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Engels2020

Aktuelles

Die Stadt Wuppertal feiert den 200. Geburtstag des gebürtigen Barmers Friedrich Engels mit einem großen Veranstaltungsmarathon. Das Programm ist so vielseitig wie Engels selbst: Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Theateraufführungen – und dies sind nur ein paar Beispiele.

Damit die Zeit zwar kontaktfrei, aber nicht Engels-frei bleibt, haben zahlreiche Engels2020-Akteure ihre Formate in die digitale Welt verlegt. Hier werden alle virtuellen Formate gebündelt und ständig erweitert: 

Engels2020 digital

Digitale Inhalte in Corona-Zeiten

Ausstellung „Vision und Schrecken der Moderne – Industrie und künstlerischer Aufbruch“: Termine für Online-Führungen im Mai

Update: Leider muss das Von der Heydt-Museum Wuppertal aufgrund der angespannten Entwicklung der Corona-Inzidenzzahlen ab dem 19. April 2021 bis auf Weiteres schließen.

Somit kann die Ausstellung „Vision und Schrecken der Moderne – Industrie und künstlerischer Aufbruch“, die aus Anlass des Engelsjahres in Wuppertal zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels entstanden ist, im Moment nur online besichtigt werden: dank eines virtuellen Rundgangs durch die Ausstellung - inklusive zahlreicher Fotos und Audioguide.

Die Ausstellung geht der Frage nach, wie sich die kulturellen und sozialen Aspekte der Industrialisierung in der Kunst vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart niedergeschlagen haben.

Digitale Führungen

Zudem bietet das Von der Heydt-Museum Online-Führungen durch die Ausstellung an. Anhand ausgewählter Gemälde, Grafiken und Skulpturen führen die Kunstvermittler*innen in Form eines Themen-Vortrags in die Ausstellung ein.

Termine für Online-Führungen sind:

Teilnehmer erhalten nach der Online-Anmeldung einen Link per E-Mail, über den sie sich an dem Tag per Zoom zuschalten können. Kosten: 4 Euro. Anmeldung für die digitalen Führungen sind im Onlineshop des Von der Heydt-Museums möglich.


„Engels 2.0“-Film des TiC-Theaters kostenfrei ansehen

Zum Engelsjahr in Wuppertal präsentiert das TiC-Theater sein eigentlich als Revue geplantes Stück „Engels 2.0“ nun als Film – kostenfrei zu sehen auf der TiC-Homepage. Die coronabedingte Umstellung wurde in Zusammenarbeit mit „Siegersbusch Film“ realisiert und mit teils prominenter Besetzung auf den Bildschirm gebracht: So gibt es in „Engels 2.0“ ein Wiedersehen mit den bekannten Wuppertaler Schauspielern Ingeborg Wolff und Thomas Gimbel. In Spielfilmlänge und in unterhaltsamer Weise werden hier die Person und die Ideen von Friedrich Engels im Hinblick auf seine Zeit und ihrer Bedeutung für Gegenwart und Zukunft von Ingeborg Wolff, Thomas Gimbel, Julia Meier, Jana Konietzki und Silvia Droste beleuchtet. Auch Willy Brandt mit der Stimme des Kabarettisten Thomas Freitag mischt sich ein. Was hat sich seither getan, wie haben sich die Zustände, die Engels in Wuppertal und Manchester anprangerte, in der heutigen Zeit verändert – oder eben auch nicht? „Engels 2.0“ überrascht mit ungewöhnlichem Format, mit Witz, Erkenntnissen und viel Musik in einer durchaus ungewöhnlichen Mischung aus Musikrevue, Sitcom und Bildungsfernsehen.

Siegersbusch Film erstellte die Aufnahmen mithilfe der Greenscreen-Technik, um einerseits möglichst großen Spielraum bei der Bildmontage zu haben, zum anderen konnten auf diese Weise alle Schauspieler*innen coronakonform einzeln aufgenommen werden. Die Ton- und Bildaufnahmen entstanden in Wuppertal, Leipzig und Hamburg.


Theaterstück "Ich kann des Nachts nicht schlafen vor lauter Ideen des Jahrhunderts" als Video

Das Theaterstück "Ich kann des Nachts nicht schlafen vor lauter Ideen des Jahrhunderts - Eine Engelsmaschine" von Torsten Krug ist ab sofort auf der Onlineplattform dringeblieben.de als Video on Demand zu sehen. Der Stream kostet fünf Euro.

