Ausstellungsprojekt "HINTERZIMMER"

Ausstellungsprojekt „HINTERZIMMER“
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Ausstellungsprojekt "HINTERZIMMER"
HINTERZIMMER ist ein kuratiertes Ausstellungsprojekt, mit dem wir jungen Bildenden Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform und ein Experimentierfeld bieten möchten. Sechs Künstlerinnen und Künstler werden für eine Ausstellung in das "Hinterzimmer" der Galerie Kunstkomplex eingeladen.

Die Ausstellungen im "Hinterzimmer" im Überblick:

Freitag     08.04. Ivo Kiefer (BUW)
Freitag     29.04. Luis Toledo (HFK Bremen)
Mittwoch   25.05. Carla Sophie Schnettler (BUW)
Freitag     24.06. Daphne Stahl (Kunstakademie Düsseldorf)
Freitag     22.07. Tim Sandow (Kunstakademie Düsseldorf)
Freitag     19.08. ad absurdum / Bartek Juretko (Kunstakademie Düsseldorf)

Eindrücke aus dem "Hinterzimmer"
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Eindrücke aus dem "Hinterzimmer" - bitte anklicken

Ivo Kiefer

1986 in Wuppertal geboren, studiert seit 2008 Kunst an der Bergischen Universität Wuppertal.

Ausstellungskonzept Hinterzimmer: Das Ende der Revolution
"In einer Zeit, da die Kunst einerseits zu einem unermesslichen Luxusgut gestiegen ist und andererseits brotlose Künstler mit nichts auskommen müssen, ist es höchste Eisenbahn für eine Revolution. Die Zweiklassengesellschaft muss aufgehoben werden! Die Verherrlichung kehrt sich zur Verachtung! Inhaltslose Bilder sollen von den Massen getragen werden und ihre Sinnlosigkeit zurschaustellen! Am Ende dieser Revolution - angekommen in der neuen Utopie - landen die Transparente unbeachtet, falschherum abgestellt im Raum, wo sie sich selbst im Weg stehen und den Betrachter, der den ganzen Aufruhr nicht mitbekommen hat, wieder im gleichen Dunkel stehen lassen. Gezeigt werden abstrakte Bilder mit Dachlattenstielen, die auf den Kopf gestellt, voreinander gestaffelt installativ den Raum einnehmen. Das Ende der Revolution."

Luis Toledo

1985 in Rotenburg/Wümme geboren, studiert seit 2012 an der HFK Bremen, zunächst in der Malereiklasse von Prof. Stephan Baumkötter, seit 2013 bei Prof. Heike Kati Barath.

Ausstellungskonzept:
"In meinen aktuellen Arbeiten setze ich mich mit dem Thema der Nachtgestalt auseinander. Dabei geht es um das Heimliche und Unheimliche von Gestalten, die in Dunkelheit gehüllt sind, um das Zwielichtige und das Absurde im Traum. Die Nachtgestalt als Projektionsfläche jeglicher Wünsche und Phantasien. Dabei kann im Verborgenen Geborgenes liegen, denn die im Dunklen sieht man doch."

Carla Sophie Schnettler

1991 in Rheinland-Pfalz geboren. Studiert seit 2010 Kunst, Mediendesign und Designtechnik an der Bergischen Universität Wuppertal.

Ausstellungskonzept:
Carla Sophie Schnettler setzt sich in ihrer Ausstellung mit dem Phänomen der Selbstdarstellung auf digitalen Plattformen auseinander. Dazu wählte sie den Weg der Selbstinszenierung und stellte sogenannte Selfies von ihr unbekannten Personen so authentisch wie möglich nach. In ihrer Malerei handelt es sich um fotografierte Situationen, die sie selbst erlebt hat und die sie sich beim Malakt wieder vergegenwärtigt. Während die nachgestellten Selfies entpersonalisiert sind und nichts von ihr selbst preisgeben, so gibt sie in der Malerei einen umso intimeren Einblick in ihre Gefühle und Gedanken.