| Adresse | Weyerbuschweg 1 |
| Stadtbezirk | Elberfeld-West |
| Denkmalnummer | 1905 |
| Eintragungsdatum | 12.07.1991 |
| Schutzumfang | gesamtes Gebäude |
| Klassifizierung | Denkmal |
|
Beschreibung Das Objekt Weyerbuschweg 1 ist das eingeschossige, 1900 vom Fabrikanten Emil Weyerbusch der Stadt Elberfeld gestiftete Parkwächterhaus "Haus Weyerbusch" aus verfugtem Basaltbossenmauerwerk im Erdgeschoss, dem Material des Weyerbuschturmes; der Nordostfassade mit östlichem Seitenrisalit und segmentbogiger Hauseingangstür über Wangenaußenstufen in Naturstein und dem Schlussstein im Sturz in Sandstein mit dem Wappen der Familie Weyerbusch und darüber liegenden Votivbändern: "von Emil Weyerbusch gestiftet im Jahre 1900", daneben mit schmalem Fenster und Gitter, den Zwillingsfenstern im darüber liegendem Dachgeschoss in sichtbarer Fachwerk-Giebelfassade auf Konsolen mit weit vorgeschobenem Satteldach auf gefasten Konsolstreben und verbretterten Dachuntersichten über dem Risalit, der seitlich zurück liegenden Fassade mit zweiflügeligem Segmentbogenfenster, Oberlicht und darüber liegendem sichtbarem Fachwerk-Kniestock auf Konsolen mit Traufe und verschiefertem Satteldach; der Südost-Trauffassade mit Zwillingsfenstern, Sturz- und Brüstungswerksteinen mit gedrillten Fenstergittern im Erdgeschoss, verschiefertem Kniestock und Traufe; der Südwestfassade mit südlichem Seitenrisalit, Segmentbogenzwillingsfenstern, mittigem Werksteinpfeiler und Schlusssteinen im Erdgeschoss, im Dachgeschoss mit vier aneinandergereihten Fenstern mit Oberlichtkämpfern, ursprünglich zwei mittleren, im verschieferten Giebel des Seitenrisalits, mit weit vorgeschobenem Satteldach wie an der Nordostfassade, in der zurückliegenden Ansicht mit Fenster und Tür, später in das geschlossene Basaltbossenmauerwerk eingestemmt, über Außenstufen, Podest und schmiedeeisernem Treppengeländer mit Verschieferung im Ausbruchbereich des Erdgeschosses und am Kniestock, weit vorkragendem verschiefertem Satteldach und der Traufe, der Nordwestfassade mit großem Segmentbogensturz und Schlussstein aus Basaltbossenmauerwerk mit füllendem Maßwerk und fünf Blendnischen durch drei Segmentbogen-Werksteine mit Krolle im Stich als mittiger hoher Nischengliederung unter dem Schlussstein auf zwei zweiteiligen Maßwerkpfosten mit zwei seitlich eingespannten Segmentbögen in Kämpferhöhe mit oberen und unteren Blendnischen im Erdgeschoss, entsprechend des dreiteiligen Segmentbogenfensters am Weyerbuschturm unter dem Erkergeschoss mit seitlichen Oberlichtern, dem sichtbaren Fachwerkgiebel auf Konsolen im Dachgeschoss und drei mittigen, aneinandergereihten Fenstern mit Oberlichtkämpfern, weit vorgeschobenem Satteldach auf gefasten Konsolstreben, verbretterten Dachuntersichten und schwebender Konsolstrebe im Firstbereich. Die solide und gute Qualität der Architektur und des Dekors macht das Gebäude zu einem Beispiel für die Architekturauffassung der Zeit. Erhaltung und Nutzung liegen gemäß § 2 (1) DSchG aus wissenschaftlichen und stadthistorischen Gründen im öffentlichen Interesse. Die Unterschutzstellung erstreckt sich auf das gesamte Gebäude. (Remus) |