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Bundesgartenschau Wuppertal

Machbarkeitsstudien und weitere Prüfungen

Bisher wurden für die Bundesgartenschau in Wuppertal 2031 drei sogenannte Machbarkeitsstudien, also Studien, die die Realisierbarkeit eines Projektes ermitteln, veröffentlicht. Hinzu kommen weitere Gutachten und Prüfungen, die auf der folgenden Seite vorgestellt werden.

Die Machbarkeitsstudien

1. Machbarkeitsstudie

Die erste Machbarkeitsstudie wurde bereits im Jahr 2018 beauftragt, um festzustellen, ob ein BUGA-Konzept in Wuppertal realisierbar ist. Bereits diese erste Studie betrachtete die BUGA dabei nicht nur als klassische Gartenschau, sondern vor allem als Maßnahme zur Stadtentwicklung. Und auch die drei Kernareale Tesche, Grüner Zoo und Wupperpforte standen hier bereits fest. Das Konzept wurde in Hinblick auf Finanzierung, Mobilität, Chancen und Risiken erstmalig untersucht. 

2. Machbarkeitsstudie

Die zweite Machbarkeitsstudie ist 2021 erschienen und macht die Untersuchungen der 1. Studie noch einmal konkreter. Die Kernareale, Finanzierung und die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft wurden in dieser Studie detaillierter betrachtet. Die 2. Machbarkeitsstudie war damit Grundlage für die Bewerbung zur Bundesgartenschau 2031.

3. Machbarkeitsstudie

Im Jahr 2024 veröffentlichte die Stadt Wuppertal und die Bundesgartenschau Wuppertal 2031 gGmbH dann die 3. und bislang letzte Machbarkeitsstudie. Diese Studie macht die Planungen noch einmal konkreter: In ihr enthalten sind Beschreibungen und Karten die Fragen rund um Altlasten, Artenschutz bis hin zur An- und Abreise der Gäste beantworten. Unverändert bleibt es bei den drei dezentralen Hauptarealen – dem Quartier Tesche, dem Wuppertaler Zoo plus Stadion und den Wuppertaler Höhen im Westen der Stadt. Ebenso wurde die Machbarkeit einer Hängebrücke zwischen den beiden Waldparks Kaiserhöhe und Königshöhe bestätigt.

Wichtig: Eine Machbarkeitsstudie ist noch keine Planung. Noch wurde keine BUGA so gebaut, wie ihre Machbarkeitsstudie. Die Ausarbeitung ist ein breit angelegter Beteiligungsprozess, denn alle Bürgerinnen und Bürger, Institutionen, Unternehmen und Stadtteile sollen von einer BUGA profitieren. Neben den "Kern-Arealen" sind auch Außenstellen im Gesamtkonzept, sogenannte BUGA-Plus_-Projekte, ausdrücklich möglich. Eine Idee zur "BUGA plus" wäre etwa ein Trassen-Rundweg, um Wuppertal als Fahrrad-Stadt weiter nach vorn zu bringen. Auch die bergische Region wäre natürlich Teil des touristischen Gesamtkonzeptes.

Gutachten und weitere vorbereitende Untersuchungen

Neben den Machbarkeitsstudien hat die Stadt Wuppertal weitere Gutachten sowie Voruntersuchungen in Auftrag gegeben, um verschiedene Aspekte der Bundesgartenschau explizit zu untersuchen. 

Die Bergische Universität Wuppertal hat in einer Studie die wirtschaftlichen Effekte einer Bundesgartenschau erarbeitet. 

Außerdem gibt es ein umfangreiches Gutachten zur Zulassung einer Hängebrücke als Verbindung zweier Waldparks im Rahmen der BUGA 2031. Diese Hängebrücke über dem Wupper-Tal soll das Highlight der BUGA 2031 sein, die Kern-Areale auf der Königshöhe mit der Kaiserhöhe verbindet und so auch eine Verbindung zwischen Samba- und Nordbahntrasse schaffen. Das von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten gibt nun Aufschluss darüber, welches Zulassungsverfahren für eine solche Hängebrücke erforderlich ist. Das Gutachten untersucht die Möglichkeiten des Planfeststellungs-/Plangenehmigungsverfahrens und eines Bebauungsplanverfahrens im Zusammenhang mit der rechtlichen Umsetzbarkeit. Ergebnis des Gutachtens ist, dass das Bebauungsplanverfahren die rechtssicherste Lösung für die Zulassung der Hängebrücke ist. Aufgrund vieler rechtlicher Unwägbarkeiten schließt das Gutachten ein Planfeststellungs- bzw. Genehmigungsverfahren aus. Ein Bebauungsplanverfahren dürfte das rechtssicherste Verfahren sein, da so eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung und eine hohe öffentliche Transparenz stattfindet. Neben der Dauer des Bebauungsplanverfahrens, das mit etwa zwei Jahren zu kalkulieren ist, sind dabei auch mögliche Rechtsschutzverfahren, beispielsweise durch Anwohner, zu berücksichtigen.  

Außerdem hat die Stadt eine geotechnische Untersuchung des Untergrundes im Bereich der Wupperpforte beauftragt. Dieses ist wichtig für die Einschätzung der Baugrundverhältnisse, der notwendigen Bohrungen sowie der Tragfähigkeit der Verankerung der Hängebrücke. 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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