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WuppertalStadtbibliothek

Spukhafte Fernwirkung

Ulrike Anna Bleier liest am 26. Januar in der Zentralbibliothek aus ihrem neuen Roman.

Der Titel des neuen Buchs von Ulrike Anna Bleier ist angelehnt an ein etwas spöttisches Zitat Albert Einsteins zur Quantenphysik. In kurzen und kürzesten Episoden erzählt die Autorin in ihrem dritten Roman unter dem Titel "Spukhafte Fernwirkung" aus dem Leben unzähliger Protagonisten - durch Zeit, Ort, Bewegung nur vage verbundene und sich trotzdem irgendwie fügende oder auch nicht fügende Momente und Perspektiven.

Ein „Gewimmel von Teilchen“, so betitelt die Süddeutsche Zeitung ihre Rezension. „Eine Feier des fließenden Lebens“, so schreibt Wolfgang Gziesla in den Revierpassagen. 

2022 ist Ulrike Anna Bleier als Regionenschreiberin für das Bergische Land entlang der historischen „Straße der Arbeit“ gewandert und hat über Menschen, denen sie begegnet ist, und deren Beziehung zur Arbeit gebloggt. Unter anderem über Dr. Christine Hummel, mit der sie am „schwärzesten Fluss der Welt“, der Wupper, wanderte und über Texte von Friedrich Engels und Else Lasker-Schüler sprach.

Buchcover des neuen Romans von Ulrike Anna Bleier

In ihrem neuen Roman wie auch in ihren Geschichten aus dem Bergischen Land erweist sich Bleier als „geduldig-einfühlsame Menschenbeobachterin“, wie der Kölner Stadt-Anzeiger würdigend hervorhebt. Gute Gründe also, sie nach Wuppertal einzuladen: zur Lesung und zum Gespräch über Wirkungen nah und fern, über Arbeit hier und reisend als Autorin nach dort, im Bergischen, in Kanada zuletzt und in Istanbul bald.

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Wuppertal in Kooperation mit der Stadtbibliothek.

Lesung am Donnerstag, 26.1.2023, 19.30 Uhr, in der
Zentralbibliothek, Kolpingstraße 8.
Der Eintritt ist frei.

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