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Gleichstellung und Antidiskriminierung

Infos zu der WOCHE DER VIELFALT vom 18.-26.09.21

Alle Informationen zu dem Programm in der Woche der Vielfalt vom 18.-26.09.21

Eine ganze Woche vielfältiger Veranstaltungen initiiert gemeinsam mit dem Wuppertaler Netzwerk Agere. In der Zeit vom 18.-26. September werden deren 60 Netzwerkmitglieder durch Beflaggung ihrer Firmen und Einrichtungen sowie unser Aktionsbündnis mit interessanten Themenangeboten gemeinsam Vielfalt sichtbar und erlebbar machen. Darüber hinaus sind weitere große Firmen außerhalb des Netzwerks, die städtische Verwaltung, städtische Töchterfirmen und andere Mitstreiter*innen angefragt bzw. haben bereits ihre Teilnahme zugesagt.


Agere Netzwerk

Programm zu der Woche der Vielfalt:

Felicia Ewert

Online Lesung & Vortrag - 18.09.21, 18:00

Vortrag und Lesung umfassen eine Erläuterung von bestehenden diskriminierenden Begriffen und geben stattdessen Handlungsempfehlungen und respektvollere Definitionen weiter. Die Referentin beschäftigt sich mit der Existenz von offen transfeindlichen Feminismen und zeigt Strukturen und Organisationen. Sie verweist auf die Widersprüchlichkeiten im vermeintlich radikalen Anspruch von transfeindlichen Feminismen, auf biologistische und cisnormative Argumentationen. Hierin wird auch dargestellt wie Transfeindlichkeit eine Scharnierfunktion zwischen mitunter entgegengesetzten politischen Strömungen einnimmt. Diese reichen von feministischen, über konservative bis hin zu rechtsradikalen Gruppierungen und Parteien und es wird gezeigt wie diese, zum Nachteil von transgeschlechtlichen Menschen genutzt wird. Zusätzlich stellt die Referentin dar, wie fest Biologismen und normierte Zweigeschlechtlichkeit in der Gesellschaft verwurzelt sind und dass ein Fokus auf offene Transfeindlichkeit zu kurz greift. So zeigt sie auch, was die vermeintlich respektvolle „Sex / Gender“ Aufteilung von Geschlecht, die über universitäre Kontexte hinaus gegenwärtiger wird, für transgeschlechtliche Menschen bedeutet.

Wie tief deutsches Recht in die Leben von trans Personen eingreift, zeigt sie mit einem Überblick über das sogenannte „Transsexuellengesetz“ und widmet sich der Frage, was *wir alle* tun müssen, um bestehende diskriminierende geschlechtliche Vorstellungen zu erkennen und abzubauen.


Sophienkirche Elberfeld

Gottesdienst unter dem Regenbogen am 19.09.21, 10:15

Die Farben des Regenbogens - das Tragen einer Regenbogenfahne oder -armbinde war dieses Jahr durch die Fußballeuropameisterschaft und die Olympischen Spiele in aller Munde. Vor der Basilika St. Laurentius z. B. hängt mitten in der Stadt eine Regenbogenfahne.

Die Regenbogenfahne symbolisiert die Buntheit der Gesellschaft. Sie steht weltweit für Aufbruch, Veränderung und Frieden, sie gilt als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht. In farblicher Umkehrung steht die Regenbogenfahne seit den 70er Jahren für die schwul-lesbische Bewegung, die sich heute bis zur LSBTIQ*-Bewegung weiterentwickelt hat. LSBTIQ* steht für unterschiedliche sexuelle und geschlechtlich Identitäten – hiermit sind lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen gemeint. Das Sternchen* wird als Platzhalter verwendet, um alle Geschlechter und Identitäten über „männlich” und „weiblich” hinaus sichtbar zu machen.

Die Farben des Regenbogens sind mitten in der Gesellschaft angekommen - wenn ein Regenbogen am Himmel steht, ist dies für alle Menschen ein Erlebnis. Schon in der Bibel ist der Regenbogen ein wichtiges Symbol. In einem Gottesdienst thematisieren verschiedene Akteuere den Regenbogen.

Gottesdienst am Sonntag, den 19.09.21 um 10:15, in der Sophienkirche in Elberfeld (Luisenviertel), Sophienstraße 3 b.

Eine Anmeldung zum Gottesdienst ist nicht mehr nötig, allerdings müssen die 3G- Regeln eingehalten werden!


