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Wuppertal / Kultur & Bildung

Weltempfänger

Der Weltempfänger ist ein Bild, das in seinem Ursprung eine abstrakte Komposition ist. Es ist eine Installation, ein Wandbild und Klangkunst zugleich. Verschieden Dreiecke laufen in einem Punkt zusammen - was empfangen wir in unseren Wohnzimmern? Welche Signale können wir wahrnehmen? Der am Wandbild angebrachte Tisch symbolisiert die Verbindung zu unseren Wohnzimmern.

Weltempfänger (Abel, Carlo und Max Korinsky)

Hinter dem Wandbild befinden sich 10 Piezos, die in jeweils zwei Gruppen aufgeteilt sind. Über diese Piezos werden jeweils zwei unterschiedliche Kompositionen als Loops hörbar. Durch die unterschiedlichen Längen der Loops entstehen immer wieder neue Flächen. Der Betrachter und Hörer nimmt eine sich immer wieder ändernde klangliche Struktur wahr. Außerdem lokalisiert der Hörer die Klangquellen immer wieder an unterschiedlichen Bereichen des Wandbildes.

Hebebühne e.V. in einer ehemaligen Autowerkstatt

Autowerkstatt Schüssler (Abel, Carlo und Max Korinsky/ Daniela Schmidlin, Carl Schilde, Anselm Venezian-Nehls)

Die klangkünstlerische Arbeit ist ortsspezifisch und setzt sich mit der Geschichte und dem Ort einer ehemaligen Autowerkstatt auseinander. Der heutige Ausstellungsraum wird mit Klängen von Werkstätten bespielt. Der Ausstellungsraum wird wieder umfunktioniert und zu dem gemacht, was er einmal war. Die Geräusche sind bis nach Außen hörbar – es ist deutlich zu vernehmen, dass wieder eine Autowerkstatt eröffnet hat – angezogen von den Klängen öffnet der Besucher die Tür und in dem Moment verstummen sämtliche Geräusche und er findet einen leeren Raum vor, in dem nur ein altes Auto steht. Die Geräusche werden erst wieder zu hören sein, wenn sich der Rezipient aus dem Raum entfernt und die Tür hinter sich geschlossen hat. Die Vergangenheit des Ortes wird auf der akustischen Ebene zu neuem Leben erweckt – jedoch unerreichbar für den Besucher, der nur die karge Wirklichkeit vorfindet.

Weltempfänger in der Hebebühne e.V.

Störgeräusche (Abel, Carlo und Max Korinsky)

Störungsstrukturen ist eine Live-Performance die ca. 50 Minuten lang ist. Sie besteht aus vielen kleinen, zerbrochenen Elementen und Impulsen, die sich immer mehr zu größeren und tiefen Flächen entwickeln. Es endet wieder in diesen kleinen und harten Impulsen, die zum Schluss ein wenig verzerrt klingen. Diese Komposition ist erweitert durch ein Strukturmodell, das in Echtzeit von einer beweglichen Makrokamera gefilmt und verändert/ bearbeitet wird. Die Daten der Makrokamera beeinflussen die Komposition ebenfalls.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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