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Hinweise für Nutzer(innen) von Gebäuden zur Einsparung von Energie und Wasser

Im Jahre 2009 wurden im Bereich der städtischen Liegenschaften 9,9 Mio. € für Heizenergie, 5,0 Mio. € für Strom und 1,0 Mio. € für Trinkwasser ausgegeben. Diese Kosten zu senken, ist in unser aller Interesse. Erfahrungen zeigen, dass allein durch energieeffizientes Nutzerverhalten diese Beträge um bis zu 15 % gesenkt werden können. Wir bitten Sie daher eindringlich, die folgenden Hinweise zu beachten:

Heizenergieeinsparung

1. Achten Sie auf Einhaltung der Raumlufttemperatur. Eine Absenkung von nur 1°C bewirkt eine Energie- und damit Emissionseinsparung von im Durchschnitt 6 %. Darüber hinaus erhöhen überheizte Räume die Anfälligkeit für Erkältungen. Die folgenden Werte sollen während der Nutzung eingehalten werden:

12° für Flure, Treppenhäuser, Geräteräume,

15° für Toiletten, Nebenräume in der Verwaltung,

18° für Turnhallen, Werkräume, Küchen, Ruhe- und Schlafräume,

20° für Büroräume, Sitzungssäle, Unterrichtsräume, Aufenthaltsräume,

22° Umkleideräume, Wasch- und Duschräume.

Bei Nutzungsbeginn kann die Raumtemperatur auch um 1° bis 3° niedriger liegen. Schwimmhallen sollten eine Lufttemperatur von 2° über der Wassertemperatur, höchstens jedoch 30°haben.

2. Regeln Sie die Raumtemperatur nicht mit dem Fenster, sondern mit dem Ventil am Heizkörper. Thermostatventile regeln schnellstmöglich auf die eingestellte Solltemperatur. Ein Aufdrehen bis zum Anschlag erhöht nicht die Aufheizgeschwindigkeit, sondern bewirkt nur eine Überheizung.

3. Halten Sie Türen zu kälteren Räumen (z.B. Fluren) geschlossen.

4. Achten Sie darauf, dass Heizkörper nicht mit Möbeln, Vorhängen oder Ähnlichem zugestellt oder verdeckt sind. Sie können so nicht zur Beheizung des Raumes beitragen.

5. Wenn keine Lüftungsanlage vorhanden oder diese nicht im Betrieb ist, öffnen Sie die Fenster in der Heizperiode kurz vollständig und stoßweise (Büroräume alle 2 Stunden für 2 Min., Klassenräume alle 30 min für 2 min). Dies reicht in der Regel für einen vollständigen Luftaustausch. Vermeiden Sie Kipplüftung! Außerhalb der Heizperiode sollte länger gelüftet werden, da der Luftaustausch bei höheren Außentemperaturen geringer ist. Vergessen Sie vor allem nicht, wenn Sie Urlaub machen, vorher alle Fenster und Heizkörperventile zu schließen.

6. Melden Sie Mängel an Fenstern, Türen und Heizkörperventilen bitte unverzüglich dem zuständigen Hausmeister oder unmittelbar an das GMW (Kontaktadresse siehe unten).

Stromeinsparung

1. Schalten Sie die Beleuchtung bei ausreichendem Tageslicht und beim Verlassen des Raumes ab

2. In selten benutzen Fluren und Treppenhäusern sollte die Beleuchtung nach Gebrauch (z.B. bei abendlichen Überstunden) und natürlich bei ausreichendem Tageslicht ausgeschaltet werden.

3. Verwenden Sie keine elektrische Zusatzheizung. Falls die herkömmliche Heizung nicht ausreicht, benachrichtigen Sie bitte den Hausmeister oder das GMW direkt.

4. Computer und Kühlschränke stellen wesentliche Stromverbraucher dar. Sie sollten ebenfalls in längeren Nutzungspausen (Monitor ab 30 Min., Computer ab 1 Std., Kühlschrank ab 1 Tag) abgeschaltet werden. Aktivieren Sie für Ihren Computer zusätzlich die Energiesparfunktionen in der Systemsteuerung (keine Bildschirmschoner!).

5. Nutzen Sie Thermoskannen, um den Kaffee warm zu halten, statt die Kaffeemaschine für längere Zeit zu heizen.

Wassereinsparung

1. Nutzen Sie die Spartaste an den Toilettenspülungen (Zurückziehen oder nochmaliges Betätigen des Hebels bzw. der Taste unterbricht den Spülvorgang).

2. Melden Sie undichte Spülkästen, Wasserhähne und Armaturen unverzüglich dem zuständigen Hausmeister oder unmittelbar an das GMW (Kontaktadresse siehe unten).

Kontakt: Hotline GMW

Für bauliche Mängel Telefon (02 02) 563 55 55 und für technische Mängel Telefon (02 02) 563 50 00!

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