Erster Regionaler Fachaustausch Bürgerbeteiligung in Wuppertal

Voneinander lernen, miteinander sprechen: Zu einem ersten "Regionalen Fachaustausch Bürgerbeteiligung" trafen sich jetzt die zuständigen Fachstellen der Region erstmals in Wuppertal.
Am 12. Mai 2017 diskutierte die Runde über Themen der Bürgerbeteiligung
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Erster Regionaler Fachaustausch Bürgerbeteiligung in Wuppertal

Für den 12. Mai 2017 luden die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal erstmals zu einem regionalen Fachaustausch über Themen der Bürgerbeteiligung ein. In den Räumlichkeiten des Verwaltungsgebäudes Elberfeld begrüßte zunächst Panagiotis Paschalis, Beigeordneter der Stadt Wuppertal für Bürgerbeteiligung, die anwesenden Fachkolleginnen und Fachkollegen aus Haan, Hilden, Hückeswagen, Remscheid, Schwelm und Solingen. Für das erste Treffen dieser Art waren Kolleginnen und Kollegen sämtlicher Nachbarkommunen der drei Bergischen Städte eingeladen.
Mit der Veranstaltung sollte eine stadt- bzw. gemeindeübergreifende Diskussion zu Themen der Bürgerbeteiligung angeregt sowie die Möglichkeit geschaffen werden, die Kolleginnen und Kollegen, die sich in den Nachbarstädten mit Fragen der Bürgerbeteiligung beschäftigen, kennenzulernen. Zu Beginn der Veranstaltung unterstrich Panagiotis Paschalis die Bedeutung des Themenfeldes und die Notwendigkeit, neue Wege zu beschreiten, um die Zukunft der Kommunen gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zu gestalten. Nach einer Vorstellungsrunde in der die Teilnehmer unter anderem darauf eingingen wie Bürgerbeteiligung in ihrer jeweiligen Stadt bzw. Gemeinde verankert ist, wurden zunächst Fragen und Themen gesammelt, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der täglichen Arbeit umtreiben. Dabei wurde schnell deutlich, dass kleine wie große Kommunen durchaus ähnliche Chancen und Herausforderungen mit Blick auf die stärkere Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern in politische Entscheidungen sehen.
In kleinen Gruppen wurden spezifische Themen diskutiert und Ideen gesammelt.
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Durch welche Kanäle können Bürgerinnen und Bürger in Zukunft noch besser erreicht werden? Wie lässt sich für Bürgerbeteiligung Interesse wecken? Wie kann das Verhältnis zwischen Stadt, Verwaltung und Bürgerschaft verbessert werden? All diese Fragen und noch viele mehr wurden sowohl in der großen Runde als auch in kleineren Gruppen angeregt diskutiert. Das Treffen diente ebenfalls dazu, aktuelle Herausforderungen in den verschiedenen Gemeinden bzw. Städten zu thematisieren und unterschiedliche Wege der Bürgerbeteiligung zu besprechen sowie Anregungen zu geben bzw. zu bekommen.
Zum Abschluss der Veranstaltung äußerten alle Beteiligten den Wunsch, den Austausch fortzusetzen und hierzu auch weitere Kommunen zu gewinnen. Der regionale Fachaustausch Bürgerbeteiligung wird also in jedem Fall in eine zweite Runde gehen.