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Digitalisierung

Breitbandausbau

Oberbürgermeister Andreas Mucke und Breitbandkoordinator Guido Gallenkamp präsentieren den Förderbescheid des Landes.

Der Bund fördert den flächendeckenden Breitbandausbau in Wuppertal mit insgesamt 21,2 Millionen Euro.

Die Fördermittel werden dort eingesetzt, wo der marktgerechte Breitbandausbau für die Telekommunikationsanbieter wegen zu weniger Kunden oder zu großer Fläche bisher nicht wirtschaftlich ist. Diese "Wirtschaftlichkeitslücke" wird nun geschlossen. Davon profitieren insbesondere Bereiche auf den Höhenlagen und im Westen der Stadt. "Über 2.000 Anschlüsse verfügen über weniger als 16 MBit/s. Es gibt sogar Straßenzüge in der Kohlfurth, in Beyenburg oder am Dönberg, wo sich die Menschen mit dem 'Kriechtempo' von 2MBit/s begnügen müssen", weiß Mucke. "Viele Firmen sind auf eine schnelle digitale Kommunikation angewiesen. Ein Hochleistungsnetz ist daher ein wichtiger Faktor, damit der Wirtschaftsstandort Wuppertal wettbewerbsfähig bleibt", ist der Oberbürgermeister überzeugt. Schnelles Internet ist aber auch für Privathaushalte wichtig, um schnell surfen oder Filme über das Internet sehen zu können. Der flächendeckende Ausbau nützt auch der Quartierentwicklung, weil so die "digitale Spaltung" der Stadt verhindert wird. "Wir wollen daher mindestens 100MBit im Up- und Downstream für Wohngebäude und ein Gigabit für Gewerbegebiete", legt Mucke das Ausbauziel fest.
Insgesamt 3098 Haushalte sind von den Planungen erfasst, 121 Gewerbebetriebe und 18 öffentliche Einrichtungen.

Mucke: "Die digitale Entwicklung unserer Stadt kommt voran."

In welcher Reihenfolge dieser Zielnetzplan abgearbeitet wird, wird erst nach der Ausschreibung feststehen. "Es kommt nämlich darauf an, mit welchen Methoden und mit welchen technischen Voraussetzungen der künftige Netzbetreiber an die Arbeit geht", erklärt Mucke.
Er rechnet mit 250 Kilometer Kabel, die hauptsächlich im Gehweg verlegt werden müssen. "Das sind 8.000 bis 10.000 Einzelbaustellen", umreißt er das Mammutinfrastrukturprojekt für Wuppertal.

"Die digitale Entwicklung unserer Stadt kommt voran. Die flächendeckende Versorgung mit einem leistungsfähigen Netz ist Voraussetzung damit Wuppertal zur 'Smart City' werden kann. Durch die intelligente Vernetzung der Bereiche Energie, Mobilität, Stadtplanung und Verwaltung kann eine ganz neue Wertschöpfungskette entstehen", so der Rathauschef abschließend.

Herr Guido Gallenkamp

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  • Stadt Wuppertal
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