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Umbau Döppersberg / Umbau Döppersberg

Die CDU lädt ein zum Döppersberg (31.05.2011)

2011.05.31 | CDU Podium

Der Fraktionsvorsitzende der CDU Bernhard Simon bezeichnet bei der Begrüßung im vollbesetzten Breuer Saal den Döppersberg als das größte städtebauliche Projekt des Jahrzehnts in Wuppertal. Katja Schnell, Projektleiterin des städtischen Großprojekts, skizziert für die Gäste prägnant die Grundzüge der Planung.

Die einführenden Statements vom Podium sind eindeutig - der Status quo rund um den Döppersberg bedeutet für Wuppertal einen großen Imageschaden. Jos Coenen von der Galeria Kaufhof und IG1 Mitglied macht deutlich, dass die Einzelhändler die Neugestaltung Döppersberg begrüßen und das Projekt als große Aufwertung begreifen, trotz der zu erwartenden Einschränkungen während der Bauphase. Stefan Kirschsieper, Vizepräsident der IHK sieht es Bergisch. Städte wie Wuppertal und die Region brauchen städtebauliche Akzente, die Selbstbewusstsein bringen. „Es werden schwere Zeiten auf uns zu kommen, es kommt nämlich keine Fee und der Döppersberg ist fertig, sondern er muss gebaut werden und das geht nicht ohne Behinderungen.“ Engagiert macht er deutlich, dass das Großprojekt für alle ist und auch von allen zusammen gestemmt werden muss, auch von den Bürgern. „Darauf kann dann ganz Wuppertal stolz sein.“ Der neue Busbahnhof und die damit verbundene Neuordnung der Verkehrsabläufe ist für den Stadtverordneten Michael Müller der zentrale Teil des Bauprojekts und dringend notwendig.

2011.05.31 | CDU Podium groß

Grundsätzliche Überlegungen sind für Kämmerer Dr. Johannes Slawig ein Anliegen. „Erstens ist der heutige Döppersberg nicht würdig, Eingangstor zu einer Großstadt zu sein und er ist unzumutbar für Bürger und Gäste. Zweitens ist es gerade für eine Stadt mit Finanzproblemen und einem nicht genehmigten Haushalt wichtig zu zeigen, dass wir trotzdem die Stadt nach Vorne bringen können. Wir verfügen über die größte öffentliche Fördersumme der letzten 20 Jahre.“ Stadt und Land werden ein großes Finanzvolumen verbauen und die gleiche Summe wird nochmal privat investiert. Dabei geht es um Qualität bei der städtebaulichen Gestaltung und des Nutzungskonzeptes. „Das wird eine Initialzündung auch für Projekte im Umfeld und ein Quantensprung für die Elberfelder City werden.“

2011.05.31 | CDU Schnell

Dann heißt es Feuer frei - es darf gefragt und diskutiert werden. Viele Fragen drehen sich um die Verkehrsabläufe während der Bauphase und nach der Fertigstellung. Ist die Anbindung der Bahnhofsstraße an die B7 nicht zu steil? Wo können Radfahrer ihre Räder abstellen und gibt es überhaupt Radwege? Sind Busspuren eingeplant und erkennt man am Busbahnhof wo der gesuchte Bus abfährt? Warum liegt der Busbahnhof nicht genau zwischen der Schwebebahn und dem Bahnhof? Sind die Wege jetzt nicht zu lang? Katja Schnell und Dr. Christina Betz, Projektleiterinnen beim Döppersberg haben auf alle Fragen passende Antworten. Michael Müller ergänzt aus der Historie des Projekts, denn die begann schon vor rund 20 Jahren.

Spannend wird es bei den Fragen zu den Kosten und dem gesuchten Investor. Johannes Slawig verspricht, dass von allen Beteiligten darauf geachtet wird, dass es keine Kostensteigerung geben wird und Risiken vermieden werden. Im Vordergrund bleibt aber auch die Qualität und Einsparungen haben Grenzen. Eindeutig sind auch die Aussagen zum Investor. Noch ist keiner gefunden worden, was auch darin begründet liegt, dass dessen Baubeginn, der in die Gesamtbaumaßnahme zeitlich eingetaktet werden muss noch weit in der Zukunft liegt. Auch hier gilt, dass auf Qualität geachtet wird. Für Jos Coenen ist die Investorenbebauung vor allem für eine Mischnutzung aus Büroflächen, Dienstleistung und Hotel interessant, nicht für weiteren Einzelhandel. Stefan Kirschsieper appelliert an die Zuhörer: „Wir machen das Projekt zusammen, wir beteiligen uns am Prozess. Ein Grundvertrauen in die Verwaltung muss sein. Die IHK hat das Vertrauen.“

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