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Engels2020

Aktuelles

Die Stadt Wuppertal feiert bis zum 20. Februar 2021 den 200. Geburtstag des gebürtigen Barmers Friedrich Engels mit einem großen Veranstaltungsmarathon. Das Programm ist so vielseitig wie Engels selbst: Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Theateraufführungen – und dies sind nur ein paar Beispiele.

Engels-Sonderausstellung in der Kunsthalle Barmen ab sofort geöffnet

Das Wuppertaler Engelsjahr nimmt wieder Fahrt auf! Nach langer Zeit des Wartens konnte das Historische Zentrum nun endlich die Sonderausstellung "Friedrich Engels - Ein Gespenst geht um in Europa" eröffnen. Kommen Sie in die Kunsthalle Barmen und lernen Sie die facettenreiche Persönlichkeit von Friedrich Engels kennen!

Aufgrund der aktuell notwendigen Hygieneschutzmaßnahmen ist der Ticketkauf ausschließlich über das Ticketsystem Wuppertal Live möglich. Auch Besucher, die freien Eintritt haben (Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren, Inhaber eines Presseausweises, Mitglieder des ICOM und des Museumsbundes), müssen vorab eine Eintrittskarte online buchen.

Häufige Fragen zum Kartenvorverkauf werden hier beantwortet.

Eintrittskarte online kaufen

Tickets für die Sonderausstellung können ausschließlich online erworben werden!

Engels2020-Projektion im Gaskessel erleben

Die Engels-Lichtinstallation des Multimedia-Künstlers Gregor Eisenmann über das gesamte Wuppertaler Opernhaus gehörte Mitte Februar zur spektakulären Eröffnung des Engels-Jahrs 2020. Nun haben der Gaskessel Wuppertal und der Wuppertaler Künstler Eisenmann in einem einmaligen künstlerischen Prozess das Projektion-Mapping zu Leben und Werk Friedrich Engels‘ in den Innenraum adaptiert. Ermöglicht wurde das Lichtkunstprojekt dank der Wuppertaler Stadtwerke (WSW). Der Gaskessel (Mohrenstraße 3) zeigt ab Freitag, 15. Mai, regelmäßig das Kunstwerk auf Europas größter 360-Grad-Leinwand und ergänzt somit das vielfältige Engels2020-Programm.


Engels2020 unterwegs: Engels2020-Skulptur von Eckehard Lowisch im Skulpturenpark Waldfrieden

Das Skulpturenprojekt "Engels2020 Skulptur – when robots make art" des Wuppertaler Bildhauers Eckehard Lowisch ist ab sofort im Engelsjahr unterwegs. Die bausatzartige, steinerne Schichtarbeit aus 56 Marmortafeln wird an markanten Orten im öffentlichen Raum überraschend erscheinen und wieder verschwinden.

Der Auftakt dieser Reihe fand am 20. Mai 2020 im Skulpturenpark Waldfrieden statt. Die performative Kunstaktion von Eckehard Lowisch wird aufgrund der aktuellen Corona-Einschränkungen in nächster Zeit erst einmal unangekündigt und spontan durchgeführt, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden.


Uni-Magazin neolith widmet sich Engels2020

neolith, das Magazin für neue Literatur an der Bergische Universität Wuppertal, widmet sich in der nächsten Ausgabe Engels2020. Interessierte Studierende der Bergischen Universität sind dazu eingeladen, selbst Mitglied der Redaktion zu werden, aktiv mitzuplanen und mitzuentscheiden, wie die Ausgabe #5 aussehen wird.

Am 27. Mai wird dazu um 19.00 Uhr ein offenes Redaktionstreffen via ZOOM stattfinden. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an neolithuni-wuppertalde.


Konzert in der Färberei

Samstag, 6. Juni: Konzert "schwarzbach"

Bitte vor der Veranstaltung über die örtlichen Hygienebestimmungen informieren!

"schwarzbach" ist die Auseinandersetzung mit dem speziellen Lebensgefühl, der alltäglichen Situation auf Straße, Kneipe und dem Spielplatz von Oberbarmen. Diese Klänge sind eindeutig anders gefärbt als der Klang des Briller Viertels. Dieses musikalisch herauszuarbeiten ist die Idee, im Engelsjahr 2020 einem Quartier der unteren Zehntausend einen Klang zu geben. Es spielt Partita Radicale mit Gunda Gottschalk (Violine), Ortrud Kegel und Karola Pasquay (Flöte) sowie Ute Völker (Akkordeon). Mehr Infos zu der Veranstaltung gibt es hier.


