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Engels2020

Aktuelles

Die Stadt Wuppertal feiert bis Februar 2021 den 200. Geburtstag des gebürtigen Barmers Friedrich Engels mit einem großen Veranstaltungsmarathon. Das Programm ist so vielseitig wie Engels selbst: Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Theateraufführungen – und dies sind nur ein paar Beispiele.

Alle September-Termine im Überblick

Ausstellungen, Stummfilm-Vertonung, Licht-Projektion, Konferenz, Poetry-Slam, Bandfestival, Vorträge, Online-Lesung, interaktive Straßenrallye, Fahrraddraisinen-Tour, Stadtführungen und Performances

Buchvorstellung in der Sonderausstellung: „Friedrich Engels im Wuppertal“

Rechtzeitung vor Ende der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ ist das Buch „Friedrich Engels im Wuppertal“ erschienen. Reiner Rhefus – Mitarbeiter des Historischen Zentrums Wuppertal, Mitglied des vierköpfigen Kuratorenteams der Sonderausstellung und Stadtführer – führt in dem Buch die Leserinnen und den Leser auf den Spuren von Friedrich Engels durch seine Heimat, das frühindustrielle Wuppertal. 

NRW-Landtagsabgeordneter Andreas Bialas, Schauspieler und Theatermacher Olaf Reitz sowie der Autor selbst stellen am Donnerstag, 17. September 2020, um 19.30 Uhr im Ausstellungsort – in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) – das Buch „Friedrich Engels im Wuppertal“ mit ausgewählten Texten und Briefen vor. Im Fokus stehen das Wirken von Engels im Tal sowie die Personen, mit denen er zeitweise oder bis ins hohe Alter Kontakt pflegte.

Der Eintritt ist kostenfrei, jedoch ist eine Voranmeldung über Wuppertal Live notwendig. 

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ ist noch bis Sonntag, 20. September 2020, in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend zu sehen.


ENGELS2020 Skulptur in Elberfelder Schaufenster

Die ENGELS2020 Skulptur des Wuppertaler Bildhauers Eckehard Lowisch ist ab sofort in der Elberfelder Innenstadt zu sehen: Noch bis zum 2. Oktober wird die Skulptur im Schaufenster von Abeler Juwelier in der Friedrichstraße 62 ausgestellt.


Friedrich Engels prangt in der Bergischen VHS

Das Engelsjahr 2020 ist für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wuppertal und somit selbstverständlich auch für die Bergische Volkshochschule etwas ganz Besonderes. Aus diesem Grund widmet sie einen Teil ihres Jahresprogramms dem selbst gewählten Thema „Engels für alle“. Flankierend zu diesen Sonderveranstaltungen wird das Gebäude an der Auer Schulstraße 20 in Wuppertal nun gleich auf zweierlei Weise künstlerisch bereichert.

Die Bergische VHS ist sehr stolz darauf, das „offizielle“ Engels-Porträt von Andreas M. Wiese temporär in ihren Räumlichkeiten präsentieren zu dürfen. Direkt über dem Eingang des Forums im Erdgeschoss prangt noch bis zum 28. November 2020 das Kunstwerk des Wuppertaler Malers. Und das Beste ist: Sie können sofort Ihre Meinung zu dem Gemälde kundtun. In einem Online-Fragebogen haben Sie die Möglichkeit, sich dazu zu äußern, für wie wertvoll Sie das Porträt halten. Die Auswertung der Umfrage wird vom Neuen Kunstverein Wuppertal Anfang 2021 veröffentlicht. Sollte sich herausstellen, dass die Mehrheit der Befragten es für wertlos hält, wird das Kunstwerk übermalt.


Porträts, Zitate, Pop-Art: Engels-Lichtinstallation auf VHS-Gebäude

Eine großflächige Public Art-Lichtinstallation mit historischen Porträts und programmatischen Zitaten von Friedrich Engels, realisiert von Kai Fobbe, André  Poloczeck und Detlef Vonde, wird über drei Monate die Hauswand des VHS-Gebäudes (Auer Schulstraße 20) weithin sichtbar erleuchten.

