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Erneuerbare Energien

Energie ist das wesentliche Treibmittel der industriellen Revolution der vergangen 150 Jahre. Die Annehmlichkeiten und Möglichkeiten basierend auf der intensiven Nutzung von Energie sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr weg zu denken.

Zugleich haben der weltweit stetig steigende Energiebedarf und die bisher ungebremste Ausbeutung der fossilen Energievorräte von Erdöl, Erdgas und Kohle zu einem stetig steigenden Anstieg der CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre geführt, die drohen, zu äußerst problematischen Veränderungen des Weltklimas zu führen. Ebenso ist in den nächsten 10 Jahren zu erwarten, dass mehr als die Hälfte der vorhandenen Erdölvorräte verbraucht sein werden und das erhebliche Verknappungen im Erdölangebot in den kommenden 20-30 Jahren mit entsprechend radikalen Auswirkungen auf die internationalen Energiemärkte zu erwarten sein werden.

Klimaschutz ist daher eine der größten globalen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Der 4. Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschuss über Klimaveränderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) hat den fortschreitenden Klimawandel und den Einfluss den Menschen auf diese Veränderung endgültig wissenschaftlich belegt. Die Diskussion jedoch ist nicht neu. Seit Ende der 70er Jahre wird in Wissenschaftskreisen über den anthropogenen Klimawandel diskutiert. Der politische Prozess zum Schutz des Klimas begann Ende der 80er Jahre und führte zunächst zum Abschluss der Klimarahmenkonvention. Diese trat 1994 in Kraft. Seitdem gibt es jährliche Klimakonferenzen im Rahmen der Vereinten Nationen.

Auf der dritten Klimakonferenz im Jahr 1997 verabschiedete man das Kyoto-Protokoll. Hier einigten sich die verhandelnden Staaten erstmals darauf, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren und setzen dafür einen verbindlichen Zeitrahmen. Noch heute findet ein Großteil der internationalen Klimapolitik auf der Grundlage der Klimarahmenkonvention und des Kyoto-Protokoll statt.

Ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz liegt in der Vermeidung der Verbrennung fossiler Energieträger und damit in der Vermeidung des Treibhausgases CO2.

So werden derzeit zum Beheizen von Gebäuden und für die Warmwasseraufbereitung vorrangig fossile Rohstoffe (Kohle, Gas oder Heizöl) verbrannt. In Deutschland verursacht dies etwa 30 % der Gesamtemissionen an CO2.

Dies ist Grundlage und Anlass für das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal ein Zukunftsprogramm Energieeffizienz aufzulegen, dass auch in finanziell schwierigen Zeiten die begrenzten finanziellen Ressourcen zielgerichtet für die umfassende energetische Sanierung des eigenen Gebäudebestandes einsetzt. Die Minderung des Energieaufwands im Gebäudebereich ist ein bedeutender Faktor im Maßnahmenkatalog zum Klimaschutz. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Einsatz erneuerbarer Energien. Sie werden einen wachsenden Anteil an der Energieversorgung im Rahmen der lokalen Möglichkeiten erhalten. Eine Auswahl erster erfolgreicher Projekte können wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

In der Navigationsstruktur auf der linken Seite finden Sie die verschiedenen Arten erneuerbarer Energien und Ihre Nutzungen beim GMW.

Frau Nadine Kiewert
Teamleiterin

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • pixelio.de | Thorben Wengert

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