Orte der Industriegeschichte

Neben der Schwebebahn und den vielfältigen Zeugnissen der Textilindustrie verfügt die alte Industriestadt Wuppertal über viele Orte und bedeutende Zeugnisse, an denen Industriegeschichte auch heute noch erfahrbar ist.
Orte der Industrie-Entwicklung
Orte der Industrie-Entwicklung
Die Stadt Wuppertal und das Historische Zentrum Wuppertal bemühen sich gemeinsam mit den Fördervereinen und Initiativen, die Zeugnisse der Wuppertaler Industriegeschichte zu erhalten und mit ihrer Hilfe Stadtbewohnern wie Touristen die Wirtschafts- und Sozialgeschichte zu vermitteln.

Kalktrichterofen am Eskesberg

entstand 1850 im Zuge der industriellen Stahlerzeugung.

Führungen

  • März bis November, jeden 1. Sonntag im Monat, 11:00 Uhr
  • ca. 1 Stunde,
  • kostenlos
  • Bus Linie 601, Haltestelle Am Eskesberg
  • Bus Linie 611, Haltestelle Düsseldorfer Straße

 

Manuelskotten

Mit dem Manuelskotten besitzt die Stadt Wuppertal ein industriegeschichtliches Denkmal besonderer Art. Eingebettet ins enge Tal des Kaltenbaches liegt der Kotten auf halbem Weg zwischen Cronenberg und Kohlfurth.

Öffnungszeiten: April bis Oktober, jeden 2. und 4. Sonntag

Anschrift: Kaltenbacher Kotten 1

42349 Wuppertal

Manuelskotten
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Heute ist der Manuelskotten die letzte mit einem Wasserrad betreibbare Anlage im gesamten Stadtgebiet von Wuppertal. Um 1880 aber lagen allein am Kaltenbach insgesamt sechs Wasserkraftanlagen: zwei Hammerwerke, drei Schleifkotten und eine Mühle.

Sie können den Besuch des Manuelskotten auch mit dem Besuch des Straßenbahnmuseums in Wuppertal-Kohlfurth verbinden. Ein Teilstück der ehemaligen Straßenbahnlinie zwischen Cronenberg und Solingen-Mühlenhof wurde zwischen Kohlfurther Brücke und Cronenberg-Lenzhaus erhalten und wird auch noch befahren.

Da ein Remscheider Unternehmen dort weiterhin seine Cuttermesser schleifen lässt, kann der Manuelskotten als "lebendiges Museum" weiter bestehen bleiben, d.h. die Produktion wird aufrecht erhalten, und auch die Gebäude samt Einrichtung bleiben weitgehend unverändert. Eingriffe in die Umgebung des Kottens wurden auf ein Minimum beschränkt, so dass insgesamt eine möglichst authentische Situation vorgestellt und für die Nachwelt gerettet werden konnte.

Trasse der Rheinischen Eisenbahngesellschaft

Diese Eisenbahntrasse durchschneidet seit 130 Jahren mit ihren imposanten Tunneln und Viadukten den Talhang.

Die Wuppertalbewegung bemüht sich um ihre Wiederbelebung als Rad- und Wanderweg.