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Aktuelles: 28.01.2021

Tipp: Diese Programme fördern Digitalisierung und Homeoffice-Einrichtungen

Bei der Umstellung auf digitalisierte Betriebsprozesse und Homeoffice-Einrichtungen unterstützt der Bund kleine und mittlere Unternehmen mit einigen Förderprogrammen.

Seit knapp einer Woche gilt die Homeoffice-Pflicht: Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten – sofern die Tätigkeit es zulässt – die Möglichkeit zum Homeoffice gewähren. 

Viele Betriebe praktizieren es schon seit Monaten und habe in Sachen Digitalisierung mächtig aufgeholt. Aber manch anderen fällt die Umstellung noch schwer. An dieser Stelle unterstützt der Bund kleine und mittlere Unternehmen mit einigen Förderprogrammen:

  1. Das Förderprogramm go-digital unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis 100 Beschäftigten sowie Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. Praxiswirksam bietet das Programm Beratungsleistungen durch ein autorisiertes Beratungsunternehmen, um mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten. Mit dem Programm kann auch die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen finanziell unterstützt werden. Hierzu zählt vor allem der Aufbau und die Einrichtung der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig. Von der Förderung ausgeschlossen sind dagegen reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware. Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

  2. Das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) des NRW-Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen bei Neu- und Weiterentwicklungen sowie der Digitalisierung eigener Produkte, Dienstleistungen und Fertigungsverfahren. Über Gutscheine werden Fördermittel für die Beauftragung externer Fachleute aus Wissenschaft und Technologie bereitgestellt. Unternehmen können also eine anteilige Kostenerstattung für erbrachte Dienstleistungen beantragen. Für Anträge, die bis Ende Juni 2021 gestellt werden, gilt eine erhöhte Förderquote von 80% für kleine bzw. 60% für mittlere Unternehmen.

  3. MID-Plus ist ein Zusatzprogramm im Rahmen von Mittelstand Innovativ & Digital, das Dienstleistern die Möglichkeit bietet, bislang physisch ablaufende Beratungs- und Kursangebote ins Digitale zu verlagern. Konkrete Anwendungsbereiche sind z.B. Produktschulungen, Prozess-Trainings, Patientenaufklärung, Weiterbildungsseminare oder Sportkurse. Das Programm ist bis zum 30.06.2021 begrenzt.

Wenn Sie Fragen zu einem Programm haben oder sich beraten lassen möchten, welches Förderprogramm zu Ihrem Vorhaben passt, dann melden Sie sich gerne bei uns.


Ihre Ansprechpartnerin

Necla Gündüz

Tel.: 0202 24807-13
Fax:  0202 24807-27

guenduezwf-wuppertalde


(Stand: 28.01.2021)

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  • Andreas Fischer Wuppertal

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