Mirjam Müntefering

Lesung - 21.09.21, 19:00

Ort: Online, Anmeldung wird unter infofrauenzentrum-uraniade erbeten, danach wird der Link verschickt

Autorin: Mirjam Müntefering

Geschichten erzählen und mit Tieren umgehen - seit ihrer Kindheit waren das ihre herausragenden Interessen. Warum sie dann trotzdem erstmal Fernsehredakteurin wurde? – vielleicht um zu lernen, was ihr wirklich Freude bereitet im Leben: Das SCHREIBEN von (mittlerweile über 30) Romanen, in denen Freundschaft und Liebe die Hauptrolle spielen. Das ist nach wie vor der größte Spaß- und Kreativitätsaspekt in ihrem Arbeitsleben. Frei nach dem Motto: Figuren erfinden! Ihre Geschichten erzählen! Für die Zeit des Schreibens auch in einer anderen Welt zuhause sein!

Titel: „Sonnenröschenwinter“

Zum Buch: 

Eine glücklich berührende Liebesgeschichte in bewegenden Zeiten

Kann man sich auf die Liebe einlassen, obwohl man Brustkrebs hat? Man kann, sagt sich Sascha nach einigem Zögern und stellt fest, dass es trotz Krankheit so vieles gibt, was sie intensiver leben lässt als je zuvor. Da ist das blühende Leben in ihrer Staudengärtnerei, da sind Zwillingsbruder Ben und die ganze Gärtnerfamilie, dazu die ruppige Corinna, und nicht zuletzt gibt es Robyn, die Leiterin der Selbsthilfegruppe… Liebe ist eben auch eine Frage von Mut.

Die Autorin über ihr Buch: Dieses Buch hat mich Kraft gekostet - denn ich musste gedanklich in eine Zeit zurück, in die ich nie wieder zurückkehren wollte - doch es hat mich auch, wie immer beim Schreiben, von einigen Gespenstern befreit.

Spenden sind erbeten und gehen zur Hälfte an #lila_bunt Feministische Bildung, Praxis und Utopie und an Frauenzentrum Urania e.V.

 


Garten CSD des KGV Kothen e.V.

Der KGV Kothen e.V. lädt zum Grillen unter dem Regenbogen am 24.09.21 ein!

Am 24.09.21 ab 17:00 sind alle willkommen, die mit dem Kleingartenverein zusammen Farbe bekennen wollen! Für Speisen und Getränken zu bezahlbaren Preisen wird beim gemeinsamen Grillen gesorgt sein und auch hinter dem vereinseigenem Tresen verbergen sich so manche Schnäpse.

„Wir freuen uns auf einen bunten Abend mit bester Laune!“, so der Vereinsvorsitzende Stefan Schyma.

Datum: 24.09.21
Uhrzeit: 17:00 - 01:00 
Veranstaltungsort: KGV Kothen e.V., Schluchtstr. 35, 42285 Wuppertal

Um die Planung zu erleichtern, wird möglichst um Anmeldung gebeten bis zum 19.09. per Mail an: stefanschymawebde


Filmvorführung 1 - 24.09.21, 18:30

Queerer Filmabend in Remscheid

Datum: 24.09.21

Einlass: 18:30

Ort: Gelbe Villa, Eberhardstraße 29

Film: Love Simon

Für Jugendliche bis 27 Jahre

Um Anmeldung unter dem unten stehenden Link wird gebeten. 


Filmvorführung 2

Ort: Online, Anmeldung wird erbeten bei infofrauenzentrum-uraniade, danach wird der Link versendet

Datum: noch zu klären

In Kooperation mit Medienprojekt Wuppertal

Titel: „Queer Gel(i)ebt 2 - Eine Filmreihe zum Thema LSBTIQ*“

Infos zum Film:

Die dokumentarischen und fiktionalen Filme wurden mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, Transgender- und intersexuellen jungen Menschen produziert. Inhaltlich geht es in den Filmen um das Lebensgefühl, die eigene Geschlechtsidentität und die positive oder ausgrenzende Wahrnehmung durch andere. Ziel der Filmreihe ist es, insbesondere junge Zuschauer*innen für das Thema zu sensibilisieren.

Spenden sind erbeten und gehen zur Hälfte an #lila_bunt Feministische Bildung, Praxis und Utopie und an Frauenzentrum Urania e.V.

