| Adresse | Gelpetal ~ |
| Stadtbezirk | Elberfeld |
| Denkmalnummer | 3196 |
| Eintragungsdatum | 12.11.1993 |
| Schutzumfang | gesamtes Gebäude |
| Klassifizierung | Denkmal |
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Beschreibung Das o.g. Objekt ist der Schornstein des 1908 abgerissenen Oberen Jansenkottens, der teilweise auch Dammskotten genannt wurde. Der Schornstein wurde aus Ziegelmauerwerk auf einem Bruchsteinsockel errichtet, er trägt die Jahreszahl 1858 sowie die Inschrift „I. Jansen“. Der Schornstein gehörte zu einem 1827 zuerst erwähnten, wahrscheinlich jedoch wesentlich älteren Schleifkotten im Gelpetal. Der Sockel, der aus Bruch- und Werksteinen gemauert ist, besitzt einen quadratischen Grundriss. Auf einer Seite befindet sich am Fuße des Sockels eine rundbogige Öffnung, durch welche die Abgase der zugehörigen Dampfmaschine in den Schornstein zogen. Über einem gemauerten Zierkrankz erhebt sich der im oberen Bereich achteckige Schornstein, der mit einer einfachen Wulst oben abschließt. Es ist anzunehmen, dass der Schornstein im Zusammenhang mit der Aufstellung einer Dampfmaschine errichtet wurde, das eingemeißelte Datum 1858 könnte dabei als Baujahr angenommen werden. Im benachbarten Saalbachtal wurde im gleichen Jahr, das als sehr trocken bezeichnet wurde und schlechte Bedingungen für die wasserabhängigen Kotten mit sich brachte, eine Dampfmaschine aufgestellt. Die technischen Voraussetzungen waren zu dieser Zeit also gegeben. Das o.g. Objekt gehört zu den wenigen erhaltenen technischen Anlagen aus der Zeit der Frühindustrialisierung auf dem Wuppertaler Stadtgebiet. Es dokumentiert die Umbruchphase von der handwerklich geprägten zur industriellen Fertigung und Weiterverarbeitung in der Metallindustrie in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Da die Mittelindustrie vor allem in Cronenberg und Ronsdorf sowie dem angrenzenden Solinger und Remscheider Gebiet ein sehr großer Wirtschaftsfaktor war, besitzen die baulichen Reste des o.g. Kottens auch eine stadthistorische Bedeutung. |