Theaterprojekt "Flucht nach vorn - Konvent!"

Flucht nach vorn - Konvent!
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Flucht nach vorn - Konvent!
Die deutsche Gesellschaft ist vielschichtig; in ihr gibt es unterschiedliche Stimmen, unter-schiedliche Hautfarben, unterschiedliche Sprachen. Doch was wäre, wenn man diese Barrie-ren aufheben würde? Was wäre, wenn die Nächstenliebe in ihrer ursprünglichen Definition verstanden werden würde?

In unserem viermonatigen Theaterprojekt "Flucht nach vorn - Konvent!" möchten wir den Menschen eine Stim-me geben, welche von der globalen Gesellschaft und ihren Normen an den Rand gedrängt wurden.

Kurz vorweg lassen wir drei unserer Akteure zu Wort kommen, auf die Frage "Was gefällt dir am Theaterpro-jekt?":
Abdul: "It always feels great when you are treated as equally as everyone. "
Elena: "All people here and all new things we learn here."
Fatoumata: "Nous sommes plusieurs nationalities avec une entente formida-ble."

Was am 10.09.2015 mit einer Informati-onsveranstaltung für interessierte junge Menschen begann, kann sich sehen lassen. Eine bunt gemischte "Theater-Crew" hat sich um die beiden Theater-pädagoginnen Charlotte Arndt und Dila-ra Baskinci gebildet.
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Die zwölf Akteure kommen unter anderem aus Guinea, Albanien, Afghanistan, Ghana, Erit-rea, Deutschland und sind im Alter zwischen 16 und 30 Jahren. Einige leben bereits seit über einem Jahr in Deutschland oder sind hier geboren, andere sind erst vor ein paar Monaten nach Remscheid gezogen.

Zu Beginn galt es die Teilnehmenden an Theatermethoden heranzuführen und die Gruppe näher zusammen zu bringen. So wurde zunächst mit Übungen wie der Spiegelübung gearbeitet; in dieser stehen sich zwei Darsteller_innen gegenüber und bilden jeweils das "Spiegelbild" des anderen. In dem die Teilnehmenden sich auf ihre Umgebung und ihr Gegenüber fokussieren, trainieren sie ihre Konzentration.

Um an Dialoge heranzutreten wurde die Statuen-Übung genutzt. In Dreiergruppen versetzt der "Künstler" die beiden "Statuen" in jeweils eine Position. Diese müssen passend zu ihrer Position einen Satz formulieren.

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Anfang Oktober begann dann der thematische Teil der Arbeit. Die Teilnehmenden bringen unter Charlottes und Dilaras Regie ihre eigenen Ideen und Wünsche aktiv mit ein. Diese werden im Anschluss mit allen Teilnehmen-den besprochen. Gemeinsam entwirft die "Theater-Crew" Szenen daraus. Doch auch an musikalischer Begleitung wird es nicht mangeln. Zusammen mit Gastdozenten des Royal Street Orchestras werden die Teil-nehmenden an zwei Intensivwochenenden an der Musik für ihr Stück tüfteln und diese gekonnt mit ihren entworfenen Szenen in Einklang bringen.

Am 20. und 21. Februar 2016 ist es dann soweit, wenn es heißt "Bühne frei für unsere Theater-Crew!"

 

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