Die Installation zeigt Friedrich Engels in verschiedenen Lebensabschnitten und verbindet die markanten Bilder mit ebenso markanten Zitaten aus dessen Werk als +++Breaking News+++ Schlagzeilen. Inszeniert wird das Ganze auf einer rotierenden alten Berliner Litfaß-Säule, die von zwei Plakateuren abwechselnd behängt wird. Die Sequenz von historischen Portraits wird - gleichsam als Verfremdungseffekt - unterbrochen durch ein Pop-Art-Satire-Plakat im Andy Warhol-Stil: Stop to think! 

Die Lichtinstallation ist vom 31. August bis zum 28. November 2020 - immer ab Einbruch der Dunkelheit - auf der Hauswand des VHS-Gebäudes (Auer Schulstraße 20) zu sehen. 


Engels2020 Skulptur in der Kunststation im Bahnhof Vohwinkel

In der Kunststation im Bahnhof Vohwinkel sind die Engels2020 Skulptur und ihre Entstehung, Exponate und Resultate von Eckehard Lowisch sowie Filme und Fotobeiträge von Ralf Silberkuhl zu sehen.

  • Termine: Sonntag, 6. September; Sonntag, 20. September; Sonntag, 27. September – jeweils 15.00 bis 18.00 Uhr
  • Ausstellungsort: Kunststation im Bahnhof Vohwinkel, Bahnstraße 16, 42327 Wuppertal
  • Kosten: kostenfrei

Facebook-Gewinnspiel läutet Endspurt in der Kunsthalle Barmen ein: Engels-Sonderausstellung noch bis 20. September geöffnet

Der Endspurt ist eingeläutet: Noch bis zum 20. September haben Interessierte Zeit, die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ des Historischen Zentrums Wuppertal in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) zu besuchen. Bislang haben nicht nur vor allem Besucher aus Düsseldorf, Essen, Köln und Bochum die Chance genutzt, bei über 300 Exponaten in fünf Räumen Wissenswertes über den berühmtesten Sohn der Stadt Wuppertal zu erfahren. Auch Besucherinnen und Besucher aus Norwegen und der Schweiz lassen sich die Schau trotz Corona-Pandemie nicht entgehen.

Gewinnspiel bei Facebook

Ab sofort läuft bis zum Ende der Ausstellung am 20. September auf der Facebook-Seite des Historischen Zentrums jede Woche ein Gewinnspiel. Jede Woche gibt es einen anderen Preis zu gewinnen – von einer Freikarte für die Sonderausstellung, über einen Mundschutz mit Engels2020-Motiv bis hin zu einer begehrten Ausgabe des Begleitkatalogs zur Sonderausstellung. Jeweils von Freitag bis Sonntag haben die Facebook-Nutzer Zeit, eine Frage über Friedrich Engels zu beantworten. Die Gewinnerin/der Gewinner wird jeden Dienstag ausgelost.


Engels2020-Projekt: Ein hauswandgroßer Friedrich Engels

Friedrich Engels in überdimensionaler Größe auf drei Wuppertaler Häuserfassaden: Das ist die Idee der beiden Künstler Martin Heuwold und Kolja Kunstreich, die sich mit ihrem Projekt „Engels‘ Weltbild“ am Engelsjahr 2020 beteiligen. Nun ist das erste Wandbild in der Gutenbergstraße/Ecke Senefelderstraße im Stadtteil Arrenberg fertiggestellt. Die beste Sicht auf das Wandbild hat man aus der Schwebebahn und vom Parkplatz gegenüber in der Friedrich-Ebert-Straße 125.


Ab sofort buchbar: Zusätzliche Führungen durch die Engels-Sonderausstellung

Aufgrund des großen Interesses werden ab sofort zusätzliche Führungen durch die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ angeboten: bis zum Ende der Ausstellungszeit jeden Sonntag um 16.00 Uhr (23.08., 30.08., 06.09., 13.09. und 20.09.2020). Bis zu acht Personen können an der einstündigen Führung in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) teilnehmen und dabei mehr über Friedrich Engels und die mehr als 300 Ausstellungsexponate erfahren. Die „Engels kompakt“-Führung wird während der gesamten Ausstellungszeit bis zum 20. September jeden Donnerstag um 17.00 Uhr, jeden Sonntag um 11.00 Uhr und nun auch jeden Sonntag um 16.00 Uhr angeboten. 

