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Aktuelles | 17.02.2022

Günstiger Wohnort für Studierende

Laut einer Studie wohnen Studierende in Wuppertal vergleichsweise günstig. Nach Abzug der Miete bleibt ein wesentlich größerer Teil vom Bafög übrig als in vielen anderen Städten.

Das Immobilienportal immowelt hat in einer Studie die durchschnittlichen Mietkosten für Studentenwohnungen 2021 in Deutschland untersucht. Demnach geht in vielen Städten der Großteil des Bafögs nur für die Miete drauf. Nicht so in Wuppertal, wo Studierende vergleichsweise günstige Wohnungen finden.

Als Datenbasis wurden die monatlichen Kaltmieten von inserierten Wohnungen in 68 Hochschulstandorten in Deutschland zu Grunde gelegt. Die durchschnittlichen Kosten wurden ins Verhältnis zum gesetzlichen Bafög-Höchstsatz gestellt. Dieser beträgt 861 Euro. Die darin veranschlagte Wohngeldpauschale liegt bei 325 Euro. Das Ergebnis: Vielerorts übersteigen die Mietkosten die Wohngeldpauschale. In einigen Städten fressen die Mieten sogar den Großteil des Bafögs auf.

In Wuppertal hingegen lagen die durchschnittlichen Mietkosten bei 260 Euro. Das entspricht 30 Prozent der Bafög-Förderung und wird durch die Wohngeldpauschale gedeckt. Dadurch bleibt in Wuppertal nach Abzug der Miete ein deutlich größerer Teil vom Bafög übrig als in anderen Städten. Zum Vergleich: In Düsseldorf lagen die Mieten bei 450 Euro (52% vom Bafög) und in Köln bei 490 Euro (57%).

Als Studentenwohnungen wurden in der Studie Wohnungen mit 1-2 Zimmern und maximal 40 Quadratmetern gewertet.

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Bildnachweise

  • Wirtschaftsförderung Wuppertal
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