Online-Diskussion

Dienstag, 26. Mai: Online-Diskussion zum Thema "Engels 4.0 – Impulse für eine solidarische Wirtschaftspolitik im digitalen Kapitalismus"

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt herzlich dazu ein, über Herausforderungen, Chancen und Gestaltungsoptionen der Digitalisierung zu diskutieren – unter anderem mit Andreas Mucke (Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal), Helge Lindh (Mitglied des Bundestages), Dietmar Bell (Mitglied des Landtages und Vorsitzender der Enquetekommission „Digitale Transformation der Arbeitswelt“), Robert Misik (Schriftsteller und Journalist) und Gabi Schilling (IG Metall, Projektleitung
„Arbeit 2020 in NRW“). Die Teilnahme an der Online-Dikussion auf der Plattform ist kostenfrei. Hier geht es zur Anmeldung (bis 25. Mai möglich). Mehr Infos zu der Veranstaltung gibt es hier.


Engels2020: Friedrich Engels ist Tag und Nacht bei seiner Revolutionsseelsorge telefonisch erreichbar

Bei Anruf Engels: Ein Telefongespräch mit Friedrich Engels, ganz egal zu welcher Uhrzeit und von welchem Ort aus – möglich wird dies dank des Kunstprojektes „Engels-Hotline“ von Maik Ollhoff und Rasmus Zschoch. Trotz Kontaktverbot in Corona-Zeiten: Die Telefonnummer ist auch jetzt voll funktionsfähig. Die Hotline ist während des gesamten Engelsjahres unter der Nummer 0202 / 25 18 58 18 erreichbar, ab 1. Mai ist auch die telefonische Revolutionsseelsorge freigeschaltet.


Zwei Häuserwände für Kunstaktion gesucht

Friedrich Engels in überdimensionaler Größe auf drei Wuppertaler Häuserfassaden: Das ist die Idee der beiden Künstler Martin Heuwold und Kolja Kunstreich, die sich mit ihrem Projekt „Engels‘ Weltbild“ am Engelsjahr beteiligen. Nun suchen sie noch zwei freie Wandflächen im Wuppertaler Stadtgebiet.

Diese sollten sich im besten Falle im Stadtteil Barmen befinden, um laut den Künstlern Heuwold und Kunstreich „der Geburtsstätte von Engels gerecht zu werden“. Am besten eignen sich Fassaden mit möglichst wenigen Fenstern sowie Wände, die gut sichtbar fürs Publikum und mindestens zehn Meter hoch sind. Die Engels-Motive werden mit Fassadenfarbe und Sprühlack aufgebracht. Innerhalb von zwei Wochen – abhängig von der Witterung – entstehen die Wandbilder. Wie lange die Motive zu sehen sein werden, entscheiden die jeweiligen Eigentümer. „Die Farben halten mindestens zehn Jahre“, versichern Heuwold und Kunstreich.

Wer seine Hauswand für das Projekt zur Verfügung stellen möchte – für den Eigentümer entstehen dabei keine Kosten –, wird gebeten, sich mit dem Engels2020-Büro in Verbindung zu setzen (Mail: engels2020stadt.wuppertalde).


Ben Becker am 27. November in der Wuppertaler Stadthalle: Karten gibt es ab sofort online zu kaufen

Der Schauspieler Ben Becker ist am Freitag, 27. November 2020, mit seinem Programm "Affe" in der Wuppertaler Stadthalle zu Gast. Darin nimmt er auch Bezug zu Friedrich Engels und seinem Text „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“. Karten für die Veranstaltung gibt es ab sofort online zu kaufen

In der Programmankündigung heißt es: 

"Mit seinem neuesten Projekt „Affe“ stellt sich Ben Becker den großen Themen unserer Zeit: dem Verhältnis Mensch und Tier, Zivilisation und Natur, Freiheit und Zerstörung. Auf den Spuren der Frage, wo kommen wir her, wo gehen wir hin, führt Becker uns zurück zu den Gedanken von Engels und Kafka und wagt den Versuch die menschliche Hybris und Überheblichkeit zu ergründen; die Ursachen aller menschengemachten Katastrophen. Auf dieser Suche begegnen wir, mit einem schonungslosen Blick, uns selbst, als einer Gattung, die ihre eigenen Ursprünge vergessen hat.