Für Engels-Interessierte gibt es zudem ab sofort die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ durch die Sonderausstellung. Friedrich Engels verbrachte die letzten 25 Jahre seines Lebens als politischer Publizist in London. Er war zugleich Mentor der internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung, die in diesen Jahren in vielen Ländern Europas zu einer bedeutenden politischen Kraft heranwuchs.  Reiner Rhefus, Mitkurator der Sonderausstellung, beleuchtet Engels‘ Rolle beim Aufstieg der Arbeiterbewegung. Die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ findet jeweils mittwochs um 15.00 Uhr (26.08., 09.09. und 16.09.2020) in der Kunsthalle Barmen statt. 

Die Teilnahme an der „Engels kompakt“-Führung sowie an der Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ kostet jeweils 5 Euro, zuzüglich Eintritt zur Sonderausstellung (8 Euro/ermäßigt 5 Euro). Es wird empfohlen, die Tickets für die Führungen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live zu buchen, da aufgrund der hohen Nachfrage die Führungen oft schnell ausgebucht sind. 


Schülerwettbewerb „Wer war Friedrich Engels?“: Gewinner stehen fest

Ob Plakate, ein selbst gestaltetes Buch oder Engels-Taschen: Die Einsendungen für den Schülerwettbewerb „Wer war Friedrich Engels?“ waren zahlreich und vielfältig. Nun hat eine zwölfköpfige Jury mit prominenten Mitgliedern die Gewinner ausgewählt. Bei einer Preisverleihung in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend wurden am gestrigen Dienstagabend (18. August 2020) die ersten drei Plätze gekürt. 

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 13 des Berufskollegs am Haspel mit Schwerpunkt Grafik und Design belegen mit ihrer künstlerisch-historischen Projektarbeit den ersten Platz: Die Mädchen und Jungen haben unter anderem Plakate und Engels-Taschen entworfen. Ihr Gewinn ist eine mehrtägige Reise für beide Klassen nach Berlin. Mit seinem handschriftlich gestalteten Buch landet Levin von Schwanenflügel von der Rudolf-Steiner-Schule auf Platz zwei des Wettbewerbs. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Gymnasiums Sedanstraße erreichen mit ihren selbst gestalteten Bildern zu „Türkischrot“ den dritten Platz. 


Veranstaltungsreihe „Engels neu denken“: Einladung zur kritischen Auseinandersetzung mit einem Querdenker

Am 13. August 2020 startete die Dialogreihe „Engels neu denken“ mit insgesamt sechs Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten der Stadt. In dieser Reihe steht Friedrich Engels als Denker im Mittelpunkt, ohne allerdings die praktischen Konsequenzen seines Denkens zu vernachlässigen. In den kostenfreien Veranstaltungen wird ein Bogen geschlagen von seinen philosophischen, historischen und politischen Arbeiten zu aktuellen Fragen, die uns heute bewegen:


• 13.08.2020, CityKirche: 
"Technikentwicklung und die Dialektik der Natur"

• 20.08.2020, CityKirche: 
"Materialismus, Idealismus und Moral heute"

• 25.08.2020, CityKirche: 
"Geschlechterverhältnisse, Arbeits- und Lebensformen"

• 22.09.2020, Die Färberei: 
„Engels in Oberbarmen“ – Wohnen, Leben, Arbeiten heute, Alltagsexpert*innen berichten 

• 07.10.2020, Knipex-Forum: 
"Unternehmertum und gemeinschaftsorientiertes Wirtschaften"

• 29.10.2020, CityKirche: 
"Kapitalismus, Globalisierung und nachhaltige Entwicklung"

In den sechs Veranstaltungen wird es lebendig zugehen. Denn die eingeladenen Referent*innen aus dem ganzen Bundesgebiet und aus den Niederlanden haben durchaus unterschiedliche Zugänge und Ansichten, wie mit der geistigen Hinterlassenschaft des Friedrich Engels‘ umzugehen ist. Die Veranstalter hoffen daher trotz eingeschränkter Publikumsbeteiligung auf lebendige und anregende Diskussionen.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen Hygieneschutzmaßnahmen ist für alle Termine eine vorherige Anmeldung zu den kostenfreien Veranstaltungen über das Ticketsystem Wuppertal Live (Vorverkaufsstellen oder online) erforderlich.

