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Umbau Döppersberg / Umbau Döppersberg

50 Jahre Fußgängertunnel (01.12.2011)

Am 01.12.1961 wurde mit großem Bürgerinteresse der Fußgängertunnel am Döppersberg eröffnet. Damals war die Stadt sehr stolz darauf, einen neuen Verkehrsknotenpunkt in der Stadt geschaffen zu haben. Im Zuge des Umbaus wurden die Fußgänger zusammen mit Einzelhandelsgeschäften in den unterirdischen Tunnel verbannt. Im Sinne des damaligen Zeitgeistes eine große Errungenschaft.

Für die WDR Lokalzeitgeschichten wurde für dieses historische Datum ein Beitrag vor Ort gedreht. Siegmar Rant, damals noch Bauingenieur-Student erinnert sich noch genau an die Bauphase und berichtet der Redakteurin Susann Liman interessante Details. Er war am Bau der provisorischen Fußgängerbrücke beteiligt und hat als fachinteressierter Bürger die Baustelle genau verfolgt. Verantwortlich zeichnete er später als städtischer Bauingenieur für den Bau des Tippen-Tappen-Tönchen, der Schwebebahnstation Ohligsmühle und des Neubaus Alter Markt. Den Fußgängertunnel wird er aber nach dem Rückbau nicht vermissen. "Er ist inzwischen ein Schandfleck mitten in der Innenstadt."

Gunther Stoldt, Abteilungsleiter Städtebau, erläutert im Info-Pavillon das Projekt Neugestaltung Döppersberg anhand des Architekten-Modells.Der Tunnel wird überflüssig, da die Fußgänger zukünftig ebenerdig und barrierefrei zur neuen Bahnhofshalle, zu den Gleisen und dem neuen Busbahnhof gelangen. Nach Fertigstellung des Umbaus fahren die Autos auf der tiefergelegten B7 unter der neuen Geschäftsbrücke, die die Innenstadt mit den Bahnhofsplätzen verbindet.

Die Sendung Lokalzeitgeschichten wird am 01.12.2011 ab 19.30 Uhr im WDR 3 Lokalzeit Bergisch Land gezeigt.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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