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Umbau Döppersberg / Geschichte

1829 - 1883 Eisenbahn und Kirmesplatz

Der Aufstieg des heutigen Wuppertal zu einer der wichtigsten europäischen "Fabrick-Städte" spiegelte sich auch am Brausenwerth/Döppersberg wieder. Die Einwohnerzahl Elberfelds wuchs von knapp 29.000 im Jahr 1829 auf 47.000 im Jahr 1849. Bereits 1883 war Elberfeld dann eine Großstadt mit über 100.000 Einwohnern.


Der Stadtplan von 1849 dokumentiert die Entwicklung von Brausenwerth und Döppersberg zum Verkehrszentrum. Wichtigste Veränderungen waren der Bau des Bahnhofs der Bergisch-Märkischen Eisenbahn 1849 und 1847 die Errichtung der hölzernen Bahnbrücke, die - am Standort der heutigen Brücke am Schwebebahnhof - Innenstadt und Bahnhof verband.


Auf dem Brausenwerth (Foto links), der bis zum Beginn der 1860er Jahre als Bleiche diente, fand von 1868 bis 1883 im Mai und Oktober die "Messe", die Kirmes statt. Auf der oft überschwemmten Wupperwiese gastierte häufig auch der Zirkus.


Am Rand der Brausenwerther Wiese erbaute die Stadt einige kommunale Gebäude: Auf dem Foto ist rechts das 1829 eröffnete Schlachthaus zu sehen, das bis 1879 in Betrieb war. Dahinter sind die Schornsteine des ältesten Elberfelder Gaswerks zu erkennen, das von 1839 bis 1883 produzierte. Links sieht man das große Wehr des Mühlenschütts, die 1816 aus Stein neuerbaute Brausenwerther Fußgängerbrücke (heutige Brücke zur Morianstraße) und das Steigerhaus von 1870 der Freiwilligen Feuerwehr. Im Vordergrund sind drei Kirmeswagen zu sehen.

 

Ausschnitt aus dem Stadtplan von 1849 (der sogenannte "Grothaus-Plan")
Blick von der Bahnbrücke (heutige Fußgängerbrücke beim Köbo-Haus) auf den Brausenwerth/Döppersberg

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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