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Aktuelles | 23.09.2026

Gemeinsames Treffen mit AiCuris

Besondere Aufmerksamkeit erlangte AiCuris im März 2026 als bekannt wurde, dass das Wuppertaler Unternehmen vom japanischen Konzern Asahi Kasei für 925 Millionen US Dollar gekauft wurde.

v.re.: Eva Platz (Wirtschaftsförderung Wuppertal), Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff (Mit-Gründerin und ehemalige Aufsichtsrärin von AiCuris), Miriam Scherff (Oberbürgermeisterin der Stadt Wuppertal)

Der Name AiCuris Anti-Infective Cures AG (Öffnet in einem neuen Tab) ist in der internationalen Pharma-Branche schon länger ein Begriff. Besondere Aufmerksamkeit erlangte AiCuris spätestens im März 2026 als bekannt wurde, dass das Wuppertaler Unternehmen vom japanischen Konzern Asahi Kasei für 925 Millionen US Dollar gekauft wurde.
Die Übernahme ist nun vollzogen. Das nahmen Oberbürgermeisterin Miriam Scherff und Eva Platz, Vorständin der Wirtschaftsförderung Wuppertal, zum Anlass, um sich mit Prof. Helga Rübsamen-Schaeff, Gründerin und Mitglied des früheren AiCuris-Aufsichtsrats, über die Perspektiven des Unternehmens auszutauschen.

Dabei war Rübsamen-Schaeff nicht nur Aufsichtsrätin, sondern baute das Unternehmen nach der Gründung in 2006 als Spin-off der Bayer AG auf und führte es bis 2015 als CEO. 

Das damals gegründete Unternehmen hat innerhalb von 20 Jahren Erfolgsgeschichte geschrieben. AiCuris ist auf die Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten spezialisiert. Hier wurde das weltweit erste Medikament zur Vorbeugung des Aufflammens einer gefährlichen, chronischen Virusinfektion bei Knochenmark- bzw. Stammzelltransplantationen entwickelt und auf den Markt gebracht. Darüber hinaus entwickelt AiCuris weitere innovative Medikamente gegen Viruserkrankungen. Für die Entwicklung des Medikaments für Transplantierte wurden Rübsamen-Schaeff und Dr. Holger Zimmermann 2018 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet. Der Umsatz des Medikaments soll in diesem Jahr die 1 Mrd. US-Dollarmarke geknackt haben, es zählt international zu den „Blockbustern“. Für ein weiteres Medikament mit ähnlichem Potenzial wird noch im September die Marktzulassung erwartet.

Diese Erfolge blieben international nicht unbeobachtet – im Gegenteil. Vor rund einem halben Jahr sorgte die Übernahme durch den japanischen Konzern Asahi Kasei für umgerechnet rund 780 Millionen Euro für Schlagzeilen. 

Dass ein Unternehmen aus der Pharmaindustrie in Wuppertal entstehen, sich entwickeln und erfolgreich wachsen konnte und letztlich für einen äußerst beachtlichen Deal in der deutschen BioTech-Branche gesorgt hat, sieht Platz als Zeichen für die guten Rahmenbedingungen am lokalen Wirtschaftsstandort. Insbesondere im Innovationsfeld Gesundheit fördert die Wirtschaftsförderung aktiv das Zusammenspiel starker Unternehmen und Startups mit einer vielfältigen Wissenschafts- und Forschungslandschaft sowie mit unterstützenden Institutionen.

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Bildnachweise

  • Wirtschaftsförderung Wuppertal

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