Anlässlich der Buchpräsentation „Arbeiten am Widerspruch - Zum 200.
Geburtstag von Friedrich Engels“ hat Mitherausgeber Prof. Dr. Reinhard Pfriem zehn Thesen verfasst, warum es sich heute immer noch lohnt, sich mit Friedrich Engels zu beschäftigen. Diese Thesen sollen die Veranstaltungsreihe "Engels neu denken" begleiten:


Engels2020-Kuratoren verabschieden sich nach zweieinhalb Jahren Planungsarbeit

Zweieinhalb Jahre lang haben Rainer Lucas (vorher Projektmanager im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie) und Marketing-Mann Hans-Dieter Westhoff die Planungen des Engelsjahres begleitet. Am 31. März 2020 endete für die beiden Experten ihre Aufgabe als Kuratoren. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie musste ihre offizielle Verabschiedung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

„Ich bedanke mich bei Herrn Lucas und bei Herrn Westhoff ganz herzlich für ihr großartiges Engagement: Ohne sie wäre solch ein abwechslungsreiches Programm nicht möglich gewesen. Als Kuratoren haben sie es geschafft, für das Engelsjahr neben den Wuppertaler Bühnen, der Bergischen Universität Wuppertal und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie ebenso Wuppertals lebendige freie Kulturszene sowie viele andere Akteure zusammenzubringen“, lobt Oberbürgermeister Andreas Mucke die Arbeit der beiden Engels2020-Kuratoren.

„Bei der Zusammenstellung des Engels2020-Programmes stand im Fokus, möglichst viele Ansatzpunkte für eine Auseinandersetzung mit Engels zu finden und dabei Bezüge zur Gegenwart herzustellen. Dadurch können Wuppertalerinnen und Wuppertaler eine eigene Sicht auf Engels entwickeln. Ich denke, das ist Herrn Lucas und Herrn Westhoff mit den zahlreichen Veranstaltungsformaten gelungen“, ergänzt Kulturdezernent Matthias Nocke.

In ihrer Funktion als Kuratoren waren Lucas und Westhoff seit Ende 2017 Impulsgeber, Koordinatoren und Ansprechpartner für Engels2020-Akteure. Die Beiden kennen sich aus jahrelanger Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten. 


Street Bingo: Interaktive Straßenrallye durch Friedrich Engels´ Elberfeld

Wer war Friedrich Engels? Welche Spuren haben seine Ideen hinterlassen und spielen diese noch eine Rolle für den Alltag und unser Zusammenleben in Wuppertal? Was ist heute noch in unserer Stadt zu finden von Engels und den bewegten Zeiten, die ihn geprägt haben? All diese und viele weitere Fragen werden beim Street Bingo „Klassenkampf – wem gehört die Stadt?!“ beantwortet. Hierbei handelt es sich um eine interaktive Straßenrallye unter freiem Himmel quer durch Wuppertal, bei der verschiedene Missionen und Aufgaben entlang einer Straßenkarte erfüllt und somit Punkte fürs Team gesammelt werden. Das Street Bingo ist für Spieler ab 12 Jahren geeignet und kann ab 17. Juli 2020 kostenlos für individuelle Gruppengrößen gebucht werden. 


