Geschichte erforschen, erfahren und erleben

Das Historische Zentrum mit dem Engels-Haus und dem Museum für Frühindustrialisierung in Barmen bildet zusammen mit dem Stadtarchiv in Unterbarmen das historische und kulturelle Gedächtnis der Stadt Wuppertal.

Das Historische Zentrum

Zum Gebäudekomplex des Historischen Zentrums in Barmen gehören die Kannegießer'sche Fabrik, die Häuser Barthels und Röhrig, die Reddehase'sche Remise und der neu und attraktiv gestaltete Engels-Garten, der sich an das Umfeld des Opernhauses anschließt.

In diesem Ensemble ist das Museum für Frühindustrialisierung angesiedelt, das als industrie- und sozialgeschichtliches Museum die frühe Entwicklung der Industrie im Wuppertal mit ihren technik-, sozial-, wirtschafts- und mentalitätsgeschichtlichen Facetten thematisiert.

Schwerpunkt der musealen Präsentation ist die Entwicklung der Textilindustrie, der damit verbundenen Industrialisierung und Verstädterung mit all ihren sozialen Folgen. Das Museum wurde 1983 eröffnet.

Das Engels-Haus
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Der Ankerpunkt
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"Von Preußischgrün zu Himmelblau". Eine Ausstellung der Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte

VON PREUSSISCHGRÜN ZU HIMMELBLAU | 12. MAI 2017 - 09. JULI 2017

Die Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte präsentiert mit dem Historischen Zentrum Exponate zur Geschichte der Wuppertaler Schwebebahn. Zu sehen sind der originalgetreue Nachbau des Schwebebahnfahrrades von Eugen Langen, sowie die Originalfrontmaske eines Wagens der gerade eben vergangenen Generation GTW 72. Weiterhin viele Modelle der gängigen Wagentypen seit 1898.

 

DIE NEUE FAHRZEUGGENERATION DER SCHWEBEBAHN

Zwei Vorträge mit Werkstattbesichtigung. Termine: 27. Mai und 10. Juni 2017, jeweils 17.00 Uhr

Ort: Schwebebahn Werkstatt Vohwinkel

Karten im Historischen Zentrum erhältlich

Plakat zur Ausstellung
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Plakat zur Ausstellung

Internationaler Museumstag 2017 im Historischen Zentrum Wuppertal

Zum Internationaler Museumstag bietet das Historische Zentrum Wuppertal einen Rückblick auf: "Das Kriegsjahr 1917 in Elberfeld und Barmen".

Das Jahr 1917 - vor 100 Jahren - war ein Schlüsseljahr während des "großen Krieges" und der Beginn revolutionärer Umwälzungen in Europa. In Russland wurde der Zar gestürzt. Im Februar 1917, nach dem katastrophalen "Steckrübenwinter", kam es zu Hungerunruhen und Plünderungen in Barmen. Etwa 12.000 Menschen, überwiegend Frauen, zogen vor das Rathaus und forderten Brot. Im Sommer streikten die Belegschaften in den Rüstungsbetrieben. Im Oktober forderte eine Pandemie, die "spanische Grippe", zahlreiche Todesopfer. Um die Gefallenen zu bestatten, mussten die schon 1914 angelegten Ehrenfriedhöfe erweitert werden.

Zugleich wurden wichtige Modernisierungsimpulse gesetzt: die wohl modernste Großbäckerei im Bergischen Land wurde auf dem Gelände der Konsumgenossenschaft "Vorwärts" eingeweiht, der Städtische Milchhof sorgte für hygienische Milch und erstmals wurde Kunstseide wurde zu einem bestimmenden textilen Rohstoff der Textilindustrie im Wuppertal.

Mit einer Lesung, einer Stadtführung und einer Ausstellung erinnert das Historische Zentrum an die Ereignisse vor hundert Jahren.

Plakat zur Ausstellung
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Plakat zur Ausstellung

Sonntag 21.05.2017 14.30 Uhr

Eröffnung der Ausstellung "Das Kriegsjahr 1917 in Barmen und Elberfeld"

15.00 Uhr

Lesung mit Texten, Gedichten und Erinnerungen von Kriegs¬teilnehmern und Kriegsgegnern wie Walter Vesper, Walter Hammer, Werner Möller und Armin T. Wegener.

Lesung mit Hans-Werner Otto und Reiner Rhefus.

Mittwoch 24.05.2017, 16.00 Uhr

Stadtführung: Der "Steckrübenwinter" und das Jahr 1917 in Barmen Die Führung endet an der Konsumgenossenschaft "Vorwärts", wo damals die wohl modernste Großbäckerei eröffnet wurde und heute eine kleine Ausstellung über die Genossenschaft in diese Zeit informiert.

Führung mit Reiner Rhefus. Treffpunkt: Bahnhof Barmen Vorplatz

Trotz Umbau für Sie da: Das Team des Historischen Zentrums

Engels-Haus wird fit gemacht - Museum bleibt geöffnet

Ab 1. November 2016 bleibt das Engels-Haus für eine grundlegende Restaurierung bis auf weiteres geschlossen. Auch wenn dann dieser Teil des Historischen Zentrums für die Besucher nicht zugänglich sein wird, ist das Museum für Frühindustrialisierung mit seiner Ausstellung und seinem Programm weiterhin geöffnet.
Nach wie vor werden wir gerade in dieser Zeit mit interessanten Themenführungen, sowie dem Angebot für die Schulführungen im Museum für Sie da sein und freuen uns auf Ihren Besuch.
Weiterhin zu Ihrer Verfügung steht der Ankerpunkt der Industriekulturroute sowie das Café.
Aktuelle Informationen rund um die Aktivitäten des Historischen Zentrums erhalten Sie stets über unsere Internetseite sowie beim Besucherdienst im Ankerpunkt (Telefon 0202 563 - 4375), der auch während der Bauphase für Sie bereit steht.

Museum weiterhin geöffnet
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Museum weiterhin geöffnet

Wir führen Sie und Ihre Schüler weiterhin durch die Geschichte!

Das Museum für Frühindustrialisierung steht mit seinem Führungsangebot für Schulen in bewährter Form weiterhin zur Verfügung.

Aktuelle Informationen zu den Führungen und den Buchungen erhalten Sie weiterhin über unsere Internetseite sowie beim Besucherservice im Ankerpunkt des Historischen Zentrums unter Telefon: 0202 / 563 4375.

Ihr Team vom Historischen Zentrum

 

Kontakt

+49 202 563 4375
 

erreichbarkeit

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten...

 

Jahresprogramm

Jahresprogramm 2017

Geschichte und Geschichten rund um die Industrialisierung in Wuppertal

 
Plakat zur Ausstellung
Plakat zur Ausstellung