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Geboren in Wuppertal

Heute spiele ich mit Papa und dem Wind ...

Wenn der frische Herbstwind weht.

Wind bringt eine Menge in Bewegung.

Der Herbst kündigt sich im Spätsommer mit Wind und starken Sturmböen an.

Ihr Kind wird darüber staunen, wie der Wind große Regenwolken vor sich her treibt. Becher vom Gartentisch weht oder eine leere Dose durch die Straße fegt. Starke Windböen kann Ihr Kind mit seinem eigenen Körper erleben. Es wird dabei spüren, wieviel Kraft es aufwenden muss, wenn es dagegen angehen möchte. Sie können auf einem Ausflug mit Ihrem Kind eine Kornmühle besuchen und das Mühlrad im Wind beobachten. An einigen Tagen im Jahr kann man Kornmühlen besichtigen und zuschauen wie der Wind die großen schweren Mühlsteine bewegt und wie dadurch das Korn zu Mehl gemahlen wird. Bei einem gemeinsamen Spaziergang kann Ihr Kind beobachten, wie durch den Wind das Laub von den Bäumen geweht wird.

Kindergedicht

Bunte Blätter fallen vom Baum,

schweben sacht man hört sie kaum.

Plötzlich trägt der Wind sie fort,

wirbelt sie von Ort zu Ort.

Wie sie fallen, wie sie fliegen,

sinken und am Boden liegen.

Quelle: Martina Wagner/ Das Jahreszeiten- Spielbuch für Krippenkinder/ Ökotopia Verlag

Windmühlen und Windräder

Sie können auch für Ihr Kind eine Windmühle oder ein Windrad für den Balkonkasten, den Vorgarten oder ihren Schrebergarten basteln.

Drachen steigen lassen

Im Herbst können Sie für Ihr Kind einen Drachen bauen und mit Ihrem Kind zusammen den Drachen steigen lassen. Bauanleitungen finden Sie unter den Links.

Ihr kleines Kind erzeugt selbst Wind und bringt Dinge in Bewegung

Ab etwa 2,5 Jahre

Bei diesem Experiment erzeugt Ihr Kind selbst Wind, indem es die Luft mit einem Fächer bewegt. Die bewegte Luft lässt wiederum das Taschentuch davon gleiten. Die Eigenaktivität Ihres Kindes wird hier sichtbar und stärkt darüber hinaus sein Selbstbewusstsein. Ihr Kind erlebt, dass es etwas bewirken kann.

Einen Tischtennisball vorwärts pusten

Material: ein Tischtennisball, ein Tisch ohne Tischdecke
Und so wird es gemacht: Sie setzen sich mit ihrem Kind zusammen an einen Tisch. Dann legen Sie einen Tischtennisball auf den Tisch. Sie und Ihr Kind fangen an zu pusten, damit sich der Tischtennisball über die Tischplatte bewegt. Sie pusten sich den Tischtennisball gegenseitig zu. Achtung aufpassen! Der Tischtennisball darf nicht den Tisch verlassen.

Ein Pustebild für das Kinderzimmer
Material: ein altes Shirt als Schutzkleidung, Zeitungspapier zum Abdecken des Tisches, 1 Bogen Malpapier, Wasserfarbe, Wasser in einem Behälter (Joghurtbecher) Lappen, Strohhalm
Und so wird es gemacht: Ihr Kind bekommt einen großen Bogen Malpapier und einen Strohhalm. Wasserfarbe wird mit einem Pinseln als Farbkleckse auf das Papier aufgetragen. Dann pustet Ihr Kind mit einem Strohhalm behutsam den Farbkleks dorthin, wo es ihn gern hin haben möchte.

Weitere Spielideen

  • Seifenblasen pusten 
  • eine Luftschlange auf dem Tisch vorwärts pusten
  • mit einem Strohhalm Luft in ein mit Wasser gefülltes Glas pusten und Wasserblasen machen 
  • einen Parcours mit Bausteinen bauen und den Tischtennisball durch den Parcours pusten

Das Familienbüro wünscht Ihnen viel Spaß beim Basteln, Bauen, Spielen und Beobachten.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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