Olaf Reitz liest aus dem „Manifest der kommunistischen Partei“

Auch Olaf Reitz - Schauspieler, Sprecher und Theatermacher aus Wuppertal - beteiligt sich mit einer Aktion am Engelsjahr 2020: Er liest aus dem "Manifest der kommunistischen Partei". Die Lesung auf der Bühne des Opernhauses wurde aufgezeichnet, das Video feierte am 15. Juli 2020 um 20.15 Uhr auf der Plattform Stew.one seine Premiere. Die Lesung in voller Länge gibt es ausschließlich auf der Engels2020-Homepage:

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Lesung bietet dieser Teaser:


Alle Exponate in Engels-Sonderausstellung eingetroffen

Nun ist sie endlich komplett: In der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) sind die letzten Exponate eingetroffen. Knapp vier Wochen nach Eröffnung vervollständigen die Exponate vom International Institute of Social History aus Amsterdam die Ausstellung. Besonders stolz ist das Historische Zentrum darauf, die erste Seite des Entwurfsmanuskriptes zum Kommunistischen Manifest im Original zeigen zu können.



„Aus dem Gesicht gefallen“: Enthüllung der letzen beiden Bilder

Im Rahmen des Engelsjahres zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels zeigt die Katholische Citykirche Wuppertal vier großformatige Planen im öffentlichen Raum. Für die Erstellung der Planen für die Ausstellung „Aus dem Gesicht gefallen“ wurde die Wuppertaler Künstlerin Anke Büttner gewonnen. Am Freitag, 26. Juni, wurden an der Rückseite des Elberfelder Rathauses (Willy-Brandt-Platz) die letzten beiden Bilder aufgehängt.

Beide Bilder zeigen unterschiedliche Facetten Friedrich Engels': Den Bon vivant ebenso wie den grüblerischen Zweifler. Die soziale Frage hat Anfang des 19. Jahrhundert viele bewegt - in Gesellschaft wie in der Kirche. Welcher Weg ist der richtige? Die eher theoretischen Zugänge, wie Marx und Engels sie mit ihren revolutionären Ideen verfolgt haben, oder den der Suche nach bisweilen kleinteiligen, aber praktischen Lösungen, wie Johann Gregor Breuer und Adolph Kolping es in Elberfeld getan haben. Beide Strömungen einen eine Idee: Die der Solidarität!


Ab sofort im Handel: Historien-Comic über Friedrich Engels

Friedrich Engels als Comic-Figur: Die Graphic Novel „Engels – Unternehmer und Revolutionär“ schildert das Leben des Sozialisten und Unternehmers. Engels wird in dem biografischen Historien-Comic mit all seinen Widersprüchen als Persönlichkeit, Vordenker und Kind seiner Zeit gezeigt. 

In dem im Wuppertaler Verlag Edition 52 erschienenen Buch werden die Folgen Engels‘ Philosophie und seine heute noch aktuellen Prinzipien von Ausbeutung und Klassenkampf thematisiert. Die Leser der Graphic Novel „Engels – Unternehmer und Revolutionär“ begleiten Engels durch die sozialen und politischen Brennpunkte seiner Zeit und durch sein Leben.


Engels2020: Friedrich Engels ist Tag und Nacht bei seiner Revolutionsseelsorge telefonisch erreichbar

Bei Anruf Engels: Ein Telefongespräch mit Friedrich Engels, ganz egal zu welcher Uhrzeit und von welchem Ort aus – möglich wird dies dank des Kunstprojektes „Engels-Hotline“ von Maik Ollhoff und Rasmus Zschoch. Trotz Kontaktverbot in Corona-Zeiten: Die Telefonnummer ist auch jetzt voll funktionsfähig. Die Hotline ist während des gesamten Engelsjahres unter der Nummer 0202 / 25 18 58 18 erreichbar, ab 1. Mai ist auch die telefonische Revolutionsseelsorge freigeschaltet.