Fast zwei Jahrzehnte, von 1850 bis 1869, lebt Friedrich Engels in Manchester ein Leben voller Widersprüche. Tagsüber »Baumwoll-Lord«, des Nachts revolutionärer Sozialist, wird er zum Mitbegründer einer Lehre, die seinen eigenen Klasseninteressen widerspricht. Um die kommunistische Sache voranzutreiben, unterstützt er Marx mit regelmäßigen Unterhaltszahlungen und steht ihm als Briefpartner mit Recherchen und Expertisen aus der kapitalistischen Praxis beim Schreiben zur Seite. Für Familie und Geschäftspartner muss er die Fassade des Besitzbürgers aufrecht erhalten. Als Bourgeois und Kapitalist mit repräsentativer Wohnung beteiligt er sich an der Fuchsjagd, privat unterhält er als Liebhaber der irischen Arbeiterinnen Mary und Lizzie Burns eine geheime Zweitwohnung.

"Die Engelsmaschine" macht die Parallelwelten und seine Verwandlungen zum Thema – wie auch den "ersten Klassengegensatz, der in der Geschichte auftritt": "den Antagonismus von Mann und Weib". Eine Frau von heute taucht ein in die Gedankenwelt von Friedrich Engels, die viel über unsere moderne Welt zu erzählen hat. Umgeben von Technik und Kameras, geht Engels auf Sendung, mit allen Widersprüchen.

Eine Produktion der börse zum Engelsjahr 2020/21. Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, des Kulturbüros der Stadt Wuppertal, von Christian Baierl. In Kooperation mit der GEDOK Wuppertal und INSEL e.V.

Mit: Julia Wolff
Buch und Regie: Torsten Krug
Bühne und Kostüme: Manfred Marczewski
Live-Kamera: Laura-Alina Blüming


Filmvorführungen "Oh Karl" am 4. Juni 2021

Im Juni folgt eine weitere Filmvorführung von "Oh Karl". Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit zum Austausch mit den Filmemachern. Termin ist am Freitag, 4. Juni 2021 um 19.30 Uhr in Insel - ADA oben (Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal). Der Eintritt ist kostenfrei, jedoch ist eine Onlineanmeldung über Wuppertal Live notwendig.

Der Klimawandel und die Zerstörung der Umwelt, als Folge des Massenkonsums, ist in aller Munde und nicht mehr zu verleugnen. "Oh Karl" (Buch und Regie: Frank N) setzt sich künstlerisch mit diesem Thema auseinander. Zu hören ist ein in einem fiktiven Selbstgespräch mit seinem Weggefährten Karl Marx versunkener Friedrich Engels, der sowohl über die Vergangenheit, als auch über die Zukunft sinniert und philosophiert. Währenddessen wird der Zuschauer dazu angehalten, in einem meditativen Bilderfluss – unterstrichen von der Musik von Charles Petersohn – abzutauchen, um sich eigenen Gedanken zum Thema hingeben zu können.


Engels2020 auf YouTube

Erst Facebook und Instagram, nun auch auf der bekanntesten Videoplattform: Engels2020 ist ab sofort auf YouTube vertreten.

Auf dem frisch erstellten YouTube-Kanal befinden sich aktuell vier Videos: Der Engels2020-Trailer mit ersten Einblicken ins das facettenreiche Veranstaltungsjahr, die eindrucksvolle Lesung des Wuppertaler Schauspielers Olaf Reitz aus dem „Manifest der kommunistischen Partei“ auf der Bühne des Opernhauses sowie die Video-Botschaft von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind zu Friedrich Engels‘ 200. Geburtstag am 28. November 2020. Das digitale Angebot wird durch einen virtuellen Spaziergang durch das frisch sanierte Engels-Haus ergänzt. In den kommenden Wochen folgen weitere Videos auf dem YouTube-Kanal. 


