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Errichtung der neuen Zoogastronomie - Hubertusallee 30

Anlass

Der Zoo Wuppertal, einer der ältesten und traditionsreichsten in Deutschland, ist ein landschaftliches Kleinod inmitten von Wuppertal. Eingebettet in die hügelige Zoolandschaft mit altem Baumbestand, großen Teichen und weitläufigen Wiesen, stehen den Tieren großzügige Anlagen zur Verfügung.

Im Rahmen des neuen Zookonzeptes „Der Grüne Zoo – Zoo 2020“ wird unter dem Aspekt „Vergesellschaftung“ Neuland betreten. Hier hat die Gemeinschaftshaltung verschiedener Tierarten das Wohlbefinden der Tiere im Fokus. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die gerade stattfindende Zusammenführung von Wölfen und Bären.

„Der Grüne Zoo“ will aber auch den Menschen, den Zoobesucher mitnehmen. Die Begegnung mit den Tieren auf eine direktere, lebensraumnähere Art und Weise ist hier erklärtes Ziel. Ein wichtiger Baustein auf diesem Weg wurde in diesem Jahr umgesetzt und zwar in Form einer neuen und modernen Zoogastronomie. Schon der gewählte Standort, in direkter Nähe zu Elefanten- und der oben erwähnten Bären/Wolfsanlage, ermöglicht es dem Besucher beim Verweilen den Kontakt mit den Tieren zu halten, diese zu beobachten und in Ruhe zu genießen. Dafür wurden im Gastraum große Panoramascheiben mit Sicht auf die Elefantenanlage und auf der gegenüberliegenden Seite Sehschlitze für den Blick auf die neugestaltete Wolfsanlage sorgen. Im Außenbereich stehen den Besuchern Terrassenflächen mit einer Vielzahl an Sitzplätzen zur Verfügung, auch eine begehbare Dachterrasse ist geplant.

Kurzbeschreibung

Bauseitig fügt sich der umweltverträgliche und energiesparende Neubau harmonisch in die Landschaft ein. Glas und Holz sind die bestimmenden Materialien.

Konstruktiv nimmt der Entwurf die Hanglage auf. Das eingeschossige Gebäude hat eine L-Form. Ein Schenkel des Neubaus schwebt gleichsam in der Luft.

Der Bauprozess an sich war geprägt von besonderen Anforderungen. So musste den tierischen Bewohnern des Zoos, ihren Bedürfnissen und der Sicherheit der Zoobesucher in hohem Maße Rechnung getragen werden.

Dazu einige Beispiele:

• Die Route von der Zooeinfahrt bis zum Baugelände war vorgegeben - nur diese durfte benutzt werden.
• Die Größe der genutzten Fahrzeuge war beschränkt durch die Radien der Kurven in der Streckenführung und Traglastbeschränkungen.
• Es durfte nur im Schritttempo gefahren werden. Dabei sicherte eine Aufsichtsperson den Transport.
• Es durften keine Licht- oder Tonsignale abgegeben werden.

Kosten

Die Kosten für den Neubau der Zoogastronomie betragen ca. 1,15 Millionen €.

Baujahr

Die neue Zoogastronomie wurde im Oktober 2014 fertiggestellt.

Frau Andrea Nickl
Produktmanagerin

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal | Gebäudemanagement, Frank Buetz
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