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Schöllerweg   40

Bezeichnung: Schöllerweg 40
Stadtbezirk: Vohwinkel
Straße: Schöllerweg  40
Denkmalnummer: 3565
 
Eintragungsdatum: 11.11.1994
Austragungsdatum:
 
Schutzumfang: gesamtes Gebäude
Eigentumsstatus:
 
Klassifizierung: Denkmal


Beschreibung:

Das Objekt Schöllerweg 40 ist ein zweigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach. Das Gebäude zeigt auf drei Seiten Fachwerk, die vierte Seite weist eine Verschieferung auf. Es wurde in Fachwerkbauweise auf massivem Sockel zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet.
Die Straßenseite, die nach Nordwesten orientiert ist, weist zwei Fensterachsen auf.
In den jeweils äußeren Fachwerkfeldern sind in beiden Geschossen schräg verlaufende Streben vorhanden. Das mittlere Feld der Fachwerkwand ist durch ein Andreaskreuz im Obergeschoss markiert.
Die Eingangsseite ist zum größten Teil in Fachwerkbauweise errichtet, allein der direkte Eingangsbereich ist aus Ziegelmauerwerk errichtet.
Die Eingangstür wird durch ein leichtes Vordach geschützt.
Neben dem Eingangsbereich und in den oberen Geschossen ist das Fachwerk symmetrisch aufgebaut. Im Obergeschoss weist jedes der Felder eine Strebe auf.
Die zweite Giebelwand, die dem Eingang gegenüber liegt, ist mit Schiefer verkleidet. An dieser Seite wurde wohl eine massive Mauerschale vorgesetzt. Das Dach ist an beiden Seiten frei von Aufbauten.
Hinter dem Gebäude, von der Straße her gesehen, wurde etwa um 1890 ein zweigeschossiges Nebengebäude aus Ziegelmauerwerk errichtet, das wohl als Werkstelle diente. Das Nebengebäude ist nicht Bestandteil der Unterschutzstellung.
Das Gebäude Schöllerweg 40 bildet mit anderen, weitgehend veränderten Gebäuden die Ortslage Niederfurth, die eine Hofschaft an der Verbindungsstraße zwischen dem alten Ortskern und der schon früh ausgebauten Landstraße nach Düsseldorf bildet. Das Gebäude entstand eventuell als Wohnhaus für den Hofknecht, die relativ geringe Größe und die schlichte Ausführung sprechen dafür. Als Zeugnis für diesen Bautypus und auch als Zeugnis für die Fachwerkbauweise im 18. Jahrhundert ist das Gebäude trotz seiner Veränderungen immer noch als unverzichtbar anzusehen.

Erhaltung und Nutzung liegen daher gemäß § 2 (1) DSchG aus wissenschaftlichen und stadthistorischen Gründen im öffentlichen Interesse.

Die Unterschutzstellung erstreckt sich auf das gesamte Gebäude.

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