Bürgerbeteiligung zur Benennung des Platzes vor dem Wuppertaler Hauptbahnhof

Ab sofort können die Wuppertalerinnen und Wuppertaler erfinderisch werden! Wir suchen bis zum 27.11.2017 einen Namen für den neuen Platz vor dem Wuppertaler Hauptbahnhof. In seiner Sitzung am 25. September hat der Rat der Stadt Wuppertal beschlossen, dass die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger an der Findung eines Namens für den Bahnhofsvorplatz beteiligt werden sollen.
Flyer Namensgebung Bahnhofsvorplatz
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Wir suchen einen Namen für den neuen Bahnhofsvorplatz. Foto: Stadt Wuppertal, Medienzentrum

Gib mir einen Namen! - Bürgerbeteiligung zur Benennung des Platzes vor dem Wuppertaler Hauptbahnhof

Die Bürgerinnen und Bürger sind ab sofort bis zum 27. November 2017 aufgerufen ihre Namensvorschläge, optional mit einer Begründung, bei der Stabsstelle Bürgerbeteiligung einzureichen:

  • per E-Mail (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik)
  • per Brief an die Stabstelle Bürgerbeteiligung, Rathaus Barmen, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal
  • telefonisch unter 0202 563-6730
  • über die Social Media Kanäle der Stabsstelle:

Bei der Namensfindung werden alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, darauf zu achten, dass ihre Namensvorschläge den folgenden Rahmenbedingungen entsprechen. Namensvorschläge dürfen:

  • nicht in Wuppertal bereits bestehende oder ähnlich klingende Platz- oder Straßennamen beinhalten
  • falls sie auf einen Personennamen beruhen, nur Namen von nicht mehr lebenden Personen beinhalten
  • nicht diffamierend oder beleidigend sein
Nach Ende der Einsendungsphase werden die Vorschläge dann durch die Verwaltung gesichtet und geprüft, ob diese die genannten Rahmenbedingungen erfüllen. Die zulässigen Vorschläge werden dann dem Ältestenrat der Stadt Wuppertal übergeben, der im Sinne aller Wuppertalerinnen und Wuppertaler einen Namensvorschlag auswählt. Der Ältestenrat setzt sich zusammen aus den Fraktionsvorsitzenden, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie dem Oberbürgermeister. Der Ältestenrat diskutiert und priorisiert die eingereichten Namensvorschläge nach bestimmten Kriterien (z.B. Häufigkeit der Nennung, Assoziationskraft, Prägnanz, Quartiersbezug, etc.), die von ihm selbst entwickelt werden und wählt auf dieser Basis einen Vorschlag aus. Die Entscheidung für oder gegen Namensvorschläge wird auf dieser Seite transparent dargestellt. Über den von dem Ältestenrat ausgewählten Vorschlag wird in der Ratssitzung am 18. Dezember 2017 abschließend entschieden.
Ablauf Namensgebung Bahnhofsvorplatz
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Ablauf der Namensgebung zum Bahnhofsvorplatz

Aktuelle Liste der eingereichten Namensvorschläge

Bisher wurden bereits viele Namensvorschläge für den Bahnhofsvorplatz bei der Stabsstelle Bürgerbeteiligung eingereicht. Diejenigen Namensvorschläge, die den vorgegebenen Rahmenbedingungen entsprochen haben, finden Sie in nachfolgender Tabelle:
Zum Teil wurden einzelne Namen mehrfach vorgeschlagen, die in den verschiedenen eingereichten Schriftweisen in der Tabelle dargestellt sind. Aus diesem Grund sind bei manchen eingereichten Namen auch mehrere Begründungen zu lesen, die von unterschiedlichen Bürgerinnen und Bürgern stammen.
Namensvorschläge, die beleidigend oder diffamierend sind, Bezug auf eine lebende Person nehmen oder ein Platz in Wuppertal bereits den eingereichten Namensvorschlag trägt, wurden nicht mit in die Liste aufgenommen. Sie kommen somit auch nicht weiter in die nächste Phase des Beteiligungsverfahrens. Auch die Vorschläge, die mit der Wuppertalerin Pina Bausch in Verbindung stehen, wurden nicht mit in die Liste aufgenommen, da der Name bereits für einen anderen Platz in Wuppertal vorgesehen ist. Zudem wurden Namensvorschläge abgelehnt, bei denen ein fragwürdiger, historischer Hintergrund vorlag.
Im Gegensatz dazu wurden Namensvorschläge mit aufgenommen, die einen Bezug zu bereits bestehenden Straßen- oder Platznamen in Wuppertal haben. Diese Vorschläge werden für den Ältestenrat jedoch mit dem Hinweis gekennzeichnet, dass eine Ähnlichkeit zwischen Namensideen und bestehenden Straßen- und Platznamen in Wuppertal, sofern diese nicht in unmittelbarer Nähe zueinander liegen, aus Sicherheitsgründen nicht zwangsläufig geeignet sind. Zudem sind auch diejenigen Namensvorschläge markiert, bei denen besondere Ereignisse beachtet werden müssen, wie zum Beispiel laufende Gerichtsverfahren oder Markenschutz-Rechte.
Weitere Namensvorschläge können noch bis zum 27. November bei der Stabsstelle Bürgerbeteiligung genannt werden. Die Liste wird um die neuen Ideen erweitert und nach dem 27. November an den Ältestenrat der Stadt Wuppertal zur Einsicht und Auswahl übergeben. Bei aufkommenden Fragen können Sie sich gerne an die Stabsstelle Bürgerbeteiligung wenden: 0202 563-6730.

Kontakt

+49 202 563 6730