Geschichte erforschen, erfahren und erleben

Das Historische Zentrum mit dem Engels-Haus und dem Museum für Frühindustrialisierung in Barmen bildet zusammen mit dem Stadtarchiv in Unterbarmen das historische und kulturelle Gedächtnis der Stadt Wuppertal.

Das Historische Zentrum

Zum Gebäudekomplex des Historischen Zentrums in Barmen gehören die Kannegießer'sche Fabrik, die Häuser Barthels und Röhrig, die Reddehase'sche Remise und der neu und attraktiv gestaltete Engels-Garten, der sich an das Umfeld des Opernhauses anschließt.

In diesem Ensemble ist das Museum für Frühindustrialisierung angesiedelt, das als industrie- und sozialgeschichtliches Museum die frühe Entwicklung der Industrie im Wuppertal mit ihren technik-, sozial-, wirtschafts- und mentalitätsgeschichtlichen Facetten thematisiert.

Schwerpunkt der musealen Präsentation ist die Entwicklung der Textilindustrie, der damit verbundenen Industrialisierung und Verstädterung mit all ihren sozialen Folgen. Das Museum wurde 1983 eröffnet.

Das Engels-Haus
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Der Ankerpunkt
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Trotz Umbau geöffnet

Ab November 2016 wird das Engels-Haus für eine geplante Renovierung geschlossen werden müssen. Das Museum für Frühindustrialisierung ist davon nicht betroffen und ein Besuch ist weiterhin möglich. Auch wird das Führungs -und Veranstaltungsprogramm wie gewohnt fortgesetzt.

Das Historische Zentrum Wuppertal lädt ein zu kurzweiligen Führungen mit Jürgen Holzhauer, die sich speziell an die "junggebliebene ältere Generation" richten, an folgenden Terminen jeweils um 14.30 Uhr:

9.August 2016 • Das Zeitalter der Fabriken im Wuppertal

Die erste 6 PS starke Dampfmaschine wurde 1821 in Elberfeld aufgestellt. Dampfmaschinen trieben immer modernere Maschinen an, es begann die Massenproduktion.

11.Oktober 2016 • Kinderarbeit

Auch im Wuppertal kam es zur Zeit der Frühindustrialisierung zu massiver Kinderarbeit. Bei extrem langen Tagen, wenig Lohn und gefährlichen Arbeitsplätzen blieben die Folgen nicht aus: hohe Kindersterblichkeit, kein Schulbesuch, Wehruntauglichkeit.

13.Dezember 2016 • Knüppelrussenaufstand im Bergischen Land

Knüppelrussen wurden im Großherzogtum Berg meist jugendliche Rebellen bezeichnet, die sich der Unterwerfung und der Einberufung zum Kriegsdienst durch die Behörden entzogen Nachdem Napoleon die Völkerschlacht in Leipzig 1813 verloren hatte, begann er auch im Bergischen Land mit der Aushebung neuer Truppen.

In gemütlicher Runde wird zunächst eine kurze Themenführung durch das Museum geboten, dabei ist für Sitzgelegenheiten gesorgt. Diese Führung wird nicht länger als 45 Minuten sein, denn der Schwerpunkt dieses Angebots liegt auf dem Austausch, dem Gespräch miteinander zum Thema. Die Gesamtdauer beträgt 90 Minuten.

In entspannter Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen soll allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Gelegenheit für eine nette Gesprächsrunde mit dem Museumsführer gegeben werden.

Die Gebühr beträgt 7 Euro. Sie beinhaltet Eintritt, Führung, ein Kaffee & ein Stück Kuchen.

Da die Personenzahl der Führung begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bis 3 Tage vor Veranstal¬tungsbeginn unter Telefon 0202 563-4375. Es ist eine Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen erforderlich.

 

Kontakt

+49 202 563 4375
 

erreichbarkeit

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten...

 

Jahresprogramm

Jahresprogramm 2016

Geschichte und Geschichten rund um die Industrialisierung in Wuppertal

 

Opa-Oma-Enkel

Das Historische Zentrum lädt ein zu einer Führung der besonderen Art.