Ben Becker am 27. November in der Wuppertaler Stadthalle: Karten gibt es ab sofort online zu kaufen

Der Schauspieler Ben Becker ist am Freitag, 27. November 2020, mit seinem Programm "Affe" in der Wuppertaler Stadthalle zu Gast. Darin nimmt er auch Bezug zu Friedrich Engels und seinem Text „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“. Karten für die Veranstaltung gibt es ab sofort online zu kaufen

In der Programmankündigung heißt es: 

"Mit seinem neuesten Projekt „Affe“ stellt sich Ben Becker den großen Themen unserer Zeit: dem Verhältnis Mensch und Tier, Zivilisation und Natur, Freiheit und Zerstörung. Auf den Spuren der Frage, wo kommen wir her, wo gehen wir hin, führt Becker uns zurück zu den Gedanken von Engels und Kafka und wagt den Versuch die menschliche Hybris und Überheblichkeit zu ergründen; die Ursachen aller menschengemachten Katastrophen. Auf dieser Suche begegnen wir, mit einem schonungslosen Blick, uns selbst, als einer Gattung, die ihre eigenen Ursprünge vergessen hat.

Die existentielle Frage nach der menschlichen Natur: Niemand geringerer als Franz Kafka hat mit seinem Affenmenschen-Monolog „Bericht für eine Akademie“ diesen Riss zwischen Natur und Zivilisation, Ursprung und Fortschritt spürbar gemacht: anhand eines für Hagenbecks Tierpark gefangenen Affen, genannt „Rotpeter“, der schmerzhaft lernen musste, was es heißt, ein Mensch zu werden. Nun soll der Affe Rechenschaft ablegen über sein „äffisches Vorleben“. Doch das Martyrium seiner Anpassung an die vermeintliche Krone der Schöpfung stellt viele Wert- und Vorurteile auf den Kopf. 

Diese Grenzziehung behandelt Friedrich Engels in seinem Fragment „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“. Diesen zweiten Text zieht Becker als Folie für seine Figur und die Geschichte unserer Naturentfremdung heran, um deutlich zu machen, dass für jeden Fortschritt ein hoher Preis gezahlt werden muss, der sich am Ende zu dem summiert, was wir heute erleben: Hunger, Artensterben, Klimawandel, Kapitalismus, Flucht - auf einem unbewohnbaren Planeten."


Aktuelle Informationen zu anstehenden Veranstaltungen

Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen müssen bis auf Weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen des Engelsjahres abgesagt werden. 

Die Absage bzw. Verschiebung betrifft folgende Veranstaltungen:

  • Ausstellung "Was hat das mit Engels zu tun?" 

  • Sonderausstellung "Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa" (sollte am 29. März eröffnet werden) – wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

  • Vortrag "Der Beitrag von Friedrich Engels zur Philosophie eines säkularen Humanismus" (sollte am 18. März stattfinden) - wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

  • Tagung „Technik-Arbeit-Kapital“ der Schumpeter School Stiftung (sollte vom 26. bis 28. März stattfinden) - wird auf die zweite Jahreshälfte verschoben 

  • Stadtführung "Auf den Spuren von Friedrich Engels’ „Briefe aus dem Wuppertal“" (sollte am 28. März stattfinden)

  • Aktionskunst "ENGELS 2020 Skulptur – when robots make art" (war ab 29. März geplant) - Ausstellung ist vom 3. bis zum 22. August im Lichthof im Rathaus Barmen (Johannes-Rau-Platz 1) zu sehen.

  • Kinofilm "Der junge Karl Marx" (sollte am 31. März im Offstream-Kino zu sehen sein)

  • Vortragsreihe "Engels neu denken" (sollte am 2. April  starten) - Termine wurden auf nach den Sommerferien verschoben, Details gibt es hier

  • Ausstellung "Aus dem Gesicht gefallen" (war ab 2. April geplant) - Enthüllung der Bilder zwei und drei voraussichtlich am 30. April 2020 im Verwaltungsgebäude Elberfeld (Neumarkt 10, 42013 Wuppertal)

  • Veranstaltung "Philosophisches Kränzchen mit Fritz" (sollte am 2. April stattfinden)

  • Lesung mit Musik "Schnappschuss" (war für 2. April geplant)

  • Stadtführung "Herkunft und Familie von Friedrich Engels" (sollte am 4., 11. und 18. April stattfinden)

  • Stadtführung "Mit Engels und Marx in die Zeit der rauchenden Fabrikschlote" (war für 5. April geplant)

  • Stadtführung "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld" (sollte am 5. und 19. April stattfinden)

