Engagementstrategie des Bundes
Am 4. Dezember 2024 hat die Bundesregierung die Engagementstrategie des Bundes beschlossen. Sie knüpft an die im Jahr 2010 verabschiedete "Nationale Engagementstrategie der Bundesregierung" an und löst diese ab.
Die Erarbeitung der Strategie erfolgte gemeinsam mit der Zivilgesellschaft in einem einjährigen Beteiligungsprozess und war ein zentrales Vorhaben der Regierungsparteien. "Die Engagementstrategie ist Richtschnur für die Engagementpolitik des Bundes in den kommenden Jahren. Mit ihr setzt die Bundesregierung den Rahmen für eine zukunftsgerichtete Engagementpolitik. Übergeordnetes Ziel ist es, freiwilliges, auf den Werten der Verfassung ausgerichtetes Engagement für alle zu ermöglichen und dieses im Rahmen der verfassungsmäßigen Zuständigkeit des Bundes durch geeignete Rahmenbedingungen zu fördern und zu stärken." heißt es auf der Seite des Bundesfamilienministeriums, das für die Koordination und Formulierung der Strategie verantwortlich war.
Im Fokus des Strategiepapiers stehen fünf strategische Ziele:
- Freiwilliges Engagement in Krisenzeiten und Transformationsprozessen stärken
- Teilhabe ermöglichen - Vielfalt anerkennen
- Strukturellen Herausforderungen für freiwilliges Engagement begegnen
- Digitale Transformation der Zivilgesellschaft begleiten
- Engagement über Grenzen hinweg ermöglichen
Engagementstrategie für das Land NRW
Am 2. Februar 2021 hat die Landesregierung eine Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen verabschiedet. Mit dieser Strategie sollen dem Ehrenamt im bevölkerungsreichsten Bundesland neue Impulse gegeben werden. Sechs Millionen Menschen sind in Nordrhein-Westfalen ehrenamtlich engagiert. Für sie sollen mithilfe der Engagementstrategie die Rahmenbedingungen verbessert werden. Außerdem sollen noch mehr Bürger*innen für ein Ehrenamt begeistert werden. 56 Ziele verteilt auf neun Handlungsfelder sollen das bürgerschaftliche Engagement in Nordrhein-Westfalen nachhaltig stärken. Dafür werden von der Landesregierung zusätzliche Mittel in Höhe von 24 Millionen Euro bereitgestellt.
Mit der Verabschiedung geht ein über zweijähriger, breit angelegter Beteiligungsprozess zu Ende. Erklärtes Ziel war es, herauszufinden, wie es gemeinschaftlich gelingen kann, die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement – auch in Anbetracht gesellschaftlicher Veränderungen – zu verbessern und noch mehr Menschen daran teilhaben zu lassen.
Internationaler Tag des Ehrenamtes
Jährlich wird am 5. Dezember weltweit der Internationale Tag des Ehrenamtes begangen. Bereits seit 1986 soll an diesem Aktionstag Ehrenamt sichtbar gemacht werden. Es geht darum, den Engagierten zu danken, ihren Einsatz zu würdigen und anzuerkennen.
Wenn Sie noch auf der Suche nach dem richtigen Ehrenamt sind, nehmen Sie am besten einmal Kontakt mit der Wuppertaler Freiwilligenagentur, dem Zentrum für gute Taten, auf. Dort werden Sie bei der Suche nach dem passenden Engagement bestmöglich unterstützt!