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Wuppertal / Kultur & Bildung

Homevideo

Drei Monate im Leben eines Künstlers.
Drei Monate im grauen und bunten Alltag einer Stadt.
Drei Monate im kulturellen Leben Wuppertals.
Festgehalten in einer Videolandschaft.

„Homevideo“ ist ein Videokunstprojekt - eine Art künstlerisches Tagebuch bzw „Tagefilm“, bei dem über einen Zeitraum von drei Monaten drei Episoden à 20 Minuten entstehen.

Steven Hautemanière arbeitet in 2 Stufen:

Im ersten Schritt erfasst Steven Hautemanière rein dokumentarisch das Leben in Wuppertal. Er wird seinen Alltag - den Alltag eines Künstlers - dokumentieren, der gleichzeitig auch der Blick eines „Ausländers“, eines Zugereisten auf seine Wahlheimat Wuppertal ist. Welche künstlerischen und kulturellen Aktivitäten bietet Wuppertal in 4 Monaten? Wer sind die Akteure? Wie wirkt die Stadt auf die Menschen und – umgekehrt - wie wirken die Menschen auf ihre Stadt? Wichtig sind Gespräche und Begegnungen mit anderen Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden. Es findet eine Auseinandersetzung mit den Akteuren, mit den Begebenheiten, den Annehmlichkeiten und Unannehmlichkeiten, dem Gewöhnlichen und den Skurrilitäten der Stadt und nicht zuletzt auch eine Auseinandersetzung mit sich selbst statt.

Im zweiten Schritt werden diese dokumentarischen Aufnahmen zu Collagen zusammensetzen, Situationen in einen anderen Zusammenhang gebracht, von der Realität entfremdet. Die Realität wird abstrahiert indem der Moment hinterfragt und in Bilder übersetzt wird. Subjektive Empfindungen und Erinnerungen an den jeweiligen Moment werden sich mit der dokumentarischen Realität vermischen und in eine Surrealität befördert: Das Gefühl von Kälte, von Hunger, ein Blick, ein Satz. Dabei geht es natürlich auch um eine generelle Auseinandersetzung mit Videokunst als Kunstform.

So wird am Ende ein 60-minütiges Kunstvideo entstehen, das darüber hinaus einen aussergewöhnlichen, poetischen Blick auf Wuppertal und ihre Menschen liefert.

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