 


Abschlussveranstaltung - 26.09.21, 15:00-17:00

Picknick und anschließende Gedenkaktion „Farben gegen das Vergessen“

Zum Ausklang der Woche der Vielfalt und nach dem CSD Wuppertal laden wir euch am Sonntag, den 26.09.21, von 15:00 bis 17:00 zu einem gemeinsamen Picknick auf der Hardt ein.

Dazu ist, neben dem eigenen Essen und Getränken, eine eigene Picknickdecke mitzubringen. Wir wollen einen Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Decken einhalten. So können die Masken beim Sitzen auf der Decke abgenommen werden. Ansonsten empfehlen wir die Maske sicherheitshalber aufzuziehen.

Um 17 Uhr schließen wir das Picknick mit der Gedenkaktion „Farben gegen das Vergessen“ ab, in einer Gedenkminute werden die Farben des Regenbogens bis zu 6 Meter in die Luft geschossen und sollen an alle erinnern, die für die Community gekämpft haben und/oder ihr Leben durch Verfolgung verloren haben. Um die Symbolik zu verdeutlichen, würden wir darum bitten sich möglichst in weiß zu kleiden. Bei dem Farbpulver handelt es sich laut Hersteller um gefärbtes Maismehl, welches nicht Umweltschädlich und ungiftig, aber unter Umständen aus Textilien nicht vollständig auswaschbar ist.

Datum, Uhrzeit: 26.09.21, 15:00 - 17:00

Ort: Hardt-Anlagen; Elisenhöhe 1a, 42107 Wuppertal; Nähe Gewächshaus der Kakteen (Siehe Lageplan)


Sophie Bruestle
Ansprechperson Picknick
Alexander Kaymer
Ansprechperson Gedenkaktion "Farben gegen das Vergessen"

Sie möchten mit ihrer thematisch passenden Aktion teilnehmen oder vorhandene Angebote unterstützen? Mehr Informationen finden Sie im Bereich "Mitmachen: Aktion Woche der Vielfalt" und "Mitmachen: Als Helfer*in/Ordner*in".


Vergangene Veranstaltungen:

Ahima Beerlage

Lesung am 11.09.21, 19:00

Ort: Frauenzentrum Urania e.V., Hochstraße 60, 42105 Wuppertal

Datum: 11.09.21, 19:00

Autorin: Ahima Beerlage

Ahima Beerlage, geboren 1960, lebt als Autorin in Berlin. Geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen-Buer, studierte sie Literaturwissenschaften, Kunstgeschichte und Politik in Marburg/Lahn und kam 1987 nach Berlin. Beim linken Privatsender Radio 100 saß sie für die erste schwul-lesbische Sendung Eldoradio am Mikrofon und hob mit FreundInnen die »Queer Party« im SO36 in Berlin-Kreuzberg aus der Taufe. Nach einigen veröffentlichten Erzählungen, Essays und Zeitungsartikeln erschien ihr erster Roman Sterne im Bauch in den Anfangsjahren des Verlages Krug & Schadenberg. Sie steuerte Geschichten bei zu den erotischen Anthologien Verführungen und Augenblicke und vielen weiteren Büchern zum Thema lesbische Erotik. Viele Jahre lang komplettierte sie auf kompetente wie charmante Weise das Podium bei der »Lesbischen Auslese«, dem literarischen Quartett im Berliner Frauen-Kultur-Treff Begine. In Lesbisch – Eine Liebe mit Geschichte erzählt Ahima Beerlage von ihrem bunten, facettenreichen und oft turbulenten Leben, in dem eines bei allen Metamorphosen prägend bleibt: ihre lesbische Identität. Ahima Beerlages zweiter Roman, Riss in der Zeit, ist im Frühjahr 2020 erschienen.

Titel: Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte

Zum Buch: 

»Lesbisch zu sein ist für mich immer subversiv, liebevoll parteilich für Frauen und Feminismus.«

In »Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte« erzählt Ahima Beerlage aus ihrem facettenreichen und oft turbulenten Leben, in dem eines bei allen Metamorphosen prägend bleibt: ihre lesbische Identität. Indem sie ihre Geschichte erzählt, möchte Ahima Beerlage dazu beitragen, dass Lesben und ihre Geschichte(n) nicht verschwinden und den Dialog neu beleben – zwischen Alten und Jungen, QueeraktivistInnen und Feministinnen.

 

Spenden sind erbeten und gehen zur Hälfte an #lila_bunt Feministische Bildung, Praxis und Utopie und an Frauenzentrum Urania e.V.


Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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