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Geboren in Wuppertal

Papa

- mit dem Fahrrad unterwegs

Ist Ihr Kind größer geworden, so können Sie es mit dem Rad mitnehmen. Es stellt sich dann für Sie  die Frage, was ist sicherer ein Kindersitz oder ein Fahrradanhänger.

Es ist wichtig, sich etwas Zeit zu nehmen, um das Richtige zu finden, mit dem sich Ihr Kind und Sie anfreunden können.

Die Sicherheit Ihres Kindes ist das wichtigste Auswahlkriterium beim Kauf eines Fahrradsitzes bzw. eines Fahrradanhängers.

Beim Fahrradsitz sind individuell verstellbare Gurte besonders hervorzuheben. Die Gurte müssen Ihr Kind gut festhalten, damit Ihr Kind bei der Fahrt nicht herausfallen kann. Seine Füße müssen an den Fußrasten festgeschnallt werden können, damit sie nicht in die Speichen kommen können.

Ihr Kind sollte beim Kauf seines Kindersitzes dabei sein und selbst testen können, ob Schnallen oder Gurte drücken, ob es sich auf dem Fahrradsitz wohl und sicher fühlt.

Auf keinen Fall darf der Fahrrad-Kindersitz überladen werden. Wenn Ihr Kind zu schwer geworden ist, darf es aus Sicherheitsgründen nicht mehr auf dem Fahrrad mitfahren, da sonst vorhersehbare Unfälle drohen.

Quelle: DPolG im DBB-Deutsche Polizeigewerkschaft –>Broschüre „Kinder – Straße-Verkehr“

Ein Fahrradanhänger ist für Kinder eine Alternative zum Kinder-Fahrradsitz.

Seit mehr als 15 Jahren gibt es Fahrradanhänger und seitdem hat sich am Grundprinzip-Fahrrad zieht ein achsiges Gefährt mit Sitzen und stabilen Gestell-nichts verändert.

Solange Ihr Kind noch nicht alleine sitzen kann, nutzen Sie eine Babyschale /einen Kindersitz. Achten Sie darauf, dass sich beides sicher auf dem Kindersitz befestigen kann, siehe Gebrauchsanweisung des Herstellers des Kinder-Fahrradanhängers.

Beim Fahren achten Sie auf rüttelfreie Strecken. Unebenheiten gleichen wirksame, auf das Gewicht einstellbare Federrungen aus, ebenso breite, nicht zu prall aufgepumpte Reifen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrrad zum Ziehen eines Anhängers geeignet ist und der Hersteller es dafür freigegeben hat. Schauen Sie in Ihrer Bedienungsanleitung nach oder fragen Sie ihren Händler oder den Hersteller.

Üben Sie das Fahren mit dem Anhänger erst einmal ohne Ihr Kind und lernen Sie Abstände, Wendekreis und Bremsweg einzuschätzen. In der Regel passt auch ein Anhänger durch eine Engstelle, wenn Sie mit breitausgefahrenen Ellenbogen nicht anecken.

Das Gespann aus Fahrrad und Anhänger hat einen großen Wendekreis. Wenn Sie wenden müssen, fahren Sie besser eine Linkskurve. Die an der linken Seite angebrachte Deichsel kommt dem Hinterrad so nicht in die Quere.

Achten Sie auf schmalen Verkehrsinseln darauf, dass der Anhänger nicht auf der Fahrbahn stehen bleibt-oder Ihr Fahrrad auf die Straße ragt. Blockieren Sie beim Abbiegen-wenn möglich-nicht den gesamten Verkehr auf dem Radweg.

Planen Sie Ihre Wege mit Anhänger! Treppen, schmale Wege und Drängelgitter (Umlaufsperren) sind für Fahrräder mit Anhänger nur schwer zu bewältigen.

Nutzen Sie beim Ein-und Aussteigen die Feststellbremse, so kann sich der Anhänger nicht selbständig machen und Ihr Fahrrad umkippen.

Es ist zwar nur unter extremen Bedingungen möglich, einen Kinderfahrzeuganhänger beim Fahren zum Kippen zu bringen, aber vermeiden Sie dennoch hohe Geschwindigkeiten und das einseitige Überfahren von Hindernissen wie zum Beispiel zu hohe Bordsteinkanten.

Sofern  der Hersteller es nicht anders angibt, sitzt ein Kind am Besten in der Mitte auf der Sitzfläche.

Falls es nicht möglich ist, das Kind mittig zu setzen, sitzt es sofern der Hersteller es nicht anders vorschreibt, auf der von der Fahrbahn abgewendeten Seite.

Das Aussteigen abseits vom Verkehr ist sicherer.

Quelle: DPolG Deutsche Polizeigewerkschaft im DBB-Broschüre „Kinder-Straße-Verkehr"

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  • Stadt Wuppertal
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