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Gebäudemanagement Bauprojekte (Schulen)

Eichenstraße 59 – Grundschule mit Einfachturnhalle

Umbau und Erweiterung

Nach dem Auszug der Dependance der Helene-Stöcker-Förderschule wird das Gebäude Eichenstraße 59 auf dem 6.200 Quadratmeter großen Grundstück im Quartier Rott für eine zweizügige inklusive offene Ganztagsgrundschule für etwa 200 Schüler*innen umgebaut und erweitert. Dafür werden die bisherige Turnhalle sowie der Großteil zweier Leichtbauten abgerissen.

Der am Hang gelegene, dreigeschossige Altbau aus dem Jahr 1870 wird baulich ertüchtigt. Er beherbergt künftig außer dem Verwaltungsbereich mit Sekretariat, Schulleitungsbüro, Lehrkräftebereich und Archiv auch Fachräume für Bibliothek und Kunst sowie Nebenräume. Ergänzt wird er im Westen um einen zweigeschossigen Neubau aus zwei quadratischen Baukörpern. Im Erdgeschoss befinden sich zentrale und gemeinschaftlich genutzte Bereiche wie Aula, Mensa und Turnhalle. Das Obergeschoss wird in Lernclustern mit acht Unterrichts- sowie Differenzierungs- und Aufenthaltsräumen organisiert. Dadurch werden flexible Lern- und Arbeitsbereiche für unterschiedliche Unterrichtsformate ermöglicht.

Weil der direkt an den Altbau angrenzende östliche Baukörper des Neubaus etwas zurückgesetzt ist. wird eine einladende Eingangssituation mit einem großen Vorplatz geschaffen. „Hingucker“ am Neubau sind ein großer Fensterbogen, der den Haupteingang betont und für Lichtdurchflutung sorgt, sowie ein markanter Uhrenturm an der südwestlichen Ecke. Die Fassade aus rotem Klinker nimmt Bezug auf den Altbau.

Das Außengelände wird ebenfalls neu gestaltet: Die zentrale Pausenhoffläche, auf der verschiedene Sport- und Spielgeräte vorgesehen sind, wird an der nordöstlichen Grundstücksseite um eine zweite Ebene erweitert. Dafür wird die Stahlbetonaufständerung eines der Leichtbauten erhalten und so ein Spieldeck geschaffen, das über eine Sitzstufenanlage erschlossen wird. Darunter werden ein Regendach und ein Bereich für die Ausleihe von Spielzeug eingerichtet.

Alle Gebäudebereiche und das Außengelände werden barrierefrei erschlossen. Ein „grünes Klassenzimmer“ auf dem Dach kann sowohl als Lern- als auch als Erholungsraum genutzt werden. Eine Photovoltaikanlage wird den Strombedarf decken. Außerdem wird das Dach extensiv begrünt.

Am 8. Juli 2025 hat der Rat der Stadt Wuppertal die Durchführung der Maßnahme zu Gesamtkosten von 24,45 Millionen Euro beschlossen. Im Laufe der Konkretisierung des Projekts werden die Kosten fortgeschrieben. Die Fertigstellung ist für den Schuljahresbeginn 2029/2030 vorgesehen.

Frau Anke Heinemann
Portfoliomanager*in

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Modell: raumwerk; Foto: Stadt Wuppertal | GMW, Frank Buetz

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