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Digitalisierung

Smart City

Wuppertal soll als digitale Modellkommune durch Landesfördermittel intelligent vernetzt und damit effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver werden.

Die Landesregierung unterstützt ausgewählte Kommunen und Regionen (Wuppertal, Soest, Aachen, Gelsenkirchen und Ostwestfalen-Lippe), damit sie ihre Verwaltung schneller digitalisieren, Bürgern wie Unternehmen attraktive Angebote unterbreiten und mit der Wirtschaft innovative Projekte zur Stadtentwicklung umsetzen. Abhängig von der Ausgestaltung dieser Vorhaben – etwa in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität und Wohnen – können die Kommunen so zusätzlich zur Landesförderung von 91 Millionen Euro private Investitionen in deutlich zweistelliger Millionenhöhe auslösen.

Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke freute sich, als im Januar 2018 die Nachricht von Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart kam: "Wuppertal wird als digitale Vorreiterkommune zur Blaupause für andere Kommunen im Land", so Mucke. "Als Modellkommune wird Wuppertal sich eng mit dem Nachbarstädten Solingen und Remscheid abstimmen, um Erfahrungen weiter zu geben und gemeinsame Projekte zur Digitalisierung zu initiieren."

In der Begründung des Landes für die Wahl von Wuppertal als Modellkommune heißt es, die Stadt sei mit mehr als 300.000 Einwohnern und dem Forschungspotenzial unter anderem der Bergischen Universität ein gutes Testfeld für digitale Großstadtprojekte.

Nicht nur die Stadtverwaltung soll modernisiert und digitalisiert werden. Wuppertal soll eine "Smart City" werden. Dabei geht es darum, die Stadtverwaltung und andere Dienstleister, Institutionen und Organisationen intelligent miteinander zu vernetzten und zu steuern. "In die Entwicklung zur 'intelligenten Stadt' werden Akteure der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Bergischen Universität eingebunden", versichert der Oberbürgermeister. Diese nehmen eine tragende Rolle bei diesem Modellprojekt ein, das für Wuppertal einen enormen Innovationsschub bedeute, so der Oberbürgermeister. "Wuppertal bleibt damit nicht nur als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig, sondern durch eine vernetzte Steuerung von Energie, Mobilität, Wirtschaft und Bildung lassen sich Ressourcen sparen", ist der OB sicher.

Die Koordination in Wuppertal wird ein Projektbüro übernehmen, das direkt im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters eingerichtet wird. Als Gesamtverantwortlicher für die Projektsteuerung zeichnet Oberbürgermeister Mucke, die Stellvertretung übernimmt Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig.

Nachhaltige Smart-City-Lösungen werden in enger Zusammenarbeit mit Verbänden, Wirtschaft, Wissenschaft, Vereinen und anderen Institutionen erarbeitet. Zu den Themenschwerpunkten zählen:

  • Gesellschaft und Engagement
  • Bildung und Kultur
  • Wirtschaft und Einzelhandel
  • Mobilität und Verkehr
  • Sicherheit und Vertrauen
  • Energie und Umwelt
  • Jugend und Familie
  • IT-Infrastruktur und Netze
  • Gesundheit und Pflege
     

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