Das Museum für Frühindustrialisierung

umfasst die Zeit der Frühindustrialisierung für den Raum des gesamten Bergischen Landes und aufgrund der geschichtlichen Verbindungen teilweise auch für die angrenzenden Gebiete der Grafschaft Mark, deren historische Entwicklung und landschaftliche Topographie wesentlich von dieser Phase der Industrie-, Technik- und Sozialgeschichte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts geprägt wurden.
Es ist in zwei für die museale Nutzung denkmalpflegerisch umgebauten Industriebauten aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert untergebracht, die selbst schon ein Stück Bau- und zugleich Industriegeschichte repräsentieren.
Das Museum versteht sich trotz der hier ausgestellten historischen Geräte und Maschinen nicht als reines technik-, sondern als sozialgeschichtliches Museum. Die Übergangsphase von der manuellen Fertigung zur maschinellen Produktion und die daraus resultierenden sozialen Folgen zu zeigen ist das eigentliche Anliegen des Museums. Am Beispiel der Region des Wuppertals werden dieser Umbruch und seine Auswirkungen auf die Menschen zwischen Ancien Régime und Moderne in ihren soziokulturellen und technisch-ökonomischen Verflechtungen dokumentiert.
Eingangshalle
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Eingangshalle
Das Museum für Frühindustrialisierung war das erste Museum in Deutschland, das sich dieser Thematik widmete. Es wurde 1983 eröffnet und erhielt für sein Konzept ein Jahr später den European Award of Museum des Europarates.
 

Kontakt

+49 202 563 4375
 

Panorama

 

erreichbarkeit

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten...

 

Eintrittspreis

Erwachsene: 4 €
Jugendliche bis 16 Jahre: ermäßigt 2 €
Kinder bis 7 Jahre: frei
Führungen für Gruppen: 40,- €uro pro Stunde, Voranmeldung unter Ankerpunkt