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Gesundheitsstandort Wuppertal Aktuelles

Ein Jahrzehnt Landesfrauenklinik am Helios Universitätsklinikum Wuppertal

Mit dem Umzug an den Campus Barmen im Frühjahr 2016 rückte die Medizin näher zusammen.

(von links) Geschäftsführer Dr. Holger Raphael, Pflegedirektorin Simone Hyun, Leitende Oberärztin Fr. Dr. Sandra Tschirky, Klinikdirektor Prof. Markus Fleisch und der Ärztliche Direktor Prof. Patrick Haage freuen sich über die ersten zehn erfolgreichen Jahre der Helios Landesfrauenklinik am Campus Barmen des Helios Universitätsklinikums Wuppertal. © Helios Kliniken GmbH

Wer heute die Landesfrauenklinik am Campus Barmen betritt, spürt sofort: Hier geht es um mehr als nur Medizin. Hier geht es um den Start ins Leben, um die Gesundheit von Frauen und Familie. Die „Helios LFK“ ist für viele Wuppertaler Familien längst ein feststehender Begriff geworden. Dass dieses Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit heute so tief verwurzelt ist, liegt an einer Entscheidung, die genau ein Jahrzehnt zurückliegt.

Im Frühjahr 2016 zog die damalige Frauenklinik von der Vogelsangstraße auf das zentrale Helios-Gelände. Aus dem Standortwechsel wurde ein Versorgungskonzept für Frauen und Familien. „Kurze Wege schaffen Sicherheit“, sagt Klinikdirektor Prof. Dr. med. Markus Fleisch. Im Klinikalltag ist dieser Satz von besonderer Bedeutung, denn viele Behandlungen können so viel schneller erfolgen, die Kommunikation ist einfacher, und die räumliche Nähe der Mütter zu ihren Kindern im Mutter-Kind-Zentrum trägt zum Bindungsaufbau und zur Entlastung der ganzen Familie bei. Im Perinatalzentrum Level 1 ist das Team auf alles vorbereitet, auch auf jene Momente, die sich niemand wünscht, wenn eine Geburt nicht nach Plan verläuft. „Sicherheit entsteht durch Vorbereitung“, erklärt Prof. Fleisch. Dass Spezialisten für Früh- und Risikogeborene buchstäblich nur eine Tür weiter bereitstehen, nimmt werdenden Eltern eine riesige Last von den Schultern.

 

Doch Frauenheilkunde ist am Campus Barmen auch dort zu Hause, wo es um schwere Diagnosen wie Krebs oder Endometriose geht. In den diversen Spezialisierungen und den drei zertifizierten Zentren der Klinik, die in den letzten 10 Jahren gestärkt und neu aufgebaut werden konnten wie das Brustzentrum oder das Gynäkologische Krebszentrum, geht es nicht nur um Behandlung oder Operation, sondern vor allem um den Menschen hinter der Diagnose. In der Onkologie ist es zudem entscheidend, vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Fortschritte in Forschung und Entwicklung den Patientinnen früh innovative Therapien zukommen zu lassen. Die große Studienzentrale der Landesfrauenklinik ist hierfür Garant, so dass die Wuppertalerinnen vor Ort immer Zugang zu den modernsten Konzepten haben.

Das gilt auch für chronische Erkrankungen wie die Endometriose, die für betroffene Frauen oft jahrelanges Leid bedeutet. Hier setzt das Team auf Zuhören und individuelle Behandlung, ein erster Schritt aus der Isolation für viele Betroffene. Dass die Klinik dabei modernste Technik wie den DaVinci-Operationsassistenten nutzt, verkürzt die OP-Zeit und den Heilungsprozess „Es geht um Präzision für die Patientin, um eine schnellere Genesung und weniger Belastung“, so der Klinikdirektor.

Nach zehn Jahren am Standort Barmen ist die Klinik mehr als eine medizinische Einrichtung, sie ist für viele Familien ein fester Begleiter. Die Einbindung von Selbsthilfegruppen zeigt, dass die Sorge um die Patientinnen nicht an der Krankenhaustür endet. „Versorgung ist oft ein langer Weg, nicht nur ein einzelner Termin“, fasst der Experte zusammen.

Für Prof. Markus Fleisch liegt die Zukunft in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Anbetracht medizinischer Innovation und sich kontinuierlich verändernden Rahmenbedingungen. Qualitätssicherung und Spezialisierung bleiben dabei das Fundament. „Es ist genau dieser Anspruch, der die Essenz der vergangenen zehn Jahre bildet: In Barmen eine Frauenmedizin zu bieten, die universitäre Spitzenmedizin mit tiefer lokaler Verbundenheit vereint“, betont Prof. Fleisch.

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Bildnachweise

  • Helios Kliniken GmbH

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