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Schwimmoper - Südstraße

Anlass

Die in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts gebaute Schwimmoper in Elberfeld wurde grundsaniert und als überregional bedeutende Sportstätte ausgebaut.

Kurzbeschreibung

Die vorhandene denkmalgeschützte Baustruktur wurde weitestgehend erhalten. Lediglich die vorhandene, beengte Eingangshalle wurde abgebrochen, um eine zeitgemäße behindertengerechte Erschließung der Halle zu ermöglichen. Die Fassade wurde entsprechend den heutigen Anforderungen saniert, aber sie sollte insgesamt in ihrer ursprünglichen Optik erhalten bleiben.

Wesentliche Aspekte der Planung waren der behindertengerechte Ausbau und die erforderlichen Änderungen, um dieses Bad für Wettkämpfe zu qualifizieren. Für diese Maßnahme erhielt die Stadt eine Spende der Jackstädt-Stiftung sowie einen Zuschuss des Landes NRW.

Im Ostflügel, der an den Eingangsbereich anschließt, wurde ein Saunabereich errichtet, für den ein Wintergarten an den bestehenden Baukörper angebaut wurde. Neben großzügigen Saunaanlagen wurde eine Salzgrotte integriert. Hierfür konnten Spendenmittel des Fördervereins Schwimmoper eingesetzt werden, ohne den diese besondere Attraktion nicht möglich geworden wäre!

Die neue Gastronomie ist sowohl intern für den Saunabereich, als auch von der Eingangshalle extern nutzbar. Von der Eingangshalle führt ein Aufzug in alle oberen Etagen. Im Westflügel sind die Verwaltung und ein Fitnessbereich angesiedelt.

Das kleine Bewegungsbecken wurde vergrößert und um eine Mutter-Kindzone erweitert, das große Sportbecken wurde wettkampftauglich umgebaut. Hier entstanden durch den Einbau einer Hubwendebrücke - mit Schwimmrichtung parallel zu den Tribünen - Wettkampfbahnen für Kurzstrecken = 25 m. Der Tribünenbereich wurde komplett saniert. Neu sind hier die Verbindungen zwischen den beiden Tribünen. Die Dusch- und Umkleidebereiche wurden komplett saniert und befinden sich auf der Hallenebene.

Für Veranstaltungen wurden die erforderlichen Presse- und Nebenräume neu unter den Tribünen eingebaut.

Der Hauptbaukörper des Schwimmbades erhielt eine Dämmung, damit wurde optisch der Altbestand rekonstruiert. Die Klinkerfassaden wurden saniert, erhalten aber aufgrund des Denkmalschutzes keine nennenswerte bauphysikalische Verbesserung. Im gesamten Gebäudekomplex wurden alle Fensteranlagen nach den Anforderungen der Energieeinsparverordnung erneuert.

Kosten

Netto-Kosten: ca. 16.600.000 €

Finanzierung:

13,1 Mio. € - Vermögenshaushalt der Stadt Wuppertal

1,5 Mio. € - Zuschuss des Landes NRW (Sportförderung)

1 Mio. € - Spende der Jackstädt-Stiftung

1 Mio. € - Mittel aus dem Wirtschaftsplan GMW

mindestens 25.000 € - Förderverein "Schwimmoper"

Baujahr/Zeitraum der Sanierung

Die Schwimmoper wurde in den 1950er-Jahren erbaut. Die Sanierungsphase wurde im März 2010 abgeschlossen.

Frau Susanne Thiel
Produktmanagerin

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal | Gebäudemanagement, Frank Buetz
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