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Umbau Döppersberg / Umbau Döppersberg

Flutgrabenwanderung (29.02.2012)

Erst an der Kluse absteigen und dann unterirdisch bis zum Döppersberg. Zahlreiche Pressevertreter und Bürger folgten der Einladung der Stadt und sahen sich Wuppertal von unten an.

Überrascht und begeistert waren alle, denn einen solchen Einblick in die Wuppertaler Unterwelt gibt es selten. Mit Gummistiefeln und Helmen ausgerüstet steigen die Besucher über eine Bautreppe in das trockengelegte Flussbett des Nebenarms der Wupper. Die großen Pfützen entstehen durch das Grundwasser, was durch den Boden hochgedrückt wird. Andreas Klein, Bauleiter der Stadt Wuppertal, erläutert den Bauabschnitt.

Nach einem kurzen Gang im Tageslicht wird es unterhalb des Berufskollegs Elberfeld dunkel. Ein großes Gewölbe erstreckt sich bis zum Döppersberg. Hier wird schon kräftig gearbeitet. Das Dämm- Material ist am Rand gelagert und ein Radlader transportiert das Material an Ort und Stelle.

Nach ungefähr 350 m endet der Spaziergang durch die Unterwelt an einer neuen Betonmauer, dem sogenannten Schott. Einziger Durchgang ist hier nur noch ein Betonrohr mit 1 m Durchmesser. Einige der Besucher kriechen durch und stehen am anderen Ende vor einer Barriere aus Sandsäcken, die das Wasser der Wupper zurück hält, mit freiem Blick auf die Wupper.

Vor dem Schott befindet man sich direkt unter dem Fußgängertunnel am Döppersberg. Das verwirrte und beeindruckte sehr. „Wenn ich nach Hause komme, werde ich erzählen, dass ich heute unter dem Kaiserhof war“ sagte eine Besucherin. Die städtebaulichen Bezüge und Zusammenhänge sind überraschend und so manch einer hat heute was über Wuppertal dazu gelernt.

Für eine gute Aussicht und spannende Bilder hinter das Schott, in Richtung Wupper am Döppersberg, sorgten dann auch gleich die Bauarbeiter und stellten eine Leiter zur Verfügung. Zu den Berichten der Wuppertaler Medien finden Sie unten zum Nachlesen, -sehen und -hören die entsprechenden Links.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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