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Wuppertal / Kultur & Bildung

Kannegießer'sche Fabrik

In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts hat ein Mitglied der mit den Engels verschwägerten Familie Bredt dieses Gebäude für eine Bandfabrik erbauen lassen.

Das Ziegelgebäude ist ein einfacher zeittypischer Zweckbau, an der Außenfront nur geringfügig durch aufgebrachte Blendarkaden sowie ein mit farbigen Ziegeln abgesetztes Gesims unter der Traufe geschmückt.

Nach dem Ersten Weltkrieg nutzte der Lebensmittelgrossist Kannegießer das Gebäude als Lagerraum und richtete hier eine Kaffeerösterei ein. Vor der Umwidmung des Hauses zum Museum diente der Bau eine Zeit lang als Kulissenlager der nahegelegenen Wuppertaler Oper.

1983 wurde nach erfolgtem Umbau das Museum für Frühindustrialisierung eröffnet, das erste industriegeschichtliche Museum des Rheinlandes und zugleich das erste Museum überhaupt, das sich der Epoche der Frühindustrialisierung widmet, die für die Entwicklung des Wuppertals und seiner Region von historisch überragender Bedeutung war.

Im Jahr 2004 wurde das Museum erweitert, die Ausstellungsfläche verdreifacht und die Präsentation neu gestaltet.

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