Geschichte erforschen, erfahren und erleben

Das Historische Zentrum mit dem Engels-Haus und dem Museum für Frühindustrialisierung in Barmen bildet zusammen mit dem Stadtarchiv in Unterbarmen das historische und kulturelle Gedächtnis der Stadt Wuppertal.

Das Historische Zentrum

Zum Gebäudekomplex des Historischen Zentrums in Barmen gehören die Kannegießer'sche Fabrik, die Häuser Barthels und Röhrig, die Reddehase'sche Remise und der neu und attraktiv gestaltete Engels-Garten, der sich an das Umfeld des Opernhauses anschließt.

In diesem Ensemble ist das Museum für Frühindustrialisierung angesiedelt, das als industrie- und sozialgeschichtliches Museum die frühe Entwicklung der Industrie im Wuppertal mit ihren technik-, sozial-, wirtschafts- und mentalitätsgeschichtlichen Facetten thematisiert.

Schwerpunkt der musealen Präsentation ist die Entwicklung der Textilindustrie, der damit verbundenen Industrialisierung und Verstädterung mit all ihren sozialen Folgen. Das Museum wurde 1983 eröffnet.

Das Engels-Haus
+
Der Ankerpunkt
+

WEGEN UMBAU GEÖFFNET!

Das Museum für Frühindustrialisierung bleibt wegen Sanierungsarbeiten in der Zeit von Mai bis Anfang September 2014 geschlossen! Weitere Informationen finden Sie hier:

Ausstellung "175 Jahre Erste Eisenbahn in Westdeutschland" vom 9.3.2014 bis 13.4.2014

Plakat zur Ausstellung
+
Plakat zur Ausstellung

Schulpartnerschaft der Max-Planck-Realschule mit dem Historischen Zentrum

Die Max-Planck-Realschule in Wuppertal-Oberbarmen und das Historische Zentrum Wuppertal arbeiten in Zukunft zusammen.

 

Im stilechten Ambiente des Historischen Salons der Familie Engels in der ersten Etage des Engelshauses findet am 18. Februar um 11.00 Uhr die offizielle Vertragsunterzeichnung statt. Damit geben der Leiter des Historischen Zentrums Dr. Eberhard Illner und die Rektorin der Max-Planck-Realschule Anke Dessel den Start frei für ein zunächst auf 6 Jahre angelegtes Projekt gegenseitiger Zusammenarbeit.

 

Nach der intensiven Vorplanung ist nun sichergestellt, dass drei Seiten von diesem Modell profitieren werden:

 

1. Die Schüler durch das Ermöglichen von längerfristigem Arbeiten an Exponaten unterschiedlicher Überlieferungsformen. Sie üben sich im forschend-entdeckenden Lernen und finden lebendigen Zugang zu vergangenen Epochen und den eigenen Wurzeln. Ihnen werden hierzu Quellen und Materialien zur Verfügung stehen, die dem normalen Museumsbesucher nicht zugänglich sind. Hierzu zählt z.B. die umfangreiche Bibliothek.

 

2. Die Lehrer durch Lehrerfortbildungen, die Unterstützung von fächerübergreifenden Schulprojekten und die Bereitstellung von Quellenmaterialien und Unterrichtshilfen, die speziell für die Belange des jeweiligen Unterrichtes Verwendung finden. Und nicht zuletzt

 

3. das Museum selbst, das sich von den Kolleginnen der Max-Planck-Realschule fachdidaktische Beratung beim Erstellen und Erproben von museumspädagogischen Konzepten verspricht. Darunter fallen z.B. Museumsralleys für unterschiedliche Jahrgänge zu unterschiedlichen Themen, die in gemeinsamer Arbeit mit Schülern und Lehrern auch mehrsprachig (englisch, französisch, türkisch) entwickelt werden können.

 

Die systematische und auf Dauer angelegte Kooperation von Museum und Schule soll eine strategische Bildungspartnerschaft in der Kommune mit Reichweite bis in die Bergische Region etablieren. Für die Max-Planck-Realschule ist dies nach einer sehr erfolgreichen Patenschaft mit dem Wuppertaler Sinfonieorchester in den Jahren 2008 bis 2012 bereits die zweite Kooperation mit einem Bildungspartner. Das Historische Zentrum seinerseits zeigt mit der Schulkooperation trotz der bevorstehenden mehrmonatigen renovierungsbedingten Schließung weiterhin lebendige Kontinuität und Präsenz in der Stadt Wuppertal.

Unser neues Halbjahresprogramm ist da!

Programm des Historischen Zentrums 1. Halbjahr 2014
+
Programm des Historischen Zentrums 1. Halbjahr 2014
 

Kontakt

+49 202 563 4375
 

Führungen

Museumsprogramm; stadthistorische Wanderungen und Touren

 

erreichbarkeit

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten...

 

Hinweis

Engels-Haus

Nach Voranmeldung im Ankerpunkt kann das Engels-Haus wieder besichtigt werden.