  • Exkursion "Industriegeschichte entlang der (heutigen) Wuppertalbahn (Fahrraddraisinentour)" (war für 5. und 19. April geplant) - Halte werden bei der Tour "Amt Beyenburg und eine Industrietextilstadt wie zu Engels' Zeiten" nachgeholt (Termine und weitere Infos gibt es hier)

  • Stadtführung "Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal" (sollte am 12. April stattfinden)

  • Vortrag "Engels neu denken: Engels in Oberbarmen. Artist-Lecture mit Alltagsexperten aus Oberbarmen“ (war für 28. April geplant) - wird auf 22. September verschoben

  • Vortrag und Diskussion "In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Visionen der gerechten Gesellschaft – Sozialethische Grundsätze des Judentums" (war für 28. April geplant) - wird auf Anfang 2021 verschoben

  • Niederrheinisches Musikfest (war für den 1. Mai geplant) - wird verschoben auf Sonntag, 1. November 2020, 18.00 Uhr, in der Stadthalle Wuppertal.

  • alle Veranstaltungen des DGB-Stadtverbands Wuppertal zum Tag der Arbeit (1. Mai): Auftaktveranstaltung am Engelsgarten, Demonstrationszug, Kundgebung und Familienfest auf dem Laurentiusplatz sind abgesagt worden. Gleiches gilt für den geplanten Auftritt der "Roten Socken".

  • Ausstellung "Bandweberstube, Schleiferei und Hammerwerk" (sollte am 11. Mai eröffnet werden) - wird auf Ende des Jahres verschoben

  • Veranstaltung "Familienaufstellung nach Friedrich Engels" (sollte am 11. Mai stattfinden) - Weitere Termine sind für den 17. September und den 7. November geplant. 
  • Technikhistorische Tagung "Technik und Arbeit" (sollte am 15. Mai beginnen) - wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

  • „Die Barmer Küchenoper präsentiert: Dörte und Friedrich“ (sollte vom 22. bis 25. Mai aufgeführt werden) – wird auf Anfang 2021 verschoben

  • Industriemuseum Engelskirchen: Führung über das ehemalige Fabrikgelände (sollte am 24. Mai stattfinden) 

  • Kongress zum Thema „Die Lage der arbeitenden Klasse(n) in Europa heute. Gesellschaftspolitische und gewerkschaftliche Perspektiven“ der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung Düsseldorf und dem Center for International Studies in Social Policy and Social Services, Bergische Universität Wuppertal (war geplant für den 3. bis 5. Juni) - wird verschoben auf den 10. bis 12. Februar 2021 

  • Konzert "schwarzbach" (sollte am 6. Juni stattfinden) - Alternativtermin wird derzeit geprüft

  • UniTal-Reihe: „Friedrich Engels und die Demokratisierung der Gesellschaft“ (war für 18. Juni geplant) 

  • Veranstaltungsformat "Sound of the city: Arbeit?" (sollte vom 18. bis 27. Juni stattfinden) - Inszenierte Konzerte, Lesungen, Tanz und Ausstellungen der Oper Wuppertal, in Kooperation mit weiteren Akteuren aus Kultur und Gesellschaft, werden auf das Jahr 2021 verschoben.

Welche Engels2020-Veranstaltungen nachgeholt werden und wann, lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen.


Kulturdezernent Nocke zu Corona und Engels2020

Wuppertals Kulturdezernent Matthias Nocke äußert sich in einem Statement zu der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf das Veranstaltungsjahr Engels2020:


Wuppertaler Stadtwerke lassen Friedrich Engels leuchten und schweben

Von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) wird der berühmteste Sohn der Stadt bei der Auftaktveranstaltung am 15. Februar spektakulär in Szene gesetzt – mit einer Lichtkunstschau am Engelsgarten. Zudem zieren Engels-Portraits die Schwebebahn, den Wasserturm Lichtscheid und Fahrzeuge der AWG-Müllabfuhr.

Dank der WSW und der städtischen Entsorgungsunternehmen Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) ist Friedrich Engels im Jubiläums-Jahr somit im ganzen Stadtgebiet präsent.


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