Die existentielle Frage nach der menschlichen Natur: Niemand geringerer als Franz Kafka hat mit seinem Affenmenschen-Monolog „Bericht für eine Akademie“ diesen Riss zwischen Natur und Zivilisation, Ursprung und Fortschritt spürbar gemacht: anhand eines für Hagenbecks Tierpark gefangenen Affen, genannt „Rotpeter“, der schmerzhaft lernen musste, was es heißt, ein Mensch zu werden. Nun soll der Affe Rechenschaft ablegen über sein „äffisches Vorleben“. Doch das Martyrium seiner Anpassung an die vermeintliche Krone der Schöpfung stellt viele Wert- und Vorurteile auf den Kopf. 

Diese Grenzziehung behandelt Friedrich Engels in seinem Fragment „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“. Diesen zweiten Text zieht Becker als Folie für seine Figur und die Geschichte unserer Naturentfremdung heran, um deutlich zu machen, dass für jeden Fortschritt ein hoher Preis gezahlt werden muss, der sich am Ende zu dem summiert, was wir heute erleben: Hunger, Artensterben, Klimawandel, Kapitalismus, Flucht - auf einem unbewohnbaren Planeten."


Begleitband zur Engels-Sonderausstellung ist ab sofort erhältlich

Aufgrund der Corona-Pandemie haben Interessierte derzeit leider nicht die Möglichkeit, die Sonderausstellung "Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa" im Haus der Jugend Barmen zu besuchen. Wer sich in der Zwischenzeit mit Engels beschäftigen möchte, für den gibt es den neu erschienenen Begleitband zur Engels-Sonderausstellung 2020. Die hier versammelten Beiträge geben einen Einblick in die unterschiedlichen Facetten von Engels' Persönlichkeit: Sie laden ein zu einem vertiefenden Blick auf sein Leben und Werk.


Engels2020 digital: virtuelle Medienformate der Engels2020-Akteure

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf das Engelsjahr aus: Bis auf Weiteres müssen alle geplanten Engels2020-Veranstaltungen abgesagt werden. Damit die Zeit bis nach den Osterferien zwar kontaktfrei, aber nicht Engels-frei bleibt, wird Engels2020 digital.

Auf der Engels2020-Website befinden sich unter anderem ein Tanzlern-Video der „Roten Socken“, ein anderes Video zeigt Auszüge des Projekts „when robots make art“ des Wuppertaler Bildhauer Eckehard Lowisch. Engels gibt es auch zum Hören: Das Kunstprojekt "Engels-Hotline" ist auch während der Corona-Pandemie unter der Nummer 0202/251 858 18 erreichbar. Zudem wird ein Blick in den Anfang des Engelsjahres gewährt: So sind Videos von der Lichtinstallation von Gregor Eisenmann zur Auftaktveranstaltung sowie eine Videoaufzeichnung der Vorstellung des Buchs „Arbeiten am Widerspruch – Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“ auf der Engels2020-Website zu sehen. TV-Berichte über Engels 2020 und Radio-Interviews ergänzen das digitale Angebot.

Zudem hat das Historische Zentrum Wuppertal einen YouTube-Kanal eröffnet mit fünf unterhaltsamen Videos zu Leben und Werk von Friedrich Engels. In den Filmen geht es unter anderem um sein Aufwachsen in Wuppertal-Barmen, seine Zeit in Manchester und seine vielseitige Persönlichkeit. Die Videos sind auch auf Englisch und Chinesisch abrufbar.


Aktuelle Informationen zu anstehenden Veranstaltungen

Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen müssen bis auf Weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen des Engelsjahres abgesagt werden. 

Die Absage bzw. Verschiebung betrifft folgende Veranstaltungen:

  • Ausstellung "Was hat das mit Engels zu tun?" 

  • Sonderausstellung "Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa" (sollte am 29. März eröffnet werden) – wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

  • Vortrag "Der Beitrag von Friedrich Engels zur Philosophie eines säkularen Humanismus" (sollte am 18. März stattfinden) - wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

  • Tagung „Technik-Arbeit-Kapital“ der Schumpeter School Stiftung (sollte vom 26. bis 28. März stattfinden) - wird auf die zweite Jahreshälfte verschoben 

  • Stadtführung "Auf den Spuren von Friedrich Engels’ „Briefe aus dem Wuppertal“" (sollte am 28. März stattfinden)

  • Aktionskunst "ENGELS 2020 Skulptur – when robots make art" (war ab 29. März geplant) - Ausstellung ist vom 3. bis zum 22. August im Lichthof im Rathaus Barmen (Johannes-Rau-Platz 1) zu sehen.

  • Kinofilm "Der junge Karl Marx" (sollte am 31. März im Offstream-Kino zu sehen sein)

  • Vortrag "Engels neu denken: Kapitalismus, Globalisierung, Nachhaltige Entwicklung" (sollte am 2. April  stattfinden)

  • Ausstellung "Aus dem Gesicht gefallen" (war ab 2. April geplant) - Enthüllung der Bilder zwei und drei voraussichtlich am 30. April 2020 im Verwaltungsgebäude Elberfeld (Neumarkt 10, 42013 Wuppertal)

  • Veranstaltung "Philosophisches Kränzchen mit Fritz" (sollte am 2. April stattfinden)

  • Lesung mit Musik "Schnappschuss" (war für 2. April geplant)

  • Stadtführung "Herkunft und Familie von Friedrich Engels" (sollte am 4., 11. und 18. April stattfinden)

  • Stadtführung "Mit Engels und Marx in die Zeit der rauchenden Fabrikschlote" (war für 5. April geplant)

  • Stadtführung "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld" (sollte am 5. und 19. April stattfinden)

  • Exkursion "Industriegeschichte entlang der (heutigen) Wuppertalbahn (Fahrraddraisinentour)" (war für 5. und 19. April geplant) - Halte werden bei der Tour "Amt Beyenburg und eine Industrietextilstadt wie zu Engels' Zeiten" nachgeholt (Termine und weitere Infos gibt es hier)

  • Stadtführung "Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal" (sollte am 12. April stattfinden)

  • Vortrag "Engels neu denken: Engels in Oberbarmen. Artist-Lecture mit Alltagsexperten aus Oberbarmen“ (war für 28. April geplant) - wird auf 22. September verschoben

  • Vortrag und Diskussion "In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Visionen der gerechten Gesellschaft – Sozialethische Grundsätze des Judentums" (war für 28. April geplant) - wird auf Anfang 2021 verschoben

  • Niederrheinisches Musikfest (war für den 1. Mai geplant) - wird verschoben auf Sonntag, 1. November 2020, 18.00 Uhr, in der Stadthalle Wuppertal.

  • alle Veranstaltungen des DGB-Stadtverbands Wuppertal zum Tag der Arbeit (1. Mai): Auftaktveranstaltung am Engelsgarten, Demonstrationszug, Kundgebung und Familienfest auf dem Laurentiusplatz sind abgesagt worden. Gleiches gilt für den geplanten Auftritt der "Roten Socken".

  • Ausstellung "Bandweberstube, Schleiferei und Hammerwerk" (sollte am 11. Mai eröffnet werden) - wird auf Ende des Jahres verschoben

  • Veranstaltung "Familienaufstellung nach Friedrich Engels" (sollte am 11. Mai stattfinden) - Weitere Termine sind für den 17. September und den 7. November geplant. 
  • Technikhistorische Tagung "Technik und Arbeit" (sollte am 15. Mai beginnen) - wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

  • „Die Barmer Küchenoper präsentiert: Dörte und Friedrich“ (sollte vom 22. bis 25. Mai aufgeführt werden) – wird auf Anfang 2021 verschoben

  • Industriemuseum Engelskirchen: Führung über das ehemalige Fabrikgelände (sollte am 24. Mai stattfinden) 

  • Kongress zum Thema „Die Lage der arbeitenden Klasse(n) in Europa heute. Gesellschaftspolitische und gewerkschaftliche Perspektiven“ der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung Düsseldorf und dem Center for International Studies in Social Policy and Social Services, Bergische Universität Wuppertal (war geplant für den 3. bis 5. Juni) - wird verschoben auf den 10. bis 12. Februar 2021 

  • Konzert "schwarzbach" (sollte am 6. Juni stattfinden) - Alternativtermin wird derzeit geprüft

  • UniTal-Reihe: „Friedrich Engels und die Demokratisierung der Gesellschaft“ (war für 18. Juni geplant) 

  • Veranstaltungsformat "Sound of the city: Arbeit?" (sollte vom 18. bis 27. Juni stattfinden) - Inszenierte Konzerte, Lesungen, Tanz und Ausstellungen der Oper Wuppertal, in Kooperation mit weiteren Akteuren aus Kultur und Gesellschaft, werden auf das Jahr 2021 verschoben.

Welche Engels2020-Veranstaltungen nachgeholt werden und wann, lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen.

Infos zu Corona in Wuppertal


Kulturdezernent Nocke zu Corona und Engels2020

Wuppertals Kulturdezernent Matthias Nocke äußert sich in einem Statement zu der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf das Veranstaltungsjahr Engels2020:


Übersicht: Soforthilfen für Kulturschaffende und -einrichtungen

Durch die Absage sämtlicher Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie geraten derzeit zahlreiche Initiativen, Einrichtungen und Freiberufler in der Kultur in große, teilweise sogar existenzbedrohende Finanzprobleme. Hier eine Übersicht über Soforthilfen für Kultureinrichtungen – ohne Gewähr für Vollständigkeit.

Übersicht: Soforthilfen für Kulturschaffende und -einrichtungen


Engels2020-Trailer macht Lust auf mehr

Das Engelsjahr läuft seit Mitte Februar auf Hochtouren. Wie vielfältig die einzelnen Formate der über 120 Veranstaltungen sind, zeigt ab sofort ein Trailer, der Lust auf mehr macht. Überzeugen Sie sich selbst - hier geht's zum Video.


Engels2020: Erfolgreicher Start ins Veranstaltungsjahr

Der Auftakt ins Engels-Jahr 2020 war ein voller Erfolg: Im voll besetzten Wuppertaler Opernhaus feierten am Samstag, 15. Februar, Ehrengäste aus Politik, Kultur, Bildung und Wissenschaft sowie Akteure des Engels-Festjahres und Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger gemeinsam den Start ins Jubiläumsjahr zu Friedrich Engels 200. Geburtstag.



Wuppertaler Stadtwerke lassen Friedrich Engels leuchten und schweben

Wuppertal feiert am 15. Februar den 200. Geburtstag von Friedrich Engels. Von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) wird der berühmteste Sohn der Stadt bei der Auftaktveranstaltung am 15. Februar spektakulär in Szene gesetzt – mit einer Lichtkunstschau am Engelsgarten. Zudem zieren Engels-Portraits die Schwebebahn, den Wasserturm Lichtscheid und Fahrzeuge der AWG-Müllabfuhr.

Dank der WSW und der städtischen Entsorgungsunternehmen Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) ist Friedrich Engels im Jubiläums-Jahr somit im ganzen Stadtgebiet präsent.


Buch „Arbeiten am Widerspruch – Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“ ab sofort erhältlich

Für die Kuratoren Rainer Lucas und Hans-Dieter Westhoff ist das 600 Seiten starke Werk „Arbeiten am Widerspruch – Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“ ein wichtiger, kritischer Impuls für das Engels-Jahr. Zusammen mit Prof. Pfriem ist es ihnen gelungen, 23 namhafte Autorinnen und Autoren für diesen Band zu gewinnen, die durchweg Friedrich Engels als einen eigenständigen und eigenwilligen Denker behandeln, der von vielen Zeitgenossen fälschlicherweise nur als Zuarbeiter und Sponsor von Karl Marx wahrgenommen wird.

Das Buch macht die Bandbreite seiner Themen deutlich: Ökonomie, Philosophie, sozial- und militärwissenschaftliche Analysen, Religionskritik, Dialektik der Natur… Die Autorinnen und Autoren nutzen diesen Fundus und schlagen einen Bogen zu den Fragen unserer Zeit: Globalisierung, nachhaltige Entwicklung, technischer Fortschritt, Geschlechterverhältnisse, Arbeits- und Lebensverhältnisse, Religion und Moral. Dabei geht es kritisch, kontrovers und lebendig zu, Denkanstöße für aktuelle Probleme werden gegeben. Auch Friedrich Engels braucht den Widerspruch, damit sein Denken für die Zukunft gut aufgehoben ist.

Bemerkenswert ist auch, dass von den 23 Autorinnen und Autoren neun in Wuppertal und Solingen leben, was der diskursiven Ausrichtung des Buches auf einen nationalen Engels-Dialog jedoch keinen Abbruch tut. Die Themen des Buches bilden auch den Rahmen für eine Veranstaltungsreihe „Engels neu denken“, die 2020 ab Anfang April in Kooperation mit dem Historischen Zentrum Wuppertal durchgeführt wird.

Das Buch wird am 18. Februar ab 19.00 Uhr in der Buchhandlung v. Mackensen im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit den Herausgebern und einigen Autorinnen und Autoren vorgestellt.


Karten für die Sonderausstellung online kaufen

Die Sonderausstellung "Friedrich Engels - Ein Gespenst geht um in Europa" des Historischen Zentrums Wuppertal ist eines der großen Highlights des Engels-Jahres 2020. Sie findet vom 29. März bis zum 20. September 2020 in der Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) statt. Ab sofort kann man sich online Karten für die Sonderausstellung sichern. 


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