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Gesamtschule Else Lasker-Schüler, Platz der Republik 41 - Neubau Windstraße 20

Anlass

Der zur Gesamtschule Else Lasker-Schüler gehörende Bau mit den naturwissenschaftlichen Räumen an der Windstraße wird aufgrund von Schadstoffbelastung und statisch-konstruktiver Probleme abgerissen. An der gleichen Stelle wurde im Anschluss ein Fachraum-Trakt-Neubau in Passivhaus-Bauweise errichtet. Der Rückbau des alten Gebäudes erfolgte von September bis Dezember 2012.

Kurzbeschreibung

Der Neubau mit einer Gesamtnettogeschossfläche von ca. 1.305 m² (ca. 186 m² UG, je ca. 373 m² EG, 1. OG und 2. OG) wurde als Massivbau mit einer vorgehängten Fassade ausgeführt. Zentrales Erschließungselement ist eine Treppe, die sich durch eine dreigeschossige Pfosten-Riegel-Verglasung nach außen hin abzeichnet. Die Hauptnutzräume im Erdgeschoss sind zweiseitig belichtet und erfüllen damit den Wunsch nach Transparenz zur Windstraße. Nebennutzräume sowie ein barrierefreier Eingang wurden zur Windstrasse angeordnet. Die Unterrichtsräume in den Obergeschossen sind größtenteils zweiseitig belichtet. Den Fachräumen sind die entsprechenden Vorbereitungs- bzw. Materialräume direkt zugeordnet. Ein bestehender Transformatoren-Raum (WSW) im Untergeschoss musste zwingend erhalten bleiben. Daraus folgte die Vorgabe, den Keller in Teilen zu erhalten. Darin sind alle erforderlichen Räume für Technik und Lagerflächen untergebracht.

Der alte Bau lag etwa 3,00 m zurückgesetzt zur Straßenflucht, der Neubau hingegen fügt sich in das Straßenbild der Windstraße ein und nimmt die Straßenflucht der Nachbarbebauung auf.

Zudem erfüllt der Neubau die Anforderungen an ein Passivhaus. Daher wurde ein kompakter Baukörper mit einfacher Hüllflächenstruktur gewählt, der in drei oberirdischen Geschossen das vorgegebene Raumprogramm umsetzt. Die Haupt-Erschließungsfläche dient als Pufferzone bei sommerlicher Überhitzung, die massiven Wände funktionieren dabei als Speicherwände mit hoher thermischer Speicherkapazität. Zur Ausnutzung solarer Gewinne gibt es an der Süd-West-Fassade (Schulhof) große Fensterflächen. Der sommerliche Wärmeschutz wird u.a. durch außen liegende Schiebeläden sichergestellt. Kleinere Fensterelemente an der Nord-Ost-Fassade (Windstraße) vermindern thermische Verluste.

Zur Versorgung mit Frischluft und zur Vermeidung eines CO2-Anstiegs kommt eine kontrollierte Lüftungsanlage als zentrale Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz.

Kosten

Für die Maßnahme (Abriss und Neubau) wurden etwa 2.400.000 € aufgewendet, davon entfallen ca. 437.000 € auf den Abriss des Altbaus.

Baujahr/Zeitraum der Sanierung

Der Neubau wurde von April 2013 bis August 2014 realisiert.

Frau Stefanie Christenat
Sekretärin / Sachbearbeiterin

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal | Gebäudemanagement, Frank Buetz
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