Lkw-Modellauto mit Motiven aus dem Engelsjahr

Ein Lkw-Modellauto mit Motiven aus dem Engelsjahr: Diese Sonderedition der Mercedes-Benz Niederlassung Wuppertal/Solingen/Remscheid wurde kurz vor Weihnachten fertiggestellt. Nun übergab Uwe Kleist, Serviceleiter der Mercedes-Benz Niederlassung Wuppertal, eines der Sondermodelle an Engels2020-Projektgeschäftsführer Christoph Grothe.

Historische Portraits sind ebenso auf dem Modell zu finden wie die spektakuläre Lichtshow zur Auftaktveranstaltung des Engelsjahres und viele weitere Motive. Die Mercedes-Benz Niederlassung Wuppertal/Solingen/Remscheid gibt seit rund 20 Jahren wechselnde Sondermodelle heraus, deren Verkaufserlös zur Unterstützung lokaler Projekte gespendet wird. Das aktuelle Sondermodell kostet 64,95 Euro und ist zurzeit nur im Online-Shop von Mercedes-Benz erhältlich, da die Verkaufsstellen in Wuppertal (Varresbecker Straße 123), Remscheid (Ueberfelder Straße 23-25) und Solingen (Schlagbaumer Straße 109) aufgrund der aktuellen Corona-Situation geschlossen sind.  


"Engels Weltbild": Dokumentarfilm über die drei Engels-Wandbilder im Wuppertaler Stadtgebiet

Eine Reihe von drei großen Häuserfassaden wurden von den beiden Künstler Martin Heuwold und Kolja Kunstreich gestaltet, um öffentliches Interesse bei Jung und Alt zu wecken. Dadurch soll sich der Betrachter erstmals oder erneut mit Engels beschäftigen.

In der Doku "Engels Weltbild" erläutern Heuwold und Kunstreich die Idee hinter ihrem Projekt, auch andere Beteiligte kommen zu Wort. 


Neue neolith-Ausgabe mit Engels-Schwerpunkt

Die neue Ausgabe des neolith-Magazins - eine Zeitschrift für neue Literatur an der Bergischen Universität - zum Thema „Fortschritt“ ist ab jetzt erhältlich. Diese Ausgabe ist Friedrich Engels gewidmet und enthält Dramen, Kurzgeschichten, Lyrik sowie Essays von 24 Autor*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Das Magazin kostet drei Euro und ist im lokalen Buchhandel in Wuppertal oder online unter www.neolith-magazin.de erhältlich. 

Um den 200. Geburtstag von Friedrich Engels literarisch zu begehen, entschied sich die Redaktion des Magazins für das Thema „Fortschritt“. „Einerseits als Anerkennung des Strebens nach einer besseren Welt, wie es nicht zuletzt Friedrich Engels auszeichnete, andererseits aber auch als Einladung zur kritischen Befragung eines allzu voranstürmenden und selbstgewissen Fortschrittglaubens“, so Dr. Matthias Rürup, Wissenschaftler am Institut für Bildungsforschung und einer der Herausgeber. 

Die Literaturzeitschrift neolith wird durch eine vorwiegend studentische Redaktion in Eigenarbeit gestaltet. Zur Veröffentlichung ihres Heftes plant die Redaktion eine Online-Release-Lesung mit zwölf Autorinnen und Autoren aus ganz Deutschland: Am Samstag, 9. Januar 2021, um 17 Uhr feiert das einstündige Video auf dem YouTube-Kanal des Magazins Premiere. Einen ersten Einblick gibt es hier:

Release-Lesung neolith #5 "Fortschritt"

Dokumentarfilm "Arbeitswelten" in voller Länge

28 junge Menschen erarbeiteten im Engelsjahr 2020 mit professioneller filmischer Unterstützung in einem Dokumentarfilm das Thema Arbeit. Für den Film wurden Menschen aus Wuppertal mit verschiedenen Berufen und in unterschiedlichen Lebensphasen porträtiert. Junge Menschen wurden bei ihrem Einstieg in den Beruf begleitet, ältere Menschen bei ihrem Ausstieg vor der Rente. Nun ist der Film in voller Länge auf der Video-Plattform YouTube zu sehen.

Die Berufsporträts gehen quer durch den Arbeitsmarkt: Von Arbeiter* innen über Angestellte bis hin zu Selbstständigen, mit verschiedensten Einkommensverhältnissen. Sie zeigen die Diversität des Arbeitsmarkts auch anhand von Menschen mit Behinderung und Arbeitslosen.

Dokumentarfilm "Arbeitswelten"

Internationale Auseinandersetzung mit Friedrich Engels

Auch in Mexiko setzt man sich aktuell mit Friedrich Engels auseinander: Bei dem von Peter Krieger koordinierten Engels-Projekt an der mexikanischen Nationaluniversität wird die von Engels veröffentlichte epochale Schrift "Zur Lage der arbeitenden Klasse in England" behandelt und mit einem wissenschaftlichen Kolloquium zum Thema "Engels200: Bilder des urbanen Elends. Zur Politischen Ikonografie der Lage der arbeitenden Klasse in England" zelebriert. Das auf Spanisch abgehaltene Kolloquium wurde aufgezeichnet und ist auf dem YouTube-Kanal des Instituto de Investigaciones Estéticas der UNAM abrufbar.

Bei der Auseinandersetzung mit Engels Schrift besteht das Forschungsinteresse darin, die Bilder des Wohnungselends zu untersuchen. Engels schrieb einen stadtsoziologischen Klassiker, der allerdings nur spärlich bebildert war. Welche Bildmuster sind auf den zahlreichen Slum-Fotos in Geschichte und Gegenwart zu erkennen? Das Projekt behandelt auch die Aktualität von Engels Studie: Etwa 1/3 der Weltbevölkerung lebt gegenwärtig in Slums, unter katastrophalen hygienischen und urbanen Bedingungen. 

Hier setzt das Kolloquium an: "Engels200: Bilder des urbanen Elends. Zur Politischen Ikonografie der Lage der arbeitenden Klasse in England" analysiert und reanimiert die konzeptuelle Erbschaft von Friedrich Engels an seinem 200. Geburtstag mit einem innovativen wissenschaftlichen Fokus. Von den analytischen Kategorien des Buches angeregt, erkunden die Referenten des Kolloquiums verschiedene Arten von Bildern als Quelle der Stadt- und Sozialkritik, in Geschichte und Gegenwart.

Hier ist das auf Spanisch abgehaltene Kolloquium - aufgeteilt in drei Teile - abrufbar:

Engels200: Bilder des urbanen Elends. Zur Politischen Ikonografie der Lage der arbeitenden Klasse in England - Teil 1
Engels200: Bilder des urbanen Elends. Zur Politischen Ikonografie der Lage der arbeitenden Klasse in England - Teil 2
Engels200: Bilder des urbanen Elends. Zur Politischen Ikonografie der Lage der arbeitenden Klasse in England - Teil 3

Veranstaltung "Engels neu denken" verpasst? Podcast zum Nachhören

Für alle, die die "Engels neu denken"-Veranstaltung "Unternehmertum und gemeinschaftsorientiertes Wirtschaften" am 7. Oktober 2020 im Knipex-Forum verpasst oder keine Karten mehr bekommen haben: Der Vortrags- und Diskussionsabend steht nun als Podcast zum DownloadMPEG-Datei126,48 MB zur Verfügung. 

Bei der Veranstaltung "Unternehmertum und gemeinschaftsorientiertes Wirtschaften" wurde über die zunehmenden soziale Verwerfungen, ökologischen Zerstörungen und der daraus resultierenden gesellschaftlichen Verantwortung diskutiert. Dr. Burghard Flieger (Freiburg), Prof. Dr. Reinhard Pfriem (Essen-Kettwig) und Ralf Putsch (Geschäftsführer der Firma Knipex, Wuppertal) fragten sich: Wie sieht die Zukunft des Unternehmertums aus? Moderator war Prof. Dr. Lutz Becker, anschließend gab es eine Diskussion mit dem Publikum.


Umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Engels-Haus sind abgeschlossen

Es ist eines der wichtigsten Gebäude der Stadt Wuppertal: Nach über 2,5 Jahren sind die umfangreichen Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten im und am denkmalgeschützten Engels-Haus abgeschlossen. In den kommenden Wochen wird die neu konzipierte Dauerausstellung installiert. Pünktlich zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels am 28. November 2020 wird das Gebäude wiedereröffnet. Der Termin gehört zu den großen Highlights des Engelsjahres. 

Im Jahr 2017 wurde eine umfangreiche Bauforschung durchgeführt – die erste in Wuppertal überhaupt. Dabei begutachteten Restauratoren Stein und Raumfassung (Putz und Stuck), Holz (Fachwerk, Fenster, Treppen), Tapeten sowie Metall (Geländer und Gitter). In Zusammenarbeit mit den Restauratoren, der Unteren Denkmalbehörde und dem Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) erstellte das auf Denkmalschutz spezialisierte Architekturbüro Hebgen ein ausführliches Gutachten über das in Fachwerkbauweise mit Lehmausfachungen und Lehmputz errichtete und mit Schiefer verkleidete Haus.

Wertvolle Tapete im Musikzimmer freigelegt 

Seit 2018 liefen umfangreiche Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten im und am Gebäude – durchgeführt von Betrieben, die noch die entsprechenden traditionellen Handwerkstechniken beherrschen: Dach und Fassaden wurden neu verschiefert; Fenster und Fensterläden wurden restauriert; historische Holzbauteile wie Türblätter und -zargen, Fußleisten und Treppe wurden neu aufgearbeitet; Natursteinsockel und Gewölbe des Gebäudes wurden gereinigt und mit einer Schutzschicht versehen. Das Parkett wurde Stück für Stück nummeriert, aufgenommen, aufbereitet und wieder eingesetzt. Selbst als die Arbeiten schon in vollem Gange waren, hielt das Engels-Haus noch positive Überraschungen parat: So wurde zum Beispiel während der großflächigen Abtragung von Schichten im Musikzimmer im Erdgeschoss eine dort nicht vermutete wertvolle Tapete freigelegt, die nun mit einer Schutzschicht versehen und zu einem kleinen Teil zu sehen ist. 

Am 28. November 2020 wird das Engels-Haus als Museumsstandort wiedereröffnet und dann als ein Standort des Museum Industriekultur Wuppertal weiterhin den Namen Engels-Haus tragen. „In der neu konzipierten Dauerausstellung wird Leben und Werk des berühmtesten Sohns Wuppertals gezeigt und ein faszinierender Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie Engels gegeben. Besonders bemerkenswert sind hier das Musikzimmer der Familie Engels mit aufwendigen Stuckarbeiten sowie das repräsentative Tapetenzimmer. Neben der (Bau-)Geschichte des Gebäudes werden in Zukunft im Engels-Haus auch authentische Möbel wie zu Lebzeiten Engels‘ zu sehen sein. 


Engels2020-Kuratoren verabschieden sich nach zweieinhalb Jahren Planungsarbeit

Zweieinhalb Jahre lang haben Rainer Lucas (vorher Projektmanager im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie) und Marketing-Mann Hans-Dieter Westhoff die Planungen des Engelsjahres begleitet. Am 31. März 2020 endete für die beiden Experten ihre Aufgabe als Kuratoren. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie musste ihre offizielle Verabschiedung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

„Ich bedanke mich bei Herrn Lucas und bei Herrn Westhoff ganz herzlich für ihr großartiges Engagement: Ohne sie wäre solch ein abwechslungsreiches Programm nicht möglich gewesen. Als Kuratoren haben sie es geschafft, für das Engelsjahr neben den Wuppertaler Bühnen, der Bergischen Universität Wuppertal und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie ebenso Wuppertals lebendige freie Kulturszene sowie viele andere Akteure zusammenzubringen“, lobt Oberbürgermeister Andreas Mucke die Arbeit der beiden Engels2020-Kuratoren.

„Bei der Zusammenstellung des Engels2020-Programmes stand im Fokus, möglichst viele Ansatzpunkte für eine Auseinandersetzung mit Engels zu finden und dabei Bezüge zur Gegenwart herzustellen. Dadurch können Wuppertalerinnen und Wuppertaler eine eigene Sicht auf Engels entwickeln. Ich denke, das ist Herrn Lucas und Herrn Westhoff mit den zahlreichen Veranstaltungsformaten gelungen“, ergänzt Kulturdezernent Matthias Nocke.

In ihrer Funktion als Kuratoren waren Lucas und Westhoff seit Ende 2017 Impulsgeber, Koordinatoren und Ansprechpartner für Engels2020-Akteure. Die Beiden kennen sich aus jahrelanger Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten. 


Street Bingo: Interaktive Straßenrallye durch Friedrich Engels´ Elberfeld

Wer war Friedrich Engels? Welche Spuren haben seine Ideen hinterlassen und spielen diese noch eine Rolle für den Alltag und unser Zusammenleben in Wuppertal? Was ist heute noch in unserer Stadt zu finden von Engels und den bewegten Zeiten, die ihn geprägt haben? All diese und viele weitere Fragen werden beim Street Bingo „Klassenkampf – wem gehört die Stadt?!“ beantwortet. Hierbei handelt es sich um eine interaktive Straßenrallye unter freiem Himmel quer durch Wuppertal, bei der verschiedene Missionen und Aufgaben entlang einer Straßenkarte erfüllt und somit Punkte fürs Team gesammelt werden. Das Street Bingo ist für Spieler ab 12 Jahren geeignet und kann ab 17. Juli 2020 kostenlos für individuelle Gruppengrößen gebucht werden. 


Olaf Reitz liest aus dem „Manifest der kommunistischen Partei“

Auch Olaf Reitz - Schauspieler, Sprecher und Theatermacher aus Wuppertal - beteiligt sich mit einer Aktion am Engelsjahr 2020: Er liest aus dem "Manifest der kommunistischen Partei". Die Lesung auf der Bühne des Opernhauses wurde aufgezeichnet, das Video feierte am 15. Juli 2020 um 20.15 Uhr auf der Plattform Stew.one seine Premiere. Die Lesung in voller Länge gibt es ausschließlich auf der Engels2020-Homepage:

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Lesung bietet dieser Teaser:


Ab sofort im Handel: Historien-Comic über Friedrich Engels

Friedrich Engels als Comic-Figur: Die Graphic Novel „Engels – Unternehmer und Revolutionär“ schildert das Leben des Sozialisten und Unternehmers. Engels wird in dem biografischen Historien-Comic mit all seinen Widersprüchen als Persönlichkeit, Vordenker und Kind seiner Zeit gezeigt. 

In dem im Wuppertaler Verlag Edition 52 erschienenen Buch werden die Folgen Engels‘ Philosophie und seine heute noch aktuellen Prinzipien von Ausbeutung und Klassenkampf thematisiert. Die Leser der Graphic Novel „Engels – Unternehmer und Revolutionär“ begleiten Engels durch die sozialen und politischen Brennpunkte seiner Zeit und durch sein Leben.


Engels2020: Friedrich Engels ist Tag und Nacht bei seiner Revolutionsseelsorge telefonisch erreichbar

Bei Anruf Engels: Ein Telefongespräch mit Friedrich Engels, ganz egal zu welcher Uhrzeit und von welchem Ort aus – möglich wird dies dank des Kunstprojektes „Engels-Hotline“ von Maik Ollhoff und Rasmus Zschoch. Trotz Kontaktverbot in Corona-Zeiten: Die Telefonnummer ist auch jetzt voll funktionsfähig. Die Hotline ist während des gesamten Engelsjahres unter der Nummer 0202 / 25 18 58 18 erreichbar, ab 1. Mai ist auch die telefonische Revolutionsseelsorge freigeschaltet.


Wuppertaler Stadtwerke lassen Friedrich Engels leuchten und schweben

Von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) wird der berühmteste Sohn der Stadt bei der Auftaktveranstaltung am 15. Februar spektakulär in Szene gesetzt – mit einer Lichtkunstschau am Engelsgarten. Zudem zieren Engels-Portraits die Schwebebahn, den Wasserturm Lichtscheid und Fahrzeuge der AWG-Müllabfuhr.

Dank der WSW und der städtischen Entsorgungsunternehmen Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) ist Friedrich Engels im Jubiläums-Jahr somit im ganzen Stadtgebiet präsent.

AnsprechpartnerInnen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Siegersbusch
  • Von der Heydt-Museum
  • TiC-Theater
  • Laura-Alina Blüming
  • Frank N
  • Christoph Grothe
  • Mercedes-Benz
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  • Matthias Rürup
  • Christoph Grothe
  • Christoph Grothe
  • Christoph Grothe
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Edition 52
  • Rebecca Hötten-Löns
  • Wuppertaler Stadtwerke
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