sockelgesims, Geschossgesims, Sohlbankgesims im ersten Obergeschoss sowie ein breiter Kassettenfries in der Traufzone. Die Fensteröffnungen, der Großteil mit originalen Fensterrahmen, sind im Erdgeschoss stichbogig mit Sohlbänken, im Obergeschoss rechteckig, in Putzgewänden und mit geraden Verdachungen, die Brüstungsfelder unter dem Sohlbankgesims mit Stuckdekor. Im Inneren ist das Gebäude unverändert erhalten: die Erschließungstreppe mit aufwendig gestaltetem Antrittspfosten, Fußböden, Stuckdecken, Türblätter sowie Heizkörper stammen noch aus der Erbauungszeit. Das Gebäude stellt ein qualitätsvolles, fast unverändert erhaltenes Beispiel einer repräsentativen, als Solitär in historischer Formensprache errichteten Villenbebauung dar. Aufgrund des außergewöhnlich originalen Bestandes und des Zeugniswertes für eine ehemals einheitliche Bebauung der Augustastraße ist das Objekt aus architektur- und ortshistorischen Gründen ein Denkmal gem. § 2 Denkmalschutzgesetz NRW. Die Unterschutzstellung erstreckt sich auf das gesamte Gebäude sowie auf den rückwärtig liegenden, zum Haus gehörigen Garten. |