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Hochstraße - Friedhofskirche  

Bezeichnung: Hochstraße - Friedhofskirche
Stadtbezirk:
Straße:  
Denkmalnummer: 1924
 
Eintragungsdatum: 06.09.1991
Austragungsdatum:
 
Schutzumfang: gesamtes Gebäude
Eigentumsstatus:
 
Klassifizierung: Denkmal


Beschreibung:
Die Friedhofskirche an der Hochstraße, 3. Kirche der Reformierten Gemeinde, wurde 1894 bis 1898 nach dem Entwurf des Kirchenbaumeisters Johannes Otzen (geheimer Regierungsrat, Prof. Dr.-Ing., Präsident der königlich Preußischen Akademie der Künste, Berlin) errichtet unter örtlicher Bauleitung seines Schülers Friedrich-Adolf Cornehls mit scharierten Werksteinquadern in spätromanischen Stilformen des Historismus in der äußeren Gestaltung. Die Südostfassade mit vorgesetztem Giebelrisalit ist auf eine zweistufige Terrasse gestellt. .... Die Nordost- und Südwestfassade haben zurückgesetzte Giebeln zwischen den Treppentürmen. .... Die Nordwestfassade wird bestimmt durch die gedrungene Form der Chorapsis. .... Die Grundform der Kirche bildet der quadratische Zentralraum von 16 m Kantenlänge, der durch 4 Treppentürme mit verbindenden breiten Gurtbögen begrenzt und mit nischenartigen Kreuzflügeln und Chor eine Erweiterung durch Emporen erfährt. Das gibt auch die .... Die Friedhofskirche, die ihr Vorbild in der Reformationskirche (Ringkirche) in Wiesbaden hatte, ist die dritte Kirche der Reformiertem Gemeinde nach der 1., der "alten" Kirche am Kirchplatz, die 1689 wieder aufgebaut wurde und der 2., der "neuen" Kirche an der Sophienstraße, genannt "Sophienkirche", von Zwirner 1853 - 1858 erbaut. Die Kirche ist ein sehr prächtiges und eigenwilliges Kirchengebäude aus dem letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts und ein noch fast völlig erhaltenes Werk und wichtiges Wahrzeichen der Stadt Elberfeld, deren künstlerische Qualität der Architektur sie zu einem wichtigen Beispiel für die Architekturauffassung und Baukunst der Zeit macht. Sie ist unverzichtbarer Bestandteil der historischen Bebauung in der Elberfelder Nordstadt und somit ein Zeugnis für die Baukunst und Geschichte Elberfelds. Erhaltung und Nutzung liegen deshalb gemäß § 2 (1) DSchG aus städtebaulichen, künstlerischen, wissenschaftlichen und stadthistorischen Gründen im öffentlichen Interesse. Die Unterschutzstellung erstreckt sich auf das gesamte Kirchengebäude und der historischen Einfriedung.

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