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Engels2020

Aktuelles

Die Stadt Wuppertal feiert bis zum 20. Februar 2021 den 200. Geburtstag des gebürtigen Barmers Friedrich Engels mit einem großen Veranstaltungsmarathon. Das Programm ist so vielseitig wie Engels selbst: Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Theateraufführungen – und dies sind nur ein paar Beispiele.


Begleitband zur Engels-Sonderausstellung ist ab sofort erhältlich

Aufgrund der Corona-Pandemie haben Interessierte derzeit leider nicht die Möglichkeit, die Sonderausstellung "Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa" im Haus der Jugend Barmen zu besuchen. Wer sich in der Zwischenzeit mit Engels beschäftigen möchte, für den gibt es den neu erschienenen Begleitband zur Engels-Sonderausstellung 2020. Die hier versammelten Beiträge geben einen Einblick in die unterschiedlichen Facetten von Engels' Persönlichkeit: Sie laden ein zu einem vertiefenden Blick auf sein Leben und Werk.


FreiTalk mit Eckehard Lowisch am Freitag, 3. April, auf STEW.ONE

Auf der Facebbook-Veranstaltungsseite heißt es:

Freigeister aus Wuppertals (Sub-)Kultur zu Gast im börsen-Studio: 

Corona verzögert die Enthüllung seiner Engels-Skulptur. Doch der umtriebige Bildhauer Eckehard Lowisch nutzt die verordnete Isolation für neues Schaffen im Atelier in Vohwinkel. Im Bahnhof dieses eigensinnigen Wuppertaler Stadtteils betreibt er mit Frau Tine die Kunststation und wertet mit seinem 5-Nischen-Projekt die Bushaltestelle nebenan auf.

Über die Engels-Recherchereise nach Manchester, das daraus resultierende Projekt „When Robots Make Art“, Tony Cragg, die starke Frau an seiner Seite, Kunst im öffentlichen Raum und vieles mehr berichtet er am Freitag, 3. April, bei FreiTalk. Mit im Gepäck hat er Songs, die in seinem Leben eine Rolle spielen.

Gastgeberin: Heike Müller-Buchbender, Pressesprecherin die börse & freie Journalistin


Engels2020 digital: virtuelle Medienformate der Engels2020-Akteure

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf das Engelsjahr aus: Bis auf Weiteres müssen alle geplanten Engels2020-Veranstaltungen abgesagt werden. Damit die Zeit bis nach den Osterferien zwar kontaktfrei, aber nicht Engels-frei bleibt, wird Engels2020 digital.

Auf der Engels2020-Website befinden sich unter anderem ein Tanzlern-Video der „Roten Socken“, ein anderes Video zeigt Auszüge des Projekts „when robots make art“ des Wuppertaler Bildhauer Eckehard Lowisch. Engels gibt es auch zum Hören: Das Kunstprojekt "Engels-Hotline" ist auch während der Corona-Pandemie unter der Nummer 0202/251 858 18 erreichbar. Zudem wird ein Blick in den Anfang des Engelsjahres gewährt: So sind Videos von der Lichtinstallation von Gregor Eisenmann zur Auftaktveranstaltung sowie eine Videoaufzeichnung der Vorstellung des Buchs „Arbeiten am Widerspruch – Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“ auf der Engels2020-Website zu sehen. TV-Berichte über Engels 2020 und Radio-Interviews ergänzen das digitale Angebot.

Zudem hat das Historische Zentrum Wuppertal einen YouTube-Kanal eröffnet mit fünf unterhaltsamen Videos zu Leben und Werk von Friedrich Engels. In den Filmen geht es unter anderem um sein Aufwachsen in Wuppertal-Barmen, seine Zeit in Manchester und seine vielseitige Persönlichkeit. Die Videos sind auch auf Englisch und Chinesisch abrufbar.


Aktuelle Informationen zu anstehenden Veranstaltungen

Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen müssen bis auf Weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen des Engelsjahres abgesagt werden. 

Die Absage bzw. Verschiebung betrifft folgende Veranstaltungen:

  • Ausstellung "Was hat das mit Engels zu tun?" 

  • Sonderausstellung "Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa" (sollte am 29. März eröffnet werden) – wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

  • Vortrag "Der Beitrag von Friedrich Engels zur Philosophie eines säkularen Humanismus" (sollte am 18. März stattfinden) - wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

  • Tagung „Technik-Arbeit-Kapital“ der Schumpeter School Stiftung (sollte vom 26. bis 28. März stattfinden) - wird auf die zweite Jahreshälfte verschoben 

  • Stadtführung "Auf den Spuren von Friedrich Engels’ „Briefe aus dem Wuppertal“" (sollte am 28. März stattfinden)

  • Aktionskunst "ENGELS 2020 Skulptur – when robots make art" (war ab 29. März geplant)

  • Kinofilm "Der junge Karl Marx" (sollte am 31. März im Offstream-Kino zu sehen sein)

  • Vortrag "Engels neu denken: Kapitalismus, Globalisierung, Nachhaltige Entwicklung" (sollte am 2. April  stattfinden)

  • Ausstellung "Aus dem Gesicht gefallen" (war ab 2. April geplant) - Enthüllung der Bilder zwei und drei voraussichtlich am 30. April 2020 im Verwaltungsgebäude Elberfeld (Neumarkt 10, 42013 Wuppertal)

  • Veranstaltung "Philosophisches Kränzchen mit Fritz" (sollte am 2. April stattfinden)

  • Lesung mit Musik "Schnappschuss" (war für 2. April geplant)

  • Stadtführung "Herkunft und Familie von Friedrich Engels" (sollte am 4., 11. und 18. April stattfinden)

  • Stadtführung "Mit Engels und Marx in die Zeit der rauchenden Fabrikschlote" (war für 5. April geplant)

  • Stadtführung "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld" (sollte am 5. und 19. April stattfinden)

  • Exkursion "Industriegeschichte entlang der (heutigen) Wuppertalbahn (Fahrraddraisinentour)" (war für 5. und 19. April geplant)

  • Stadtführung "Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal" (sollte am 12. April stattfinden)

  • Niederrheinisches Musikfest (war für den 1. Mai geplant) - wird verschoben auf Sonntag, 1. November 2020, 18.00 Uhr, in der Stadthalle Wuppertal.

  • alle Veranstaltungen des DGB-Stadtverbands Wuppertal zum Tag der Arbeit (1. Mai): Auftaktveranstaltung am Engelsgarten, Demonstrationszug, Kundgebung und Familienfest auf dem Laurentiusplatz sind abgesagt worden.

  • „Die Barmer Küchenoper präsentiert: Dörte und Friedrich“ (sollte vom 22. bis 25. Mai aufgeführt werden) – wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

  • Kongress zum Thema „Die Lage der arbeitenden Klasse(n) in Europa heute. Gesellschaftspolitische und gewerkschaftliche Perspektiven“ der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung Düsseldorf und dem Center for International Studies in Social Policy and Social Services, Bergische Universität Wuppertal (war geplant für den 3. bis 5. Juni) - wird verschoben auf den 10. bis 12. Februar 2021 

  • Veranstaltungsformat Sound of the city: Arbeit? (sollte vom 18. bis 27. Juni stattfinden) - Inszenierte Konzerte, Lesungen, Tanz und Ausstellungen der Oper Wuppertal, in Kooperation mit weiteren Akteuren aus Kultur und Gesellschaft, werden auf das Jahr 2021 verschoben.

Welche Engels2020-Veranstaltungen nachgeholt werden und wann, lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen.

Infos zu Corona in Wuppertal


Kulturdezernent Nocke zu Corona und Engels2020

Wuppertals Kulturdezernent Matthias Nocke äußert sich in einem Statement zu der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf das Veranstaltungsjahr Engels2020:


Übersicht: Soforthilfen für Kulturschaffende und -einrichtungen

Durch die Absage sämtlicher Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie geraten derzeit zahlreiche Initiativen, Einrichtungen und Freiberufler in der Kultur in große, teilweise sogar existenzbedrohende Finanzprobleme. Hier eine Übersicht über Soforthilfen für Kultureinrichtungen – ohne Gewähr für Vollständigkeit.

Übersicht: Soforthilfen für Kulturschaffende und -einrichtungen


Engels2020-Trailer macht Lust auf mehr

Das Engelsjahr läuft seit Mitte Februar auf Hochtouren. Wie vielfältig die einzelnen Formate der über 120 Veranstaltungen sind, zeigt ab sofort ein Trailer, der Lust auf mehr macht. Überzeugen Sie sich selbst - hier geht's zum Video.


Engels2020: Erfolgreicher Start ins Veranstaltungsjahr

Der Auftakt ins Engels-Jahr 2020 war ein voller Erfolg: Im voll besetzten Wuppertaler Opernhaus feierten am Samstag, 15. Februar, Ehrengäste aus Politik, Kultur, Bildung und Wissenschaft sowie Akteure des Engels-Festjahres und Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger gemeinsam den Start ins Jubiläumsjahr zu Friedrich Engels 200. Geburtstag.


Wuppertaler Stadtwerke lassen Friedrich Engels leuchten und schweben

Wuppertal feiert am 15. Februar den 200. Geburtstag von Friedrich Engels. Von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) wird der berühmteste Sohn der Stadt bei der Auftaktveranstaltung am 15. Februar spektakulär in Szene gesetzt – mit einer Lichtkunstschau am Engelsgarten. Zudem zieren Engels-Portraits die Schwebebahn, den Wasserturm Lichtscheid und Fahrzeuge der AWG-Müllabfuhr.

Dank der WSW und der städtischen Entsorgungsunternehmen Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) ist Friedrich Engels im Jubiläums-Jahr somit im ganzen Stadtgebiet präsent.


Buch „Arbeiten am Widerspruch – Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“ ab sofort erhältlich

Für die Kuratoren Rainer Lucas und Hans-Dieter Westhoff ist das 600 Seiten starke Werk „Arbeiten am Widerspruch – Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“ ein wichtiger, kritischer Impuls für das Engels-Jahr. Zusammen mit Prof. Pfriem ist es ihnen gelungen, 23 namhafte Autorinnen und Autoren für diesen Band zu gewinnen, die durchweg Friedrich Engels als einen eigenständigen und eigenwilligen Denker behandeln, der von vielen Zeitgenossen fälschlicherweise nur als Zuarbeiter und Sponsor von Karl Marx wahrgenommen wird.

Das Buch macht die Bandbreite seiner Themen deutlich: Ökonomie, Philosophie, sozial- und militärwissenschaftliche Analysen, Religionskritik, Dialektik der Natur… Die Autorinnen und Autoren nutzen diesen Fundus und schlagen einen Bogen zu den Fragen unserer Zeit: Globalisierung, nachhaltige Entwicklung, technischer Fortschritt, Geschlechterverhältnisse, Arbeits- und Lebensverhältnisse, Religion und Moral. Dabei geht es kritisch, kontrovers und lebendig zu, Denkanstöße für aktuelle Probleme werden gegeben. Auch Friedrich Engels braucht den Widerspruch, damit sein Denken für die Zukunft gut aufgehoben ist.

Bemerkenswert ist auch, dass von den 23 Autorinnen und Autoren neun in Wuppertal und Solingen leben, was der diskursiven Ausrichtung des Buches auf einen nationalen Engels-Dialog jedoch keinen Abbruch tut. Die Themen des Buches bilden auch den Rahmen für eine Veranstaltungsreihe „Engels neu denken“, die 2020 ab Anfang April in Kooperation mit dem Historischen Zentrum Wuppertal durchgeführt wird.

Das Buch wird am 18. Februar ab 19.00 Uhr in der Buchhandlung v. Mackensen im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit den Herausgebern und einigen Autorinnen und Autoren vorgestellt.


Karten für die Sonderausstellung online kaufen

Die Sonderausstellung "Friedrich Engels - Ein Gespenst geht um in Europa" des Historischen Zentrums Wuppertal ist eines der großen Highlights des Engels-Jahres 2020. Sie findet vom 29. März bis zum 20. September 2020 in der Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) statt. Ab sofort kann man sich online Karten für die Sonderausstellung sichern. 


Hier finden Sie das Quartalsprogramm bis Ende März 2020 zum Download:

DAS ENGELS2020-QUARTALSPROGRAMM

November 2019 bis März 2020
PDF-Datei2,44 MB

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