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Umbau Döppersberg / Städtebauliche Planung

Ankommen und Flanieren am Döppersberg

Das wesentliche Ziel bei der Neugestaltung des Döppersberges ist die direkte und oberirdische Anbindung des Hauptbahnhofs an die Innenstadt. Der Bahnhof wird damit wieder das "Tor zur Stadt" und erhält einen großzügigen, städtischen Bahnhofsvorplatz.
Entlang der neuen Geschäftspassage und über eine breite Fußgängerbrü

Perspektive Bahnhofsvorplatz

Zwei Platzebenen - Höhenunterschiede elegant überwinden

Höhenunterschiede überwinden, das gehört in Wuppertal zum Alltag. Am neuen Döppersberg haben die Planer eine ebenerdige Anbindung des Hauptbahnhofs erreicht, indem sie zum einen die Bundesallee zwischen Morianstraße und Wall um rund sechs Meter absenken, so dass ein ebenerdiges Überqueren für Fußgänger möglich ist. Damit die Fußgänger „trockenen Fußes“ ankommen, sind Vordächer im Bereich der Geschäftspassage und der Fußgängerbrücke vorgesehen. Zum anderen entsteht mit dem Bau der neuen großzügigen Bahnhofsmall über zwei Geschosse ein Ensemble aus zwei Platzflächen. Der neue Bahnhofsvorplatz auf der Ebene der Fußgängerbrücke über die Bundesallee und ein neuer Platz auf dem Dach der Mall direkt vor dem historischen Empfangsgebäude. Auf dem Weg über den unteren Platz werden die Fußgänger zum Flanieren und Einkaufen eingeladen, der obere Platz ist ruhig und bietet Raum zum Entspannen und Verweilen. Die Absenkung der Bundesallee bietet weitere Vorteile: Die viel befahrene Verkehrsachse wird dadurch im Stadtbild weniger störend wahrgenommen. Eine direkte Zufahrt zur Tiefgarage unter dem Bahnhofsvorplatz ist möglich (rd. 400 Stellplätze).

Weitläufig mit trotzdem kurzen Wegen

Aufräumen und Platz schaffen sind die großen Ziele am Döppersberg. Dies gelingt, indem die heute verschlungenen Verkehrsadern begradigt und dem erforderlichen Anschlusspunkt auf dem kürzesten Wege zugeführt werden. Im Ergebnis werden die Bahnhofstraße und die Straße Döppersberg abgesenkt und direkt an die Bundesallee angebunden. So entsteht Raum für einen Bahnhofsvorplatz auf zwei Ebenen und einen neuen Busbahnhof. Insgesamt sind das rund 12.500 m² ebene Flächen. Das ist im bergischen Raum aufgrund der Topografie eine Besonderheit.

Die Aufteilung der Mieter und Nutzung. Der gelb dargestellte Bereich zeigt die Gastronomieflächen. Im blauen Bereich befinden sich unterschiedliche Einzelhändler und im roten Bereich wird das das Reisezentrum